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Beitragsersttaung Rente/Wartezeit

von
Christian B.

Und da schließt sich gleich noch eine Frage an. Auf Meiner Renteninformation (die ich ja gar nicht hätte erhalten dürfen, da 11 Monate falsch gemeldet waren /mittlerweile korrigiert stehen gerundet, folgende Beiträge:

von Ihnen 2350,00
Arbeitgeber 2850,00
sonstige 4780,00
Entgeltpunkte: 1,78...

Es ist korrekt, dass mir ausschließlich die erste Zeile in voller Höhe erstattet wird?

von
Christian B.

Interessant erscheint mir auch gerade folgende Tatsache:
die auf dem Schreiben aufgeführten Entgeltpunkte von 1,7865 ergeben geteilt durch 0,0313 exakt die Zahl 57,07 also die Zahl, die aktuell auch als Wartezeit im System stehen müsste.
Verständnisproblem nur: Die Zahl der Entgeltpunkte datiert von VOR der Korrektur um 11 Monate (die erst vor 2 Wochen erfolgte) aus der Zeit, als ich laut System noch mit 68 Monaten Wartezeit erfasst war.
Oder ist die Zahl 57 bei der Berechnung nun purer Zufall..
Fragen über Fragen, aber sehr interessante Materie

von
W*lfgang

Zitiert von: Christian B.
Oder ist die Zahl 57 bei der Berechnung nun purer Zufall.
...damit soll es nun aber gut sein. Ihr Versicherungsleben aus allen Zeiten zu sezieren - ist nur am Schreibtisch möglich, bzw. via 'richtige' CPU-Kraft der DRV selbst ;-)

'Erlösung' kann Ihnen nur eine angeforderte Rentenauskunft verschaffen, die unter hypothetischer Zahlung von freiwilligen Beiträgen zum Erreichen der Mindestwartezeit von 60 Monaten führt (dürfen Beamte ja nun auch) und alle Berechnungsschritte erhält - da beißt Ihr DRV-Mitarbeiter nochmal in die Schreibtischkante/der schon wieder, aber nur so haben Sie alle Rechenschritte schwarz auf weiß/können die Bewertungen/Umrechnungen speziell aus den Minijob-Zeiten nachvollziehen.

Gruß
w.
PS: wäre kein großer Akt, das so zu lösen - simpler Antrag mit 1-Zeiler dazu ...Post und Berechnung/Rentenauskunft in 3-6 Monaten, Erklärung selbstlesend oder via Beratungsstelle erläutert. Geht schneller, als hier Std. der Hinterfragung zu verbraten ;-)

von
Christian B.

Ich verstehe Ihren Hinweis absolut und dass es vielleicht nicht der richtige Ort ist um das eigene Versicherung Leben auseinander zu nehmen. Letztendlich ging es mir ja auch nur um die Lösung der Frage, ob in den im System gespeicherten Monaten bereits ALLES enthalten ist und ich somit mit einer Erstattung meiner Beiträge rechnen kann. Da mir bisvorhin auch nicht bewusst war, dass Pflichtzeiten komplett berechnet werden, es aber für Mini Job Zeiten einen eigenen Entgelt Schlüssel gibt, habe ich nur versucht dies zu verstehen.
Wahrscheinlich möchte ich es einfach vermeiden, mich am Ende aufgrund einer FalschAuskunft bezüglich der Monate zu ärgern, den Antrag überhaupt gestellt zu haben. Und natürlich möchte ich meine geplante Reise auch nicht in die Tonne treten ;)

von
W*lfgang

Zitiert von: Christian B.
Wahrscheinlich möchte ich es einfach vermeiden, mich am Ende aufgrund einer FalschAuskunft bezüglich der Monate zu ärgern,
...kann ich vollends aus Ihrer Sicht verstehen.
Wir warten mal ab, ob morgen ein ausgeschlafener Experte die Beiträge revue passieren lässt und nicht nur eine erbärmliche 08/15-Auskunft gibt/ihm der individual-Fall etwas zu mühselig ist/geh mal weiter in die DRV-Stelle ;-) bin gespannt ...

Gruß
w.

von
W*lfgang

Zitiert von: Christian B.
von Ihnen 2350,00
Arbeitgeber 2850,00
sonstige 4780,00
Entgeltpunkte: 1,78...
Es ist korrekt, dass mir ausschließlich die erste Zeile in voller Höhe erstattet wird?
Nachtrag :-)

Genauso ist es, ausschließlich die selbst gezahlten Beiträge werden erstattet, und nur die. Die anderen bleiben im großen Rentenpott, fließen auch nicht an die Einzahler zurück.

