Begutachtung

von
Bagira

Es ist gut ein Jahr her, dass zu einer sozialmedizinischen Begutachtung musste, um die EM-Rente zu bekommen. Der Termin belastete mich schwer und es waren damals Sie, die mich aufgebaut haben. Ich solle hingehen, es werde schon nicht so schlimm. Stimmt: Ich will nicht sagen, es war "easy", aber okay, fachlich, fair. Dann folgten die quälenden Wochen bis zur Entscheidung: EM-Rente unbefristet. Mir wurde ein Mühlstein von der Brust genommen. Und doch ändert die Rente nur wenig. Ich bin weiter labil, von Zweifeln geplagt. Die Welt da draußen tickt schneller als mein Kopf folgen kann.

Warum ich das schreibe? Weil ich den Mutmachern danke, den Kranken sagen will, dass eine Begutachtung nur ein Hunderstel so schlimm ist, wie es die schwarze Hirnmasse Euch glauben machen will und weil ich jedem klarmachen will, dass eine EM-Rente nur einen kleinen Teil der Probleme löst. Besser ist es, alle Energie darein zu stecken, dass man gesund bleibt als unzählige Stunden mit martertenden EM-Rentenformularen zu verbringen. Und das wünsche ich den Lesern dieser Zeilen: Gesundheit. Den materiellen Schei** zu Weihnachten braucht man nicht wirklich.

Experten-Antwort

Lieber Bagira,

wir danken Ihnen für diesen netten und nachdenklichen Post.

Ihnen alles Gute.

Mit vielen Grüßen
Ihr
Admin