Befundberichte

von
Herz1952

Sorry,

ich hätte schreiben sollen, dass sie nur denjenigen Ärzten die Unterlagen geben soll, von denen sie keine neuen Berichte vorliegen hat, die sie aber vielleicht zwischenzeitlich öfter "besucht" (konsultiert (smile)) hat.

Ich habe damals nur meine Kopien mitgeschickt. Na ja, ich hatte fast eine ganze Papiersammlung, Höchstgewicht für Briefe erreicht (smile). Das hat der RV auch "gereicht" und sie haben mich "dauerverrentet" (smile).

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

deshalb habe ich geschrieben, dass sonst was wichtiges fehlen kann. Dann wird vielleicht die Rentenverlängerung abgelehnt, Widerspruch eingelegt usw.

Wenn Sie Opfer eines Verkehrsunfalls geworden sind und der Versicherung des Unfallverursachers unaufgefordert ein kostenpflichtiges Sachverständigen-Gutachten vorlegen, obwohl ein normaler Kostenvoranschlag Ihrer Werkstatt völlig ausreichend wäre, würde die Versicherung höchstens verständnislos mit dem Kopf schütteln und Sie auf Ihre Schadensminderungspflicht hinweisen.

Und falls die DRV tatsächlich kostenpflichtige Befundberichte benötigen sollte, dann wird sie diese anfordern aber nicht deswegen den Fortzahlungsantrag ablehnen.

von
Rentnerin

Mir hatte die DRV fünf Monate vor Ablauf einen Antrag automatisch zugesandt.

Diesen schickte ich ausgefüllt und mit einer Schweigepflichtsentbindung für meine behandelnden Ärzte, wie auch alle mir vorliegenden Arzt- und Radiologie-Befunde, Klinikberichte etc. aus der letzten Zeit an die DRV zurück.

Keiner meiner behandelnden Ärzte wurde von der DRV angeschrieben und zu einer schriftlichen Arztanfrage/Stellungnahme aufgefordert.

Die meinem Verlängerungsantrag beigelegten Befundberichte etc. reichten demnach aus, um mein Verlängerungsgesuch von der vormals befristeten EMR in eine unbefristete EMR zu bescheiden.

Ein Vorgreifen aus eigenem Ermessen finde ich aus meiner gemachten Erfahrung nicht notwendig.

Manchmal ist weniger wirklich mehr und vor allem führt es nicht zu Verwirrung, wer denn am Ende für den evtl nicht notwendigen Aufwand die Kosten zu tragen hat.

Viel Erfolg wünsche ich ihnen für Ihr Velängerungsgesuch

Gruß Rentnerin

von
=//=

Zitiert von: Nicht-Mitarbeiter der DRV B-W

Zitiert von: =//=

Wie gesagt, ich weiß nicht 100%-ig, ob es jeder RV-Träger so handhabt.

Und ich weiß 100%-ig, dass nicht jeder RV-Träger es so handhabt.

Siehe auch Schorsch's Beiträge.

Ah ja, und woher wissen Sie das 100%-ig als Nichtmitarbeiter einer DRV?

Ich denke, dieses Thema wurde jetzt genug diskutiert. Es kann jeder so halten, wie er will. Wenn ein Versicherter EINEN Befundbericht einschickt, wird sich die DRV mit Sicherheit nicht weigern, die Kosten für den Befundbericht zu übernehmen. Natürlich sollte es mit der Anzahl der Befundberichte nicht übertrieben werden, also nicht z.B. 5 Befundberichte von allen behandelnden Ärzten ausstellen lassen. :-(

von
Herz1952

Schorsch,

ein kleiner 1cm großer Kratzer am Stoßfänger in Wagenlackierung kostet ja auch mehr als ein gebrochener kleiner Finger. Der ganze Stoßfänger muss für ca. 500 Euro erneuert werden. Meine Unfallgegnerin hat ein Werkstattgutachten vorgelegt und das wurde ihr noch gekürzt.

Wenn ich einen Schaden am Auto habe lasse ich den immer begutachten, sogar von einem vereidigten Sachverständigen, allerdings nach Rücksprache mit der Versicherung. Es gab noch keine Beanstandungen.

von
Herz1952

Schorsch,

Wenn ich nicht an einem Unfall schuld bin, nehme ich mir auch immer einen Rechtsanwalt, man weis ja nie wie "blöd" der Unfallgegner argumentiert in Bezug auf die Höhe des Schadens. Damit bin ich immer gut "gefahren" (smile). Allerdings kürze ich dann meine "Aufwandspauschale", bzw. die macht dann der Anwalt auch noch geltend (geringer).

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

Wenn ich einen Schaden am Auto habe lasse ich den immer begutachten, sogar von einem vereidigten Sachverständigen, allerdings nach Rücksprache mit der Versicherung. Es gab noch keine Beanstandungen.

Warum sollte es auch "Beanstandungen" geben, wenn man sich vorher per Rückfrage bei der Versicherung absichert?

Etwas seltsam, Ihre Aussage.....

von
Schorsch

Zitiert von: Schorsch

Zitiert von: Herz1952

Wenn ich einen Schaden am Auto habe lasse ich den immer begutachten, sogar von einem vereidigten Sachverständigen, allerdings nach Rücksprache mit der Versicherung. Es gab noch keine Beanstandungen.

Warum sollte es auch "Beanstandungen" geben, wenn man sich vorher per Rückfrage bei der Versicherung absichert?

Etwas seltsam, Ihre Aussage.....


Nachtrag:
Wenn die Schadenshöhe unter 715 Euro liegt, darf die Versicherung die Gutachterkostenübernahme verweigern:

http://www.kfz-gutachter-liebl.de/rechte_ansprueche.htm

von
Herz1952

Ja, Sie haben recht. Leider hatte ich immer das zweifelhafte Glück dass die Schäden klein aussahen, aber immens waren.

In solchen Fällen hat auch die Werkstatt einen Gutachter bestellt.

Aber zum kleinen Kratzer an der Stoßstange, den ich versursacht habe. Es war ein Leasing-Fahrzeug. Bei Leasingfahrzeugen sollte man jeden Kratzer der Vollkasko mitteilen, sonst bleibt vom Rückkaufwert nichts mehr übrig, oder der Leasingnehmer zahlt noch drauf. Deswegen hat die Unfallgegnerin auch keine Ausbesserungsarbeiten vorgenommen, zu Recht.

Da kennen die Leasinggeber kein Pardon.

(Nur zur Info).