Begründung für die "erneute Überprüfung"

von Experte/in Experten-Antwort

Der von Ihnen geschilderte Fall ist nicht gerade der Regelfall, kann aber, wenn dies ärztlicherseits angeordnet wurde, so vorkommen.
Da ich die Akte und insbesondere das Gutachten bzw. die ärztliche Stellungnahme nicht genau kenne, ist es aber sehr schwer eine entsprechende Antwort zu finden. Setzen Sie sich doch mal mit Ihrem Sachbearbeiter in Verbindung und Fragen Sie deshalb nach.

von
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Mit "schlechtem Gewissen" hat die Frage sicher nicht viel zu tun. Die Bestimmungen über die Mitwirkungspflichten grenzen diese ausdrücklich auf das "für die Leistung erhebliche" Maß ein. Wenn ein Angestellter ohne medizinische Kenntnisse und/oder ohne Stellungnahme durch einen medizinischen Sachverständigen routinemäßig in gewissen Zeitabständen willkürlich Befundberichte anfordert, ist das ohne Zweifel durch die Bestimmungen über die Mitwirkungspflichten des Versicherten nicht gedeckt.