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Beginn EM-Rente

von
yuri

Was bedeutet bei einem EM-Rentenantrag beim Formular R 810 der Tag der Rentenantragstellung in folgendem Fall:

Juli 2010 Rehaantrag gestellt , jetzt im März 2011 aus Reha arb.unfähig entlassen und von der DRV ein Rentenantragsformular zugeschickt bekommen. ( § 116 ).

Beim Datum der Rentenantragstellung habe ich jetzt das Datum des Rehaantrags eingetragen, also juli 2010.

Wird eine bewilligte Rente dann auch von diesem Zeitpunkt an berechnet-oder ist das nur ein Datum, das bei der Verrechnung zwischen den Behörden ( KK und DRV ) eine Rolle spielt?

Vielleicht naiv, aber kann es also sein, dass mir eine Bewilligung von 2 Jahren zugeht-und diese dann vom Juli 2010 an gilt-also im Juli 2012 schon endet?

von
???

Für die Berechnung der Rente spielt nur der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsminderung (=Versicherungsfall) eine Rolle. Der Zeitpunkt der Rentenantragstellung kann sich auf den Rentenbeginn auswirken (wenn die Antragstellung verspätet ist). Sollten Sie im Formular das falsche Datum eingetragen haben, berichtigt Ihr Sachbearbeiter schon.
Und naiv sind Sie gar nicht. Wenn Sie Pech haben, können Sie tatsächlich jetzt einen Bescheid mit einer Rentenbwilligung bis 07/2012, in begründeten Fällen auch kürzer, erhalten.

von
Mitleser

Zitiert von: yuri

Was bedeutet bei einem EM-Rentenantrag beim Formular R 810 der Tag der Rentenantragstellung in folgendem Fall:

Juli 2010 Rehaantrag gestellt , jetzt im März 2011 aus Reha arb.unfähig entlassen und von der DRV ein Rentenantragsformular zugeschickt bekommen. ( § 116 ).

Beim Datum der Rentenantragstellung habe ich jetzt das Datum des Rehaantrags eingetragen, also juli 2010.

Wird eine bewilligte Rente dann auch von diesem Zeitpunkt an berechnet-oder ist das nur ein Datum, das bei der Verrechnung zwischen den Behörden ( KK und DRV ) eine Rolle spielt?

Vielleicht naiv, aber kann es also sein, dass mir eine Bewilligung von 2 Jahren zugeht-und diese dann vom Juli 2010 an gilt-also im Juli 2012 schon endet?

Ziffer 5 darf bzw. sollte nicht von Ihnen ausgefüllt werden, da Sie ja keine Antrag aufnehmenden Stelle sind !!!!!

Die Frage nach dem Rentenbeginn ist somit unerheblich. Über eine Umwandlung nach § 116 werden Sie gesondert informiert bzw. gefragt...

von
-_-

Zitiert von: yuri

Was bedeutet bei einem EM-Rentenantrag beim Formular R810 der Tag der Rentenantragstellung in folgendem Fall:

Ich habe im Juli 2010 einen Reha-Antrag gestellt, bin im März 2011 aus Reha arbeitsunfähig entlassen und habe von der DRV ein Rentenantragsformular zugeschickt bekommen (Fall nach § 116 SGB 6).

Beim Datum der Rentenantragstellung habe ich jetzt das Datum des Reha-Antrags eingetragen, also Juli 2010.


Schauen Sie einmal in die Erläuterungen unter http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/44518/publicationFile/20001/R0810.pdf
Sie werden feststellen, dass das Antragsdatum durch die den Antrag aufnehmende Stelle, nicht durch den Antragsteller, einzutragen und zu bestätigen ist. Maßgeblich ist jedoch das Datum des Reha-Antrags, also Juli 2010.

Es ist zu empfehlen, den Antrag bei der Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung aufnehmen zu lassen. Adressen und Telefonnummern:
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/de/Navigation/Beratung/beratungsstellen/Yellowmap_node.html

Experten-Antwort

Der Tag der Rentenantragstellung wird von der dem Antrag aufnehmenden Stelle bestätigt. In Ihrem Fall wäre dies tatsächlich das Datum der Reha-Antragstellung, da nach Abschluss der Reha-Maßnahme von Amts wegen geprüft wird, ob Ihr Reha-Antrag in ein Rentenantrag umgedeutet wird.
Maßgeblich für den Rentenbeginn ist der Eintritt des Leistungsfalles. Das kann das Antragsdatum sein; es kann aber auch die letzte Arbeitsunfähigkeit, der Tag eines evtl. Unfalles oder ein plötzlich eintretendes Ereignis (Schlaganfall etc.) sein. Erwerbsminderungsrenten werden grundsätzlich auf Zeit geleistet. Die Befristung erfolgt für längstens drei Jahre nach Rentenbeginn. Eine Weitergewährung ist möglich. Sie kann aber auch kürzer befristet werden, wenn dies aus medizinischer Sicht gerechtfertigt ist. Insoweit wäre eine Befristung auf 2 Jahre denkbar.