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Experten-Antwort

befristete EM-Rente durch und jetzt JobAngebot

von maxmuster12.02.2016 | 21:11
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5 Antworten

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ich habe das Pech/Glück, dass kurz nachdem meine Voll-EM-Rente durch war ich nun nach bald 3 Jahren vergeblichen bewerbens ein Jobangebot habe. Es wäre eine Stelle mit knapp 40h/Woche. Leider ist die Stelle auch befristet, Enddatum gleicher Tag wie da wo die EM-Rente ausläuft. Ich würde so gerne wieder arbeiten und mein Know-How sinnvoll einsetzen, aber ob es klappt weiß ich nicht. Worst-Case könnte ich in der Probezeit bei der Firma rausfliegen und dann wird wohl die Rentenkasse dumm tun und meine Voll-EM-Rente is flöten. Anderseits will ich auch nicht dass die neue Firma von der Rente was mitbekommt, daher könnt ich den EM-Antrag auch zurück ziehen, bin noch in den 4 Wochen in den der Widerspruch zugehen muss. Bin grad total durch den Wind und weiß nicht was ich machen soll?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Wie Sie den vorherigen Antworten bereits entnehmen konnten, kann Ihnen hier niemand die Entscheidung abnehmen. Aber ich denke, wenn Sie sich auf die anstehende Arbeit freuen und Sie sich dafür fit genug fühlen, sollten Sie diese annehmen. Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg!

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4 Antworten

maxmusteram 12.02.2016 | 22:18
Zitat von Nahla anzeigenausblenden
Nahla schrieb

Sind Sie tatsächlich davon überzeugt, dass Sie zum jetzigen Zeitpunkt eine Vollzeittätigkeit aufnehmen können? Dann müssten Sie ja entweder eine Wunderheilung erfahren haben oder die Voraussetzung für die Beantragung der vollen Erwerbsminderungsrente war erst gar nicht gegeben und Sie sind einer der wenigen, die die volle Erwerbsminderungsrente ohne wirkliche Notwendigkeit und Voraussetzungen zugesprochen bekommen haben.

Sie können natürlich auch der Rentenversicherung die Aufnahme der Vollzeittätigkeit, die sowieso über der Hinzuverdienstgrenze liegt, anzeigen, den Job antreten, was bedeutet, dass die Rente erst gar nicht zur Auszahlung kommt.

Klappt es mit dem Job dann doch nicht und Sie müssen ihn aufgeben, dann können Sie dies wieder melden. Mit viel Glück erhalten Sie dann die volle Erwerbsminderungsrente ausgezahlt (allerdings kann es auch gut sein, dass dann erst noch mal geprüft wird, ob die Voraussetzungen für eine solche Erwerbsminderungsrente überhaupt gegeben sind).

Ich kann zwar nachvollziehen, dass man auch mit gesundheitlichen Problemen, die zur Erwerbsminderungsrente führen, trotzdem gern arbeiten und sein Know-How einsetzen will, aber ob das wirklich so sinnvoll ist?!?

Natürlich können Sie diesen Vollzeitjob auch antreten und versuchen, die Anerkennung zu erhalten, dass Sie diese Tätigkeit mit 40 h/Woche auf Kosten Ihrer Restgesundheit ausüben.

Ich verstehe das aber eher so, dass Sie seit 3 Jahren nicht gearbeitet haben, gesundheitliche Probleme haben, die zur vollen Erwerbsminderung geführt haben und nun von jetzt auf gleich plötzlich wieder voll ins Arbeitsleben einsteigen wollen. Das ist für mich weder realistisch noch nachvollziehbar...

