Beamte ?

von
Wirkungsgleich

Unterliegen auch die Beamten dem neuen Eherecht ab 2002 - hier insbesondere bei der Zahlung der kleinen WR fuer laengstens 24 Monate ?

von
Falsches Forum

Zitiert von: Wirkungsgleich

Unterliegen auch die Beamten dem neuen Eherecht ab 2002 - hier insbesondere bei der Zahlung der kleinen WR fuer laengstens 24 Monate ?

Da dies ein Forum der gesetzlichen Rentenversicherung ist, können logischerweise keine Angaben zum Pensions/Beamtenrecht gemacht werden.

Bei Fragen zum Beamtenrecht, wenden sie sich bitte an den Dienstherrn.

von
Nakel

Zitiert von: Wirkungsgleich

Unterliegen auch die Beamten dem neuen Eherecht ab 2002 - hier insbesondere bei der Zahlung der kleinen WR fuer laengstens 24 Monate ?

Ja tun Sie! Das Gesetz trennt nicht zwischen Beamten und Nichtbeamten, sondern bestimmt, dass Witwen oder Witwer einen Anspruch auf Rente haben, wenn ...

Siehe hier:

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_46R0

von
Wirkungsgleich

Renten sind keine Pensionen.

Natürlich wird wie immer bei den Beamten eine Ausnahme gemacht.
Es fand keine wirkungsgleiche Anwendung beim Beamtenrecht statt:
--------------------------------------------

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
§ 20 Höhe des Witwengeldes
(1) Das Witwengeld beträgt 55 vom Hundert des Ruhegehalts, das der Verstorbene erhalten hat oder hätte erhalten können, wenn er am Todestage in den Ruhestand getreten wäre. Das Witwengeld beträgt nach Anwendung des § 50c mindestens 60 vom Hundert des Ruhegehaltes nach § 14 Abs. 4 Satz 2; § 14 Abs. 4 Satz 3 ist anzuwenden. § 14 Abs. 6 sowie die §§ 14a und 50e sind nicht anzuwenden. Änderungen des Mindestruhegehalts (§ 14 Abs. 4) sind zu berücksichtigen.
(2) War die Witwe mehr als zwanzig Jahre jünger als der Verstorbene und ist aus der Ehe ein Kind nicht hervorgegangen, so wird das Witwengeld (Absatz 1) für jedes angefangene Jahr des Altersunterschiedes über zwanzig Jahre um fünf vom Hundert gekürzt, jedoch höchstens um fünfzig vom Hundert. Nach fünfjähriger Dauer der Ehe werden für jedes angefangene Jahr ihrer weiteren Dauer dem gekürzten Betrag fünf vom Hundert des Witwengeldes hinzugesetzt, bis der volle Betrag wieder erreicht ist. Das nach Satz 1 errechnete Witwengeld darf nicht hinter dem Mindestwitwengeld (Absatz 1 in Verbindung mit § 14 Abs. 4) zurückbleiben.
(3) Von dem nach Absatz 2 gekürzten Witwengeld ist auch bei der Anwendung des § 25 auszugehen.

http://www.gesetze-im-internet.de/beamtvg/__20.html

von
Wirkungsgleich

Dann muß man auch noch dazu bedenken, daß die Witwenrente nach der Erwerbsgemindertenrente berechnet wird.
Das Witwengeld, nach dem Ruhegehalt des Beamten.

von
Wirkungsgleich

Innteressant ist auch hier zu lesen, daß es bei Beamten durchaus frühere Eintrittsdaten in die Regelpension gibt, bei schwerer körperlicher Beanspruchung.
Was bei Rentnern ständig abgewehrt wird.

http://www.michaelbertling.de/beamtenrecht/bundesbeamtengesetz/bbg51neu.htm

Man will es ja kaum glauben, was es da zu lesen gibt................

von
funix1

Hallo
Mein besonderer Spezi Lothar spät würde jetzt sagen wir wollen doch hier keine Neid Debatte führen!!!

Ich sage das wird langsam mal zeit, aber die Beamten haben ja geschworen ihrem Dienstherrn also uns zu Dienen nur Merke ich da nichts von!
Mit freundlichen Grüßen

von
funix1

Hallo
Nachtrag!!!!
Bin gespant ob das hier die Nacht über steht?
Und wie lange Morgen???
MfG
funix1

von
Schade

Und welchen Sinn hat diese spaßige "Diskussion" über Vorteile des Beamtentums hier im Forum?

Die Gesetze werden ja auch nicht von "den Beamten" gemacht.....
.....jeder hätte bei seiner Berufswahl den Beamtenberuf anstreben können....
......und der Beamte im mittleren Dienst bei der Stadtverwaltung hat ja auch die gleichen Privilegien wie ein Behördenleiter und ein Spitzenpolitiker.....und Äpfel sind das gleiche wie Birnen.....und die Erde ist eine Scheibe.....

von
Wirkungsgleich ?

