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Beitragsrendite, Verrentungsrendite

von Tanja10.08.2007 | 18:23
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2 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Ich habe Fragen zu folgenden Begriffen: Was heißt Beitragsrendite und Verrentungsrendite in der gesetzlichen Rentenversicherung? Kann ich das so verstehen, dass die Beiträge angelegt werden und damit der jährliche Rentenzuwachs zustande kommt?

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Allgemein wird als Beitragsrendite die Differenz zwischen gezahlten Beiträgen (und ggf. weiteren notwendigen Aufwendungen) und der erzielten Summe verstanden. Bei der Verrentungsrendite wird die Differenz zwischen Anfangskapital und erhaltenen Rentenzahlungen betrachtet.

Die gesetzliche Rentenversicherung wird tatsächlich zwar im Umlageverfahren finanziert, finanzmathematisch kann die Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung als eine Finanzinvestition angesehen werden: Man zahlt Beiträge ein und erhält dafür einen

Rechtsanspruch auf künftige Auszahlungen, deren genaue Höhe aber vorab nicht

festgelegt ist. Ein anerkanntes Verfahren zur Beurteilung der Rentabilität einer solchen

Investition ist die Ermittlung der "internen Rendite". Dabei wird die Summe der

Einzahlungen für diese Investition der Summe der zu erwartenden Auszahlungen

gegenüber gestellt, wobei zu berücksichtigen ist, dass einerseits die in der

Vergangenheit getätigten Einzahlungen bis zum Auszahlungsbeginn "auf"gezinst und

andererseits die erst in Zukunft zu zahlenden Renten auf den gleichen Zeitpunkt

"ab"gezinst werden müssen. Als "interne Rendite" wird dann jener Zinssatz bezeichnet,

bei dessen Verwendung die Summe der eingezahlten und bis zum Rentenbeginn aufgezinsten Beiträge genau der Summe der auf den Zeitpunkt des Rentenbeginns

abgezinsten Rentenzahlungen entspricht.

1 Antworten

lotscheram 10.08.2007 | 20:14
Als Rendite kann man ja wohl ganz allgemein das Verhältnis zwischen Einzahlung und Auszahlung verstehen. Auf die "Beitragsrendite" bezogen, in welchem Verhältnis stehen eingezahlte Beiträge zur Rente. Hier nun wieder nur auf freiwillige Beiträge bezogen, ist diese Rendite mehr als schlecht, eigentlich nicht zu empfehlen. Es gibt aber Ausnahmen, wenn man mittels freiwilliger Beitragszahlungen überhaupt nur erreichen kann, Anwartschaftszeiten zu erfüllen um überhaupt eine Rente zu bekommen. In jedem anderen Fall sollte man die Finger davon lassen, da bringt eine Anlage auf der Bank, nicht unbedingt in Fonds, eine bessere Rendite.
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