Naja wie mans nimmt. Ich habe noch einen ungekündigten Vertrag, der alte AG war für den ganzen Mist der mich ins psychische Aus manövriert hat verantwortlich (schlechtes Betriebsklima, hohe Fluktuation, …). Dass der Mist jetzt bald 3Jahre dauert, war mir damals nicht bewusst. Wenn ich dort wieder hingehe, geh ich kaputt. Durch das lange erfolglose Bewerben und die nicht vorhandene Unterstützung durch Arbeitsamt und Co wurde meine psych. Lage natürlich nicht besser. Die Beantragung der EM-Rente war ein Verzweiflungstat, da ich nicht mehr zu meinen AG zurück will und mit Hartz4 nicht zurecht komme. Die DRV hat nur aufgrund Aktenlage die EM-Rente bewilligt. Stimmt so auch nicht. Wenn ich die EM-Rente auf Faktor 0,25 runterstufen lasse, bin ich noch im Limit meiner Zuverdienstgrenze. Ich bin halt erst 35j. und will noch schaffen bzw. ich glaube nicht dass meine EM-Rente bis 63 ohne weiteres immer wieder alle 2, 3 Jahre verlängert wird. Sprich wenn ich noch länger daheim rumhocke komm ich erst recht nimmer ins Arbeitsleben zurück und muss dann als Akademiker Regale einräumen. Man kann sich denken wie gut dass dem Selbstwert dann tut.
Nahlaam 12.02.2016 | 21:28
Sind Sie tatsächlich davon überzeugt, dass Sie zum jetzigen Zeitpunkt eine Vollzeittätigkeit aufnehmen können? Dann müssten Sie ja entweder eine Wunderheilung erfahren haben oder die Voraussetzung für die Beantragung der vollen Erwerbsminderungsrente war erst gar nicht gegeben und Sie sind einer der wenigen, die die volle Erwerbsminderungsrente ohne wirkliche Notwendigkeit und Voraussetzungen zugesprochen bekommen haben. Sie können natürlich auch der Rentenversicherung die Aufnahme der Vollzeittätigkeit, die sowieso über der Hinzuverdienstgrenze liegt, anzeigen, den Job antreten, was bedeutet, dass die Rente erst gar nicht zur Auszahlung kommt. Klappt es mit dem Job dann doch nicht und Sie müssen ihn aufgeben, dann können Sie dies wieder melden. Mit viel Glück erhalten Sie dann die volle Erwerbsminderungsrente ausgezahlt (allerdings kann es auch gut sein, dass dann erst noch mal geprüft wird, ob die Voraussetzungen für eine solche Erwerbsminderungsrente überhaupt gegeben sind). Ich kann zwar nachvollziehen, dass man auch mit gesundheitlichen Problemen, die zur Erwerbsminderungsrente führen, trotzdem gern arbeiten und sein Know-How einsetzen will, aber ob das wirklich so sinnvoll ist?!? Natürlich können Sie diesen Vollzeitjob auch antreten und versuchen, die Anerkennung zu erhalten, dass Sie diese Tätigkeit mit 40 h/Woche auf Kosten Ihrer Restgesundheit ausüben. Ich verstehe das aber eher so, dass Sie seit 3 Jahren nicht gearbeitet haben, gesundheitliche Probleme haben, die zur vollen Erwerbsminderung geführt haben und nun von jetzt auf gleich plötzlich wieder voll ins Arbeitsleben einsteigen wollen. Das ist für mich weder realistisch noch nachvollziehbar...
Schadeam 13.02.2016 | 09:39
Hier müssen Sie entscheiden, dabei kann letztlich niemand im Forum helfen. Nehmen Sie den Job an, müssen Sie der DRV mitteilen, dass Sie in Vollzeit arbeiten. Was dann passiert, weiß keiner, sicher ist dass auf jeden Fall wegen der Einkommensanrechnung bestenfalls noch eine Teilrente übrig bleibt. Oder die DRV stellt fest, dass jemand, der 40 Std/Wo arbeiten kann, nicht erwerbsgemindert ist. Oder Sie nehmen den nicht an, erhalten die Rente, kümmern sich vielleicht um einen 450 € Job. Ob die Rente in 2-3 Jahren verlängert wird, weiß auch keiner.
W*lfgangam 13.02.2016 | 18:01
Zitat von maxmuster anzeigenausblenden
Hallo maxmuster, mein Rat: versuchen Sie es einfach - zunächst ohne Rücksicht auf die EM-Rente. Wenns klappt/dauerthaft, ggf. ein Folgearbeitsverhältnis unbefristet folgt - Bingo. Wenn es schief läuft, Sie sich doch 'übernommen' haben, beantragen sie die erneute oder Weiterzahlung der EM-Rente - sie habens versucht/gescheitert ...eine Arbeitsmarktrente (volle befristete EM-Rente) könnte dann wieder drin sein. Es kommt auf Ihre Perspektive/Ihr Leistungsvermögen an - und für die wiederkehrende Rente fühlen Sie sich einfach noch zu jung/verständlich (die med. Hintergründe darf man hier natürlich auch nicht verkennen!). Also ran an den Arbeitsplatz und wenigstens Versuch starten, ins 'normale' Leben zurückzukommen. Gruß w.
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