Beamte ?

von
funix1

Nein Nein nicht jeder konnte Beamter werden das hing und hängt vom einkommen der Eltern ab, mein Vater zum Beispiel bekam kein BAFÖG weil er zu viel Verdiente, der Apother , Bauer, Franz Josef Strauß, u.s.w aber sehr wohl weil die sich Arm Rechnen konntem!!!!!!!!!!
Und hätten sie die Renten eintrits Gesetze in den letzten 40 Jahre nicht so sehr zu ungunsten der Arbeiter Verändert bekäme ich heute auch eine um 40-50% Höhere Rente. und sie käme eher.

Und noch was wie die SPD über einen Rückschrit von der Rente mit 67 nach dachte ging es nach oben jetzt schon wieder Runter.
Liebe SPD ein Tipp: macht Politik für die Menschen und Motiviert die Nicht Wähler....
und jagt die Rechten zur CDU dann gehts wieder aufwärts. wech mit Steinmeier Steinbrück und Konsorten diese Vögel sind der Untergang der SPD.
mfg

von
Beamter

Ein vorzeitiger Ruhestand ab 55.LJ ist nur ohne Bezüge bis zum normalen Ruhestandsdatum möglich. Die Aussagen zu den Abschlägen suggerieren Unkundigen vorzeitige Pensionsbezüge mit Abschlägen.

von
Oh oh oh

Der Angestellte über Tage im Büro zahlt genauso wie der Bergarbeiter einen um etwa 33 % höheren Beitrag:

Nicht so ganz, bzw total falsch. Der Angestellte zahlt den gleichen allgemeinen Beitrag, 9,95 %, wie jeder andere Arbeitnehmer auch.

Ich frage mich nur, warum DIESER Personenkreis einen höheren Anspruch hat. Wie soll dies bitte rechtfertigt werden. Er übt die gleiche Tätigkeit aus,wie jeder andere, der ausserhalb dieses Konzerns beschäftigt ist.

von
funix1

Zitiert von: Beamter

Ein vorzeitiger Ruhestand ab 55.LJ ist nur ohne Bezüge bis zum normalen Ruhestandsdatum möglich. Die Aussagen zu den Abschlägen suggerieren Unkundigen vorzeitige Pensionsbezüge mit Abschlägen.

Und wie kommt es dann das mein Nachbar jetzt mit 50 in den ihm zu stehenden Ruhestand gegangen ist er ist BW Offizier er feiert jetzt erst mal ÜBERSTUNDEN ab und Bekommt in 2 Jhren seine Rente Übriegens der wurde vor 4 Wochen zum Mayor Befördert!!!!!!!!!!!!!!!

Beamter nach ihrem Geschreibsel Lügt der ja?
MfG
Und die folgende firma hätte ja keine Exsistensgrundlage.
www.fruehrente.net

von
funix1

Hallo
Nur mal so zur Kenntnis!!!!!!!!!!!!!
Dienstunfähigkeit (DU)
§ 42 BBG: Dienstunfähig ist ein Beamter, wenn er infolge eines körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte zur Erfüllung seiner Dienstpflicht dauernd unfähig ist oder infolge Erkrankung innerhalb eines Zeitraumes von 6 Monaten mehr als 3 Monate keinen Dienst getan hat und keine Aussicht besteht, dass er innerhalb weiterer 6 Monate wieder voll dienstfähig wird.
Der große Unterschied zur AU besteht darin, das bei der Feststellung einer DU die Möglichkeit fehlt, Sie an andere Berufe zu verweisen. Das ausschlaggebende Merkmal ob es zu einer DU kommt wird davon abhängig gemacht ob Sie weiterhin die Fähigkeit besitzen die Ihnen obliegenden Dienstpflichten zu erfüllen bzw., ob Sie die Fähigkeit haben bestimmtes Amt fach- und sachgerecht auszufüllen, also speziell den gesundheitlichen Anforderungen dieses Dienstes gewachsen zu sein. Dabei sind auch Belange des Arbeitgebers zu berücksichtigen, beispielsweise wenn durch viele Fehlzeiten die Aufgaben einer Dienststelle erheblich beeinträchtigt werden. Eine DU ist somit nicht gleichzusetzen mit einer Berufsunfähigkeit.

Bei der Begutachtung durch den Ärztlichen Dienst muss der Dienstherr dem Sachverständigen Arzt klar darlegen welche Dienstaufgaben bzw. Anforderungen der Beamten erfüllen muss, damit bei der Begutachtung keine Zweifel bestehen können. Falls ein Beamte infolge einer Erkrankung über längere Zeit keinen Dienst leistet und keine Aussicht besteht, dass er demnächst wieder voll dienstfähig wird erleichtert dies die DU. Allerdings hat Rehabilitation immer den Vorrang vor der Berentung. Die Rehabilitation ist auf zwei Ziele ausgerichtet:

■bei erheblich gefährdeter Erwerbsfähigkeit eine Minderung derselbigen abzuwenden
■geminderte Erwerbsfähigkeit wesentlich zu bessern oder wieder herzustellen.
Bei Suchtkranken darf je nach Lage des einzelnen Falles die Gefahr nicht übersehen werden, dass eine Berentung Möglichkeiten zur Hilfe verschütten könnte von der Sucht freizukommen. Besteht begründete Aussicht, dass sich die Erwerbsminderung durch therapeutische Hilfe beheben lässt, verweigert der Versicherte aber eine zumutbare Behandlung, so ist der RV-Träger berechtigt eine Rente zu versagen oder, falls sie bereits gewährt wird, zu entziehen.

Zudem gilt:
Das Entscheidungskriterium zur DU ist nicht die diagnostizierte Krankheit sondern die Leistungsdiagnose !!!

von
zelda

Zitiert von: Oh oh oh

Der Angestellte über Tage im Büro zahlt genauso wie der Bergarbeiter einen um etwa 33 % höheren Beitrag:

Nicht so ganz, bzw total falsch. Der Angestellte zahlt den gleichen allgemeinen Beitrag, 9,95 %, wie jeder andere Arbeitnehmer auch.

Ich frage mich nur, warum DIESER Personenkreis einen höheren Anspruch hat. Wie soll dies bitte rechtfertigt werden. Er übt die gleiche Tätigkeit aus,wie jeder andere, der ausserhalb dieses Konzerns beschäftigt ist.

Also:

Wenn der Angestellte nur seinen Anteil des allgemeinen Beitragssatzes zahlen sollte (derzeit somit 9,95 %), so sind diese Zeiten keine knappschaftlichen Zeiten. Somit werden auch nur die allgemeinen Vorschriften zu Rentenberechnung angewandt --> vgl. § 80 SGB VI

"§ 80 Monatsbetrag der Rente

Liegen der Rente persönliche Entgeltpunkte sowohl der knappschaftlichen Rentenversicherung als auch der allgemeinen Rentenversicherung zugrunde, sind aus den persönlichen Entgeltpunkten der knappschaftlichen Rentenversicherung und denen der allgemeinen Rentenversicherung Monatsteilbeträge zu ermitteln, deren Summe den Monatsbetrag der Rente ergibt."

(Ich persönlich habe noch keine Gehaltsabrechnung eines Angestellten bei RWE eingesehen, sofern Sie die Möglichkeit haben, kontrollieren Sie doch bitte mal den Abzug zur Rentenversicherung)

Ähnliches passiert übrigens auch, wenn man nicht das gesamte Leben im Bergbau geschuftet hat, sondern auch in angeblich "normalen" Berufen: Auch dann wird nur der Rententeil, der sich auf die bergbaulichen Arbeiten bezieht mit dem erhöhten Rentenartfaktor bedacht.

