Beitragsbemessungsgrenze

von
Motte

wenn ich einen Nebenjob habe und mit diesem über die BBG komme, muß dann der Arbeitgeber vom Nebenjob nur Beiträge für die RV und AV (KV bin ich bereits frei)in Höhe dieser BBG abziehen oder rechnet sich der Beitrag dann aufs Jahresentgelt und was ist, wenn zuviel Beiträge abgezogen wurden. Werden die wieder erstattet und wenn ja, welcher Arbeitgeber bekommt die Beträge dann.Der Haupt AG oder der vom Nebenjob?

von
-

Einzugsstelle für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag ist die Krankenkasse.

Für Fragen aus dem Bereich Beitragseinzug bei Arbeitnehmern können Sie sich an die Krankenkasse oder an das Forum unter http://www.aok-business.de/ (Balken "Expertenforum" anklicken) wenden.

von
Nicki

Ich möchte Urlaub auserhalb der EU machen
bin aber Gesundheitlich vor belastet weiss irgend
jemand vielleich wer mich versichert trotz Gesundheitlicher probleme?

von
---

Da sollten Sie sich an ein Forum der Krankenkasse wenden. Die können Ihnen sicher weiterhelfen.

von
bekiss

Sie meinen doch sicherlich eine private Krankenversicherung? Da hier keine Produktempfehlungen gegeben werden dürfen, sollten Sie sich bei der Verbraucherberatung oder einem Versicherungsmakler erkundigen. Der Reiseveranstalter sollte aber auch weiterhelfen können.

von
Michael1971

Handelt es sich um eine versicherungspflichtige Nebenbeschäftigung, so hat jeder Arbeitgeber anteilig die Beitragsbemessungsgrenze im Verhältnis der Entgelte zueinander zu beachten (§ 22 Abs. 2 SGB IV).

Handelt es sich um eine geringfügige Nebenbeschäftigung, erfolgt keine Zusammenrechnung mit der Hauptbeschäftigung und Kürzung auf die Beitragsbemessungsgrundlage. Die Pauschalbeiträge aus der geringfügig entlohnten Beschäftigung sind rentenrechtlich nicht einem bestimmten Zeitraum zuzuordnen. Demzufolge wäre auch neben einer Beschäftigung, die die BBG bereits überschreitet der volle Pauschalbeitrag zu entrichten.

Wurden zu viel Beiträge entrichtet, werden diese nach Maßgabe des § 26 SGB erstattet. Sofern also eine Erstattung nicht ausgeschlossen ist, erhält derjenige die Beiträge zurück, die er zu viel gezahlt hat.

Experten-Antwort

Michael 1971 hat die Frage von Motte korrekt beantwortet. Dem ist insoweit nichts mehr hinzuzufügen.

von
Schiko.

Danke ihnen im namen aller
leser im form für die ziel-
führende auskunft.

MfG.

Interessante Themen

Altersvorsorge 

Mit wenig Geld fürs Alter vorsorgen

Viele Geringverdiener sorgen nicht zusätzlich für den Ruhestand vor. Dabei reichen oft schon ein paar Euro, um sich attraktive Zuschüsse und Zulagen...

Altersvorsorge 

Steuererklärung in Corona-Zeiten

Wie sich die Corona-Pandemie auf Ihre Steuererklärung auswirkt, worauf Sie achten müssen und wo Sie Steuern sparen können.

Altersvorsorge 

Was die Dax-Erweiterung für Sparer bedeutet

Von 30 auf 40: Deutschlands wichtigster Börsenindex wird erweitert. Für Anleger lohnt es sich, deshalb einmal genau auf den Dax zu schauen.

Gesundheit 

Berufsunfähig: tückische 50-Prozent-Klausel

Die 50-Prozent-Klausel erweist sich oft als Hürde, wenn es um die Anerkennung einer Berufsunfähigkeit geht. Was es mit der Klausel auf sich hat.

Rente 

Erwerbsminderungsrente rechtzeitig verlängern

Eine Erwerbsminderungsrente wird meist nur befristet gewährt. Das Ende des Bewilligungszeitraums sollten Sie immer im Blick haben und rechtzeitig...