Man glaubt es kaum, was das Internet alles ans Licht bringt:

Uns erreichen tagtäglich zahlreiche Anfragen von
Beamtinnen und Beamten über den Vorruhestand.

Beamtinnen und Beamte aller Laufbahnen können auf Antrag und nach
dessen Genehmigung mit dem 55. Lebensjahr in den Vorruhestand gehen.

Beim Vorruhestand wird in Höhe des Versorgungsabschlages bis zu 10,8
% lebenslang ein Ausgleichsbetrag gezahlt. Der Abschlag entfällt also
für die vorzeitige Zurruhesetzung.

http://www.verdi.de/beamte/postpersonalrecht/faq_zum_vorruhestand

von
Knut Rassmussen

Vor dem Einschalten des Mundwerks .... in diesem Fall bevor man einen Fred schreibt....

Was steht denn da als Überschrift???? POST, BUNDESANSTALT....

Und warum ist das so? Weil man privatisiert hat. Privatisieren ist gut. Sagen viele. Sagt die FDP. Am Ende bezahlt die Privatisierung immer der Steuerzahler. Man sehe sich nur die (teil)privatisierten Versorungs- und Entsorgungsunternehmen an.

Und wenn ich mich dunkel an die Vorruhestandsregelungen von Rhein-Braun, Ford und Bayer erinnere, in den guten alten Zeiten, als es noch die Blüm´sche Flexibilisierung der Altersgrenzen gab ... aber egal, hauptsache auf die Beamten schimpfen.

von
Wirkungsgleich

Zitiert von: Knut Rassmussen

Vor dem Einschalten des Mundwerks .... in diesem Fall bevor man einen Fred schreibt....

Was steht denn da als Überschrift???? POST, BUNDESANSTALT....

Und warum ist das so? Weil man privatisiert hat. Privatisieren ist gut. Sagen viele. Sagt die FDP. Am Ende bezahlt die Privatisierung immer der Steuerzahler. Man sehe sich nur die (teil)privatisierten Versorungs- und Entsorgungsunternehmen an.

Und wenn ich mich dunkel an die Vorruhestandsregelungen von Rhein-Braun, Ford und Bayer erinnere, in den guten alten Zeiten, als es noch die Blüm´sche Flexibilisierung der Altersgrenzen gab ... aber egal, hauptsache auf die Beamten schimpfen.


Es geht nicht ums Schimpfen sondern um Transparenz.
Der überall verkündete wirkungsgleiche Übertrag der Kürzungen bei den Renten auf die Pensionen existiert offensichtlich nicht.

Bayer war Gestern, die Frühpensionierungen sind heute !
Abfindungen ersetzen niemals ein lebenslange Pension !

Wieso wird der Abschlag von 10,8%, den jeder Rentner verkraften muß, der die Sozialkassen finanziert hat, von Steuergeldern ausgeglichen ?

Warum werden die freiwerdenden Beamten nicht zu Ehrenämtern, z.B. Essensausgabe bei der Tafel verpflichtet ?

Es gibt viele Jobs in Deutschland auf Landes- und Bundesebene für die keine speziellen Qualifikationen erforderlich sind.

Es kann nicht sein, daß für arbeitslose Arbeitnehmer jede legale Arbeit zumutbar ist, egal welche Berufsausbildung sie haben, Beamte einfach frühpensioniert werden.

Der ursprüngliche Sinn des Beamtentum war es, daß diese Personen in einer besonderen Verantwortung stehen und eine Vorbildfunktion für die Bürger einnehmen sollten.
Das ist schon lange nicht mehr so, sondern es kristallisiert sich immer mehr das Gegenteil heraus.
Es verkommt immer mehr zu einem reinen Selbstzweck.

von
Oh oh oh

Thema : Vorruhestand....

Abfindungen ersetzen niemals eine lebenslange Pension !"

Na na na, also die Vorruheständler vom Stromkonzern mit den 3 Buchstaben dürfen sich mit 51 Jahren nach Hause begeben. Die AT Angestellten dieses, übrigens durch Millionen Steuersubventionen!!!!!!!! geförderten Konzerns erhalten dann nahezu das volle Gehalt. Sie erhalten sogar Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld ( STAAT zahlt schon wieder!!!) obwohl sie dem Arbeitsmarkt nicht einen Tag zur Verfügung stehen.

Ein durchaus interessantes Thema, wenn man denkt, das der "normale" Arbeitslose regelmäßig Bewerbungen, Vorstellungsgespräche etc nachweisen muss, da er sonst keinen Cent erhält.
Das so etwas sowohl durch die Arbeitsagenturen als auch durch Vater Staat geduldet wird, finde ich höchste anstoßend.

Ich käme mir da als Arbeitsloser ziemlich verarsch..... vor.
Das sie Rentenleistungen dieser diesem Personenkreis um 33 % höher ist, als beim normalen Rentner, ist ebenfalls ein durchaus diskussionswürdiges Thema. Das die Bergleute früher unter Tage einen ungleich gefährlicheren, sowie gesundheitsschädlichen Beruf ausgeübt haben, und dafür über dir Rente entschädigt wurden, ist keine Frage, völlig in Ordnung.
Aber warum erhält ein AT Angestellter der eine normalen "Bürojob"macht, eine um 33 % höhere Rente, nur weil er für den Stromkonzern mit den 3 Buchstaben arbeitet, als der Angestellte, der der gleichen Tätigkeit nachgeht, aber bei einem normalen, nicht durch Millionen geförderten Betrieb, frage ich mich???? Ist er mehr gefährdet???? Wird er durch die gleiche Tätigkeit früher sterben????

Etwas seltsam finde ich!!

Der Rentenabschlag, den sie in Kauf nehmen müssen, wird zu 80 % durch den Betrieb ausgeglichen.. Das auch noch eine immens hohe Betriebsrente gezahlt wird, braucht man sicher nicht auch noch zu erwähnen.

Man arbeitet also ab dem 51. Lebensjahr keinen Tag mehr, aber ist sein ganzes Leben finanziell auf dem höchsten Niveau abgesichert.

Sicherlich ist auch noch interessant zu erwähnen, das der Stromkonzern mit den 3 Buchstaben von der Europäischen Union jedes Jahr hunderte Millionen für die Brachflächen des Tagebaus erhält, ( eine Förderung die eigentlich für die Landwirtschaft gedacht ist, da Landwirte Ihre Felder bestellen, während der allseits bekannte Stromkonzern in den ehemaligen Tagebauen sicher keinen einzigen Weizenhalm anbaut.

Aber gut, wer sich ein solch finanziell aufwendiges Vorruhestandsprogramm leisten will, muss das Geld ja irgendwo her bekommen. Also auf Steuermitteln, und aus EU Förderungsmitteln.

Wenn sie sich also fragen, warum der Strom immer teuer wird, dann fragen sie mal spaßeshalber den Herrn, der mit 51 zu Hause im Garten liegt, sich 3-4 Urlaube im Jahr leistet, während sie selber überlegen, ob nicht noch mal ein paar Tage Nord oder Ostsee drin sind, wenns denn nicht zu teuer wird.

Also bitte keine Diskussion über Beamte, wenn wir durch unsere Steuern dafür sorgen, das solche "verdienten Unternehmen"wie der allseits bekannte Stromkonzern mit den 3 Buchstaben mit unserem Geld in Krisenzeiten so umgehen vermag.

Das sie Rentenleistungen dieser diesem Personenkreis um 33 % höher ist, als beim normalen Rentner, ist ebenfalls ein durchaus diskussionswürdiges Thema. Das die Bergleute früher unter Tage einen ungleich gefährlicheren, sowie gesundheitsschädlichen Beruf ausgeübt haben, und dafür über dir Rente entschädigt wurden, ist keine Frage, völlig in Ordnung.
Aber warum erhält ein AT Angestellter der eine normalen "Bürojob"macht, eine um 33 % höhere Rente, nur weil er für den Stromkonzern mit den 3 Buchstaben arbeitet, als der Angestellte, der der gleichen Tätigkeit nachgeht, aber bei einem normalen, nicht durch Millionen Steuergeldern geförderten Betrieb,frage ich mich????

von
Oh oh oh

...ups, der letzte Absatz ist leider doppelt,sorry....

von
Wirkungsgleich

Zitiert von: Oh oh oh

...ups, der letzte Absatz ist leider doppelt,sorry....

Hallo, natürlich ist das auch nicht in Ordnung was da RWE und/oder EON treiben.

Ist aber trotzdem keine Rechtfertigung dafür, daß der normale Arbeitnehmer in Deutschland immer mehr mit Füßen getreten wird.
Zumutbarkeitsregeln, Rentenkürzungen usw.
Was für andere Arbeitnehmern nicht gilt, auch wenn sich ihr Arbeitgeber "Dienstherr" nennt.

von
Oh oh oh

Zitiert von: Wirkungsgleich

Zitiert von: Oh oh oh

...ups, der letzte Absatz ist leider doppelt,sorry....

Hallo, natürlich ist das auch nicht in Ordnung was da RWE und/oder EON treiben.

Ist aber trotzdem keine Rechtfertigung dafür, daß der normale Arbeitnehmer in Deutschland immer mehr mit Füßen getreten wird.
Zumutbarkeitsregeln, Rentenkürzungen usw.
Was für andere Arbeitnehmern nicht gilt, auch wenn sich ihr Arbeitgeber "Dienstherr" nennt.

Das stimmt natürlich. Aber der Staat müsste auch bei diesen Angelegenheiten, "Vorruhestand in grossen Konzernen"durchgreifen, da das zu einer kompletten Ungleichbehandlung führt. Steuergelder werden sinnlos verprasst. Aber solange die lieben Herren in den Vorständen die Politik in der Hand haben, wird es diese Ungerechtigkeit und Verarsch... des kleinen Mannes weiterhin geben.

Beim Thema Beamten tut sich ja hoffentlich bald etwas, da ja die Politik eingesehen hat, das dieser enorme Kostenfaktor endlich eingedämmt werden muss.

Wäre es nur wünschenswert, wenn auch mal irgendwann die grossen Konzerne unter die Lupe genommen werden. Aber DAS ist wohl nur Wunschdenken.

von
Paula

Zitiert von: Wirkungsgleich

Zitiert von: Oh oh oh

...ups, der letzte Absatz ist leider doppelt,sorry....

Hallo, natürlich ist das auch nicht in Ordnung was da RWE und/oder EON treiben.

Ist aber trotzdem keine Rechtfertigung dafür, daß der normale Arbeitnehmer in Deutschland immer mehr mit Füßen getreten wird.
Zumutbarkeitsregeln, Rentenkürzungen usw.
Was für andere Arbeitnehmern nicht gilt, auch wenn sich ihr Arbeitgeber "Dienstherr" nennt.

Man sollte aber trennen können zwischen "Beamten" im allgemeinen, denen solche traumhaften Konitionen wie síe bei der Telekom bestehen bei weitem zustehen.

Paula

von
Wirkungsgleich

Zitiert von: Paula

Man sollte aber trennen können zwischen "Beamten" im allgemeinen, denen solche traumhaften Konitionen wie síe bei der Telekom bestehen bei weitem zustehen.

Paula


Wieso sollte das denen zustehen ?
Ich würde eher meinen, daß das Menschen die schwere körperliche Arbeit verrichten wesentlich eher zusteht, als Menschen die den ganzen Tag auf einem Bürostuhl sitzen.
In der Regel sind es die körperlich arbeitenden, die in Deutschland "Werte" schaffen.
Und genau die sind es, die besonders von der ganzen Kürzungswelle im Rentenbereich betroffen sind.

Ich selbst bin Büromensch, aber kann das absolut nicht verstehen.
Da läuft etwas gewlatig falsch in Deutschland.

von
zelda

Nur so als Info zur Frage

"Aber warum erhält ein AT Angestellter der eine normalen "Bürojob"macht, eine um 33 % höhere Rente, nur weil er für den Stromkonzern mit den 3 Buchstaben arbeitet, als der Angestellte, der der gleichen Tätigkeit nachgeht, aber bei einem normalen, nicht durch Millionen geförderten Betrieb, frage ich mich???? Ist er mehr gefährdet???? Wird er durch die gleiche Tätigkeit früher sterben????"

Hier die Auflösung:

Der Angestellte über Tage im Büro zahlt genauso wie der Bergarbeiter einen um etwa 33 % höheren Beitrag:

"Gesetz zur Bestimmung der Beitragssätze in der gesetzlichen Rentenversicherung für das Jahr 2007 (Beitragssatzgesetz 2007 - BSG 2007):

Der Beitragssatz beträgt für das Jahr 2007 in der allgemeinen Rentenversicherung 19,9 Prozent und in der knappschaftlichen Rentenversicherung 26,4 Prozent. "

Grundsätzlich wird die Rente nach den eingezahlten Beiträgen und eben nicht nach der Schwere oder Gefährlichkeit der Arbeit berechnet.

MfG

zelda

von
funix1

Zitiert von: Schade

Und welchen Sinn hat diese spaßige "Diskussion" über Vorteile des Beamtentums hier im Forum?

Die Gesetze werden ja auch nicht von "den Beamten" gemacht.....
.....jeder hätte bei seiner Berufswahl den Beamtenberuf anstreben können....
......und der Beamte im mittleren Dienst bei der Stadtverwaltung hat ja auch die gleichen Privilegien wie ein Behördenleiter und ein Spitzenpolitiker.....und Äpfel sind das gleiche wie Birnen.....und die Erde ist eine Scheibe.....

Wer macht denn sonst die gesetze? genau die Beamten 99% unserer Politiker sind doch zu BLÖD!
Und darum werden die Beamten gröstenteils Verschont!
Einschränkungen für Beamte sind nur als Beruigungs PILLe Gedacht!

MfG
funix1