Außerdem erhält der unter Tage Arbeitende (und nur der !) zusätzlich einen Leistungszuschlag:

(§ 85 Entgeltpunkte für ständige Arbeiten unter Tage (Leistungszuschlag)
(1) Versicherte erhalten nach sechs Jahren ständiger Arbeiten unter Tage für jedes volle Jahr mit solchen Arbeiten
vom sechsten bis zum zehnten Jahr 0,125
vom elften bis zum zwanzigsten Jahr 0,25
für jedes weitere Jahr 0,375

zusätzliche Entgeltpunkte."

Somit wird die Tätigkeit unter Tage entsprechend gewürdigt.

Der Angestellte bei RWE erhält m.E. nur mehr Rente, wenn er auch den erhöhten Beitrag zahlt bzw.zahlen würde.

MfG

zelda

von
Oh oh oh

Hallo Zelda,

dachte doch eigentlich, das sie im Thema Rente fit wären.

Der Angestellte zahlt haargenau den gleichen Beitrag wie jeder Angestellte, oder Arbeiter ausserhalb des genannten Konzerns.

Der Arbeitgeber hingegen zahlt einen höheren Beitrag, so kommt man dann auch auf die 26,4 %.

So, nachdem das nun geklärt ist, zurück zum eigentlichen Thema.

Warum zahlt ein so hoch subventioniertes Unternehmen, seinen normalen Beschäftigten ( keine Bergleute ), den höheren Beitragssatz. Grundsätzlich könnte man sagen, egal, Sache des Betriebes. Nur ist der Betrieb hochsubventioniert, das heisst er wird sowohl durch Steuermillionen, als auch durch EU Subventionen in Millionenhöhe jedes Jahr vom Steuerzahler unterstützt.

Das heisst, sie und ich zahlen dafür, das die Renten eines in dem Unternehmen Beschäftigten 500 - 600 Euro im Monat!!!! höher sind, als die Rente eines normalen Menschen.

Der Arbeitnehmer zahlt keinen Cent mehr.

Der Dumme ist wieder die Allgemeinheit.

Das ist nicht nur traurig, sondern auch höchst seltsam. Naja vielleicht klagt ja mal jemand dagegen. Ich denke nicht, das die Chancen schlecht stehen.

von
RFn

Kühne Behauptungen aus Neid und Gehässigkeit kann jeder in den Raum stellen, aber wie sieht die Wirklichkeit aus ?
Zahlen wirklich alle Angestellte Knappschaftsbeiträge (KN), wo bleiben die Arbeiter ?
Oder sind das vielleicht ausgewählte Produktionsbereiche, bei denen die Arbeiter und in den Produktionsprozess eingegliederte Angestellte zur KN gehören ; z. B. Tagebaue, Kohleveredlungsbetriebe u.a.
In der DDR gehörten als Beispiel auch die Produktionsbereiche von Brikettfabriken, Kraftwerken, Gaswerken u.v.a. zur Knappschaft. Verständlich, dass in diesen Bereichen und nach der Wende dort Weiterbeschäftigte und bei dem genanntem Stromkonzern Tätige ihre Bergmannsrente bekommen. Bekanntlich dürfen Bergleute nach 25 Jahren untertage auch früher in Rente gehen.
Auch gibt es Alt-Bundesbürger, die bei der Zechenschliessung in der BRD aus einem Betrieb der Montanindustrie ausgeschieden sind und für die gemäß Art 56 § 2b EGKS-V bestimmte Übergangsregelungen getroffen wurden. Auch solche Mitarbeiter des genannten Stromkonzernes können u.U. früher und mit Bergmannsbeiträgen in Rente gehen.
Und dann gibt es noch das Tarifrecht und die Möglichkeit von innerbetrieblichen Vereinbarungen; eventuell mit Zustimmung der Gewerkschaft.

von
zelda

Hallo "Oh oh oh",

OK, Sie haben mich überzeugt, der Angestellte des berüchtigten Unternehmens zahlt grundsätzlich den gleichen Beitrag aus seinem Arbeitsentgelt wie der Angestellte eines "normalen" Unternehmens.

Ihre Frage, warum das berüchtigte Unternehmen sich erdreistet, die Differenz zum höheren Beitragssatz zu zahlen, kann ich wie folgt beantworten:

Weil das "arme" Unternehmen durch den Gesetzgeber dazu verpflichet wurde, siehe § 168 Absatz 3 des SGB VI:

"Personen, die in der knappschaftlichen Rentenversicherung versichert sind, tragen die Beiträge in Höhe des Vomhundertsatzes, den sie zu tragen hätten, wenn sie in der allgemeinen Rentenversicherung versichert wären;"......

- OK, damit ist Ihre Aussage bewiesen, aber jetzt kommt's ......

"im Übrigen tragen die Arbeitgeber die Beiträge"

Was den Gesetzgeber , d.h. den damalien Bundestag und -rat "geritten" hat, eine derartige Regelung zu schaffen und insbesondere nicht eine Einschränkung auf die Arbeiter unter Tage einzubauen, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

Die Gesetzesbegründung (Drucksache 11/4124 - sogar noch beim Bundestag online abrufbar) nennt dazu nicht wirklich Erhellendes.

In Punkto Klage gegen diese gefühlte Ungleichbehandlung: Gegen diese gestzliche Regelung müssten Sie dann vor dem BVerfG hinsichtlich einer etwaigen Verfassungswidrigeit (Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz) klagen.

Die höheren Renten ergeben sich im Übrigen nicht nur aus dem höheren Beitragssatz und folglich dem höheren Rentenartfaktor, sondern auch aus der höheren Beitragsbemessungsgrenze:

Diese liegt beim "normalen" Angestellten bei 66000 Euro in diesem Jahr, bei den Angestellten des berüchtigten Unternehmens bei 81600 Euro.

Während der gutverdienende Angestellte im "normalen" Unternehmen für sein Einkommen oberhalb von 5500 Euro im Monat dann nichts mehr an die Rentenversicherung abliefern muss, "darf" der Angestellte im knappschaftlichen Unternehmen dann erstmal weiterzahlen- ob der will oder nicht.

Also, nur Vorteile hat der Angestellte des berüchtigten Unternehmens dann auch nicht.

Im Übrigen sind wir m.E wieder fast in einer politischen Disskussion über den Sinn und Unsinn mancher Regelungen, dies hat mit dem Anliegen des Forums im Allgemeinen und mit der ursprünglichen Fragestellung im Speziellen nun überhaupt nicht mehr zu tun und hilft auch keinem wirklich weiter.

MfG

zelda

von
Oh oh oh

Hallo Zelda,

vielen Dank für Ihren Beitrag.
Haben wir die Sache doch zu unserer beiden Zufriedenheit geklärt. ( ich bin jedenfalls zufrieden )

Finde es nur interessant, das ein so hochsubventioniertes Unternehmen ( Steuersubventionen u auch Subventionen der Europäischen Unio in Millionenhöhe ), jedem seiner Mitarbeiter die Rentenabschlag ausgleicht ( zu 80 % ) und den kompletten Vorruhestand zahlt, ohne jegliche Arbeitsleistung.
Wer sich also fragt, warum der Strompreis steigt, obwohl die Preise für die Ressourcen stabil sind, der weiss warum. Damit finanzieren solche Unternehmen Ihre Personalausgaben. Interessant ist auch, wie jemand der dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht, problemlos das volle Arbeitslosengeld erhalten kann. Jeder andere Arbeitslose muss Bewerbungen schreiben, sich bei Firmen vorstellen, etc etc.
Nur dieser Kreis wird völlig in Ruhe gelassen.

Ich würde mich da als Arbeitsloser etwas auf den Arm genommen vorkommen.

Aber gut, solange niemand etwas tut.