Begleitperson bei zwei Therapiekindern

von
Kirsch Tina

Guten Tag!
Ich darf noch dieses Jahr mit meinen zwei Asthma-Kindern (1 und 3 Jahre) nach Sylt zur Kinderreha.

Wir werden mit dr Bahn anreisen. Da wir ganz im Süden im ländlichem Bereich wohnen beträgt die einfache Fahrtzeit incl. Umsteigen 14 Stunden.

Das finde ich mit so kleinen Kindern für eine Begleitperson als unzumutbar.
Ist es möglich, für die An- und Abreise und evtl. die ersten Tage eine zweite Begleitperson bewilligt zu bekommen?
Ansonsten muss mein Mann Urlaub nehmen und die Kosten müssen wir selber tragen.

Eine Klinik in unserer Nähe kommt nicht in Frage, da die Kinder speziell dss Reizklima der Nordsee benötigen lt. Kinderpulmonologe.

Ich freue mich aud Ihre Antworten!

von
der anderen

Hallo Kirsch Tina,

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kinder _nur_ an der Nordsee erfolgreich behandelt werden können. (Es gibt viele Einrichtungen, die Asthma behandeln und nicht an der Nordsee sind.)
Ich würde daher eher mit einer Ablehnung durch die DRV rechnen oder einkalkulieren, dass die Reha umgestellt wird.
Warum es für den Mann unzumutbar sein soll, seine Frau und seine Kinder hinzubringen und dafür ein paar Tage Urlaub zu opfern sehe ich auch nicht, sorry.

von
Herz1952

Hallo Kirsch Tina,

ich kann mir schon vorstellen, dass nur Sylt (fast Hochseeklima, hat auch Borkum, aber es gibt dort wohl keine geeignete Klinik) für Ihre beiden Kinder geeignet ist.

Wegen der Begleitung, die eigentlich nötig ist, setzen Sie sich bitte mit dem Reha-Träger in Verbindung. Vielleicht wird Ihnen eine Eltern-Kind-Kur genehmigt, oder wenigstens eine weitere Begleitperson für die Reise. Vielleicht ist für die 2. Begleitperson eine Eigenbeteiligung möglich und nicht die vollen Kosten.

Experten-Antwort

Da Ihre Kinder aufgrund des Alters nicht in der Lage sind die Fahrt vom Wohnort zur Rehabilitationseinrichtung selbständig durchzuführen, werden die Reisekosten für EINE Begleitperson grundsätzlich nur übernommen, sofern die Erforderlichkeit vom Rentenversicherungsträger vorher anerkannt worden ist. Als Alternative wäre ggf. eine Kontaktaufnahme mit Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger erforderlich, um abzuklären, ob Sie eine andere Rehaklinik in der näheren Umgebung zugewiesen bekommen.