Beitragserstattung und die freiwillige Versicherung. Die Rückmeldung zu den Slawutitsch.

von
Oleksandr Undynko

Entschuldigung Sie,
Ich verstehe kein Ihres Wort. Ich verstehe nicht auch das Ziel ihrer Rückmeldung.
Deswegen stelle ich diese Fragen.
1. Sind Sie der Expert zweiter (= Besucher) oder erster Wahl? Wenn Sie einfach einfach Besucher ist habe ich keine weitere Frage.
2. Wenn Sie aber echten Expert sind antworten Sie bitte:
2.1 " Sie haben Alles, aber auch Alles richtig verstanden! - Was habe ich richtig verstanden? " Ist den von mir hochbesprochenen Punkt ist einen Trick? Das möchten Sie sagen?
2.1 "unterstellt das es Willkür in Deutschland nicht gibt, in der Ukraine Alltag sei" - Was bedeutet diese Aphorismus?
2.2 "Die Anmerkung von "Beitrag" steht im krassen Gegensatz zu den aktuellen SV-Verhandlungen der BRD mit der Ukraine " Was steht genau im krassen Gegensatz?

Experten-Antwort

In Ihrer ersten Anfrage vom 07.09.2009 hatten Sie mitgeteilt, dass Sie die ukrainische Staatsangehörigkeit besitzen und seit 10 Jahren in Deutschland arbeiten und somit auch seit 10 Jahren in Deutschland Rentenversicherungsbeiträge zahlen.
Zurzeit hat die Bundesrepublik Deutschland noch kein Sozialversicherungsabkommen mit der Ukraine geschlossen. Daher wäre es nach aktuellem Stand so, dass Sie bei der Rückkehr in die Ukraine und einer 24 monatigen Wartefrist sich die deutschen Rentenversicherungsbeiträge erstatten lassen können. Wie bereits in den Vorbeiträgen mehrfach erwähnt, haben Sie als Ukrainer in der Ukraine nicht das Recht zur freiwilligen Versicherung in Deutschland, somit wird eine Beitragserstattung möglich.
Es ist jedoch richtig, dass die Bundesrepublik Deutschland in Verhandlungen über ein Sozialversicherungsabkommen mit der Ukraine steht. Nach unserer Kenntnis ist mit einem Inkrafttreten des Abkommens nicht vor Ende 2010 zu rechnen. Inhalt dieses Sozialversicherungsabkommens soll unter anderem sein, dass freiwillige Beiträge bei Wohnsitz in der Ukraine zur Deutschen Rentenversicherung immer dann gezahlt werden können, wenn schon mindestens 60 deutsche Beitragsmonate vorhanden sind. Im Klartext für Ihre Situation: Wenn bis zum Zeitpunkt Ihrer gewünschten Beitragserstattung das Sozialversicherungsabkommen mit der Ukraine mit den uns bekannten Inhalten in Kraft sein sollte, wird für Sie die Beitragserstattung nicht mehr möglich sein, da sie für mehr als 5 Jahre (nämlich laut Ihrer Angabe 10 Jahre) in Deutschland Beiträge gezahlt haben. Somit hätten Sie auch bei Wohnsitz in der Ukraine das Recht zur freiwilligen Versicherung in Deutschland und eine Beitragserstattung wäre somit ausgeschlossen.

von
Slawutitsch

Sehr geehrter Herr Undynko.

1. Ich bin kein Experte, wie Sie an meinem Pfeilsymbol erkennen können. s. (Legende)

2. Hilfreiche Informationen, die zur Klärung einer Frage beitragen können, dürfen auch von Nichtexperten in diesem Forum geäußert werden. s. (Erläuterungen zu den Umgangsformen und Eingaben)

3. Dass Sie meinen Beitrag nicht verstehen, kann ich verstehen. Ich könnte Ihnen dies auch in ukrainisch, nur bei Interesse, übermitteln.

4. Die Expertenantwort hier sollte aber ausreichend sein, um meinen Beitrag besser zu verstehen.

Gruß Fischer, Berlin