Befundberichte nachreichen?

von
Helmut B.

Sehr geehrte Damen und Herren,
zwecks meines Antrages auf EMR lagen dem von der DRV beauftragtem GA lediglich zwei Befundberichte vor. Davon war einer nur mangelhaft ausgestellt.
Diese wurden der DRV vom MD des Afa übergeben. Denen reichten diese Befunde zur positiven Bewilligung von ALG1 nach § 145.
Sollte es nun zur Ablehnung kommen, kann man dann eigenmächtig weitere Befundberichte einsenden? Bzw. macht das Sinn?
Laut GA fehlten zu den Diagnosen weitere Ausführungen der Funktionseinschränkungen.
Vielen DAnk und Grüße
Helmut B.

Experten-Antwort

Hallo Helmut B.,

wenn Ihnen noch weitere Befundberichte vorliegen, die weitere Ausführungen zu den bei Ihnen vorliegenden Funktionseinschränkungen enthalten, macht es aus meiner Sicht durchaus Sinn, diese - sogar bevor es möglicherweise zu einer Ablehnung der Rente kommt - beim Rentenversicherungsträger einzureichen. So lassen sich unter Umständen auch weitere (möglicherweise unnötige) Ermittlungen/Verfahren vermeiden.

von
Helmut B.

Lieber Experte,

danke für ihre Antwort!

Der vorliegende Befundbericht war unzureichend ausgefüllt, so das lediglich Diagnosen und Empfehlung zur Rente ausgesprochen wurde.
Weitere Funktionseinschränkungen sind nicht benannt worden.
Ich könnte nun auch diese (da sie mir nicht vorliegen) nicht nachreichen.
Ich könnte aber meinen behandelnden Arzt bitten, dieses nachträglich zu benennen.
Also würden dies dann im Nachhinein geschehen. Wird es dann auch vor wahrscheinlicher Ablehnung noch gewertet?

Danke und Grüße
Helmut B.

Experten-Antwort

Hallo Helmut B.,

da ich den Stand Ihres Rentenverfahrens nicht kenne, ist es mir leider nicht möglich, diese Frage zu beantworten.

Wenn Sie die Befundberichte nicht bereits vorliegen haben, ist es aus meiner Sicht nicht notwendig, dass Ihr behandelnder Arzt hier erneut/zusätzlich tätig wird. Der Sozialmedizinische Dienst wird hier dann ggf. eigene Ermittlungen betreiben bzw. Feststellungen treffen.

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