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BBG und Doppelbeschätigung

von
AntonM

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum 1.1.2007 habe ich den Arbeitgeber gewechselt. Im Mai 2007 habe ich sowohl reguläres Gehalt (ca. 4150 Euro) von meinem neuen Arbeitgeber bezogen (auf Lohnsteuerkarte Klasse 3), als auch einen Jahresbonus für das vergangene Jahr von meinem ehemaligen Arbeitgeber erhalten (mehr als 13 000 Euro auf Lohnsteuerkarte 6).
Von beiden Summen wurde auch jeweils Rentenversicherungsbeiträge einbehalten. Wie Sie leicht sehen können, übersteigt die Summe dieser beiden Beiträge sowohl den monatlichen Höchstbetrag und auch den Jahreshöchstbetrag für die neuen Bundesländer, zu denen ich &#8222;gehöre&#8220;.
Erhalte ich jetzt mehr Entgeltpunkte, als eigentlich der Beitragsbemessungsgrenze entsprechen würden oder &#8222;verfallen&#8220; die Beiträge, die oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze bezahlt wurden oder werden die Beiträge, die oberhalb dieser Grenze liegen anteilig an Arbeitgeber und Arbeitnehmer erstattet? Falls die letzte Variante richtig ist, wie geht man da vor? Schreibt man beide oder nur einen Arbeitgeber an oder wird die Rentenversicherung Bund von sich aus tätig?

von
bekiss

Ansprechpartner ist die gesetzliche Krankenkasse, über die Ihr Arbeitgeber den Beitragseinzug als Einzugsstelle für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag durchführt.

Ein Forum finden Sie dazu unter
http://www.aok-business.de/pad/aok_expertenforum.html

von
***

Bestehen mehrere sv-pflichtige Beschäftigungsverhältnisse innerhalb desselben Zeitraumes und übersteigen die Arbeitsentgelte die maßgebliche Beitragsbemessungsgrenze (BBG), so vermindern sich zum Zwecke der Beitragsberechnung die Arbeitsentgelte nach dem Verhältnis ihrer Höhe zueinander, sodass die beitragspflichtigen Arbeitsentgelte zusammen höchstens die BBG erreichen (§ 22 Abs. 2 SGB IV).

von
Schiko.,

Könnten sie mir mal erklären
wie sie auf www.aok-busi-
ness.de....... gekommen sind.

Vielen dank herr bekiss.

MfG.

von
Knut Rassmussen

Dieses - in meinen Augen sehr gute - Forum wurde hier schon oft empfohlen.

Experten-Antwort

Werden vom vorherigen Arbeitgeber nach Ende des Beschäftigungsverhältnisses noch Zahlungen an den Arbeitnehmer geleistet, sind im Monat der Auszahlung keine Sozialversicherungstage zur Beitragsberechnung vorhanden. Hätte der Arbeitgeber die Zahlung bis 31.03. 2007 geleistet, würde die Einmalzahlung auf den Dezember 2006 zurückgerechnet und bis zur Jahresbeitragsbemessungsgrenze aus 2006 verbeitragt werden. Da die Zahlung hier laut Ihren Angaben allerdings erst im Mai 2007 geleistet wurde, stehen keine Sozialversicherungstage zur Beitragsberechnung zur Verfügung, die Zahlung bleibt daher in der Sozialversicherung komplett beitragsfrei.
Die Erläuterungen von &#34;***&#34; sind dann korrekt, wenn zwei Beschäftigungsverhältnisse nebeneinander tatsächlich ausgeübt werden. Dies ist bei Ihnen nicht der Fall.
Wir empfehlen Ihnen, sich an Ihren vorherigen Arbeitgeber mit der Bitte um Richtigstellung Ihrer Abrechnung zu wenden. Dieser stellt einen Erstattungsantrag bei der Einzugstelle für seinen Beitragsanteil. Es ist üblich, dass Sie diesen Antrag ebenfalls unterschreiben und in der Folge den Arbeitnehmeranteil erstattet bekommen.
Alternativ können Sie sich auch an Ihre Einzugsstelle wenden, die dann mit dem Arbeitgeber Kontakt aufnimmt.

von
Jens

was ist daran so schwierig? die seite ist ein angebot der AOK für arbeitgeber, wo es um solche fragen wie die von antonm geht....vielleicht einfach mal drauf schauen herr schiko, man kann ja nicht alles kennen... :-)