Beitrag von Experte, 20.05.2010, 15:32 Uhr

von
Aha

Im Nachgang zur o.g. Diskussion:

Unter 7.2 des R500 wird ausdrücklich gefragt, ob der Versicherte (also mittlerweile Verstorbene) ZULETZT eine geringf. Besch. ausgeübt hat.

Diese Frage macht aber nur Sinn, wenn nun der/die hinterbliebene Person doch noch weitere EP aus dem Minijob nach Beginn der Rente erhalten würde!

Es ist ja auch ein Zuschlag an EP und keine echten Beitragszeiten!

von
Schade

...es sterben doch auch Menschen, die noch nicht Rentner waren.....?

Bei denen hätte sich der Minijob ausgewirkt.....

von
RFn

Wenn der Verstorbene noch kein Rentner war, muss für die Berechnung der Witwenrente der Versicherungslauf bis zum Todestag vervollständigt werden. Und auch Minijobs führen zu einer, wenn auch geringfügigen, Rentenerhöhung.

von
RFn

Nachtrag: Wenn der Verstorbene eine Erwerbsminderungsrente bezog, kann er ja auch einen Minijob gehabt haben, der in den Versicherungsverlauf aufgenommen werden muss (zugunsten der Hinterbliebenenrente).

von
Aha

Schon, aber Zeiten, welche bislang nicht im VV enthalten waren werden doch als Beitrags- bzw. Beschäftigungszeiten (auch geringf. ab 1.4.99) werden ausdrücklich unter 7.1. des R500 erfragt!

von
RFn

In 7.2 geht es um die letzten Tage/Wochen vor dem Tod ! Da liegen noch keine maschinellen Meldungen vor.