Bearbeitungsfunktionen Rehaantrag

von
N.H.

Hallo,
ich habe im Mai einen Rehaantrag eingereicht.
(Eingangsbestättigung am 20.5.)
Vor zwei Wochen rief ich an und es hieß, ich würde in einigen Tagen einen Entscheid bekommen.
Bei meinem Anruf heute hieß es, der Antrag liegt noch beim MDK.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, das Ganze zu beschleunigen?
Ich bin im Moment im Krankengeld.
Und sowohl mein Neurologe, als auch mein Betriebsarzt sind der Ansicht, ich solle erst zur Reha und dann eine Wiedereingliederung machen.
Also hänge ich da -zugegebenermaßen sehr ungeduldig-ziemlich in der Luft...
Falls also jemand einen Ratschlag hat...

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo N.H.
der zuständige Rehaträger, ist verpflichtet, den Rehabilitationsbedarf unverzüglich feststellen.
Wenn hierfür kein weiteres Gutachten mehr eingeholt werden muss, sollte der Rehaträger innerhalb von 3 Wochen entscheiden. So regelt es §14 des Sozialgesetzbuches IX!
Nachdem Sie bereits im Mai Ihren Rehaantrag gestellt haben, sollte demnach jetzt, Ende Juli, eine Entscheidung, ob eine Reha bewilligt wird, getroffen sein!
Ich rate Ihnen deshalb, Ihren Rentenversicherungsträger schriftlich, am besten mit Fax, anzuschreiben und eine umgehende Bescheidserteilung zu fordern oder zumindest um Mitteilung der Gründe, weshalb noch keine Entscheidung getroffen werden konnte.
Gerne hilft Ihnen auch eine Gemeinsame Servicestelle, die dann Kontakt mit dem Rentenversicherungsträger aufnimmt, damit das Rehaverfahren beschleunigt wird.
Die Aussage Ihres behandelnden Arztes und auch des Betriebsarztes, zuerst das Ergebnis einer Reha abzuwarten und dann eine Wiedereingliederung im Betrieb anzufangen, ist auf jeden Fall sinnvoll.