> Entgeltpunkte: 1,78

Ergeben immerhin nach Einzahlung von 3 Mindestbeiträgen *) (um die 60 Monate zu erreichen, aktuell 252,45 €) und 'Aufhübschung' um einen Beitragszuschuss (7,3 %) bei priv. KV rd. 63 € Monatsrente. Sofern das bei der Pension unberücksichtigt bliebe **), könnten Sie alle 3 Jahre Ihre Bude rundum neu tapezieren ;-)

Gruß
w.

*) dafür ist unmittelbar vor Rentenbeginn noch Zeit
**) diese Frage kann nur ein enger Kontakt mit Ihrer Dienststelle lösen, was vorausschauend im anvisierten Pensionsalter nicht/anrechenbar sein könnte.

von
Christian B.

Allein Ihr Humor Wolfgang, hat das Schreiben hier zu einem Vergnügen gemacht.
Nochmaliger Dank für den Hinweis, aber genau wegen dieser niedrigen Zahlung pro Monat in 32 Jahren (ob ich dieses Alter jemals erreiche sei dahingestellt), lasse ich die Beiträge erstatten.
Lieber jetzt ein Stück mehr Leben (auch wenn es noch so klein ist) als später einen Winzbetrag im Monat mehr. Abgesichert bin ich für später definitiv ganz gut.
Und nun harre ich der Dinge die da irgendwann mal von der DRV kommen. Sind ja "erst" 8 Wochen, die der Antrag läuft...ein Hoch auf die Bürokratie!

von
W*lfgang

Zitiert von: Christian B.
Sind ja "erst" 8 Wochen, die der Antrag läuft...ein Hoch auf die Bürokratie!
...nun, so manche 'SchadSoftware' aus dem mobilen selbstzündenden Tank zu entfernen, dauert schon mal länger - da wären Privateers froh, über diese kurzen Erledigungsfristen ...wenn der Poppcorn-Verwaltungsapparat das hinkriegen würde ;-)

Nebenbei - eigentlich ist ja auch eine Beitragserstattung auf den künftigen Pensionsanspruch anzurechnen/nach den BeamtenversorgungsG ...meine Dienststelle sieht das aber locker/interessiert uns nicht.

thx für die freundliche Rückmeldung - nun ist alles gesagt.

Gruß
w.
PS: wenn nach 3-5 Monaten keine Antwort kommt, können Sie unruhig werden und nachfragen - ist halt kein Renten-/Leistungsantrag, hat keine hohe Priorität im Stapel auf dem Schreibtisch.
PPS: > Abgesichert bin ich für später definitiv ganz gut.
Das ist das Entscheidende – der EUR heute ist mir näher, mehr brauche ich später nicht/es reicht auch so locker.

von
Christian B.

Ich sage nicht, dass es locker reicht aber lebe lieber im Hier und Jetzt ;)
Nach 3-5 Monaten??:) Das sind ja schöne Aussichten...ich werde mir vorher freundlich Gehör verschaffen, spätestens in 14 Tagen klopfe ich mal wieder an. Fragen kostet ja nichts und bisher (im Antragsverluaf) kamen die Briefe immer im 10 Tagesrythmus. Da sollte eine Fertigstellung "eigentlich" nicht mehr ganz so problematisch sein: O Ton wie gesagt: Es muss nur noch zum Vorgesetzten zur Prüfung
Geduld und Gemach...ich brauche manchmal ja auch 3 Wocehn für meine Klausurkorrekturen;)

von
Herbert0815

Hier nochmal die aktuelle Entwicklung für zukünftig interesseirte Auszahler. Wir machen am Mittwoch den 3 (!!!) Monat voll.
Aussage Sachbearbeiterin H. am 31.03.16: "Der Bescheid wird Ihnen innerhalb der nächsten 7 Tage zugehen, es muss sich nur noch eine Fachkraft kümmern"...nichts passiert!
14 Tage später freundliches Fax von mir. In einem weiteren Telefonat in dieser Woche stellte sich heraus, dass tatsächlich am Tag NACH meinem Fax der Antrag fertig bearbeitet wurde, nun aber "zur Prüfung beim Vorgesetzten" liegt"...diese Prüfung dürfte IMO nur noch ein Abnicken sein, das Wort Prüfung ist mir mittlerweile ein echter Schmerz im Ohr.

Fazit. man braucht für die Antragsbearbeitung eines 4 seitigen Antrages (ohne Anhänge/außer Urkunde) in einem GLASKLAREN Fall ein Vierteljahr und länger. Ich versteh, dass eine Behörde mit Millionen Kunden VIEL und auch WICHTIGERES zu tun hat.
Aber muss sich das wirklich dermaßen ziehen?
Vielleicht habe ich im Mai mehr Glück. Die Hoffnung stirbt zuletzt...