Begleithund als LTA möglich?

von
LTA

Hallo,

ist ein Therapie-bzw. Begleithund als LTA-Leistung denkbar, wenn dies für die Einschränkungen geeignet ist? Die Ausbildung eines Hundes ist sehr teuer.

Wo würde Mann dies im LTA-Antrag eintragen?

von
Sonst noch ein Wunsch?

Na klar! Papagei oder Katze geht auch.

von
KSC

Wo wäre das Problem diesen "Sonderwunsch" formlos aufzuführen und in einer freien Anlage zu begründen?

Muss es denn für alles Formvordrucke geben?

von
Warum nicht?

Zitiert von: KSC
Wo wäre das Problem diesen "Sonderwunsch" formlos aufzuführen und in einer freien Anlage zu begründen?

Muss es denn für alles Formvordrucke geben?

Für jedes denkbare Begleittier oder auch sonstige Besonderheiten ein gesondertes Formular. :-)

von
Berater

Zitiert von: LTA
Hallo,

ist ein Therapie-bzw. Begleithund als LTA-Leistung denkbar, wenn dies für die Einschränkungen geeignet ist? Die Ausbildung eines Hundes ist sehr teuer.

Wo würde Mann dies im LTA-Antrag eintragen?

Derartige Besonderheiten können nur vom zuständigen Rententräger individuell geprüft und beschieden werden. Da werden Sie hier keine allgemein gültige Antwort erhalten können. Geben Sie den Wunsch irgendwo im Antrag mit ausführlicher Begründung an und warten Sie die Entscheidung ab.

von
beruflich nötig

Bedenken Sie bei Ihrem Antrag aber, dass eine Förderung nur dann in Frage kommt, wenn auf Grund Ihrer gesundheitlichen Situation ein beruflicher Bedarf besteht. Da sind mehrere Faktoren zu prüfen:
1. Sie können Ihre konkrete Arbeit nur noch ausüben, wenn Sie einen Begleithund haben.
2. Andere Berufe können Sie auch ohne Begleithund verrichten.
3. Sie benötigen im Privatleben keinen Begleithund.

Experten-Antwort

Hallo LTA,

die Kosten für Hilfsmittel können als Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die Rentenversicherung übernommen werden, wenn sie wegen Art oder Schwere der Behinderung ausschließlich zur Berufsausübung erforderlich sind.

Da Therapie- oder Begleithunde nicht ausschließlich für berufliche, sondern auch für Alltagsverrichtungen benötigt werden, kann hier keine Kostenübernahme durch die gesetzliche Rentenversicherung erfolgen. Es fehlt an der Ausschließlichkeit.

Ob gegebenenfalls ein anderer Rehaträger (zum Beispiel der Krankenversicherungsträger) im Rahmen seiner gesetzlichen Aufgaben die Kosten übernehmen kann, sollte direkt dort abgeklärt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung