< content="">

Beitragsrückerstattung Rentenversicherung

von
scodaf

Ich hab da einmal eine Frage zum Thema Beitragsrückerstattung.
In meinem Fall habe ich insgesamt 46 Monate, während meiner Lehrzeit und einer kurzen Beschäftigung, Pflichtbeiträge geleistet. Danach bin ich 12 Jahre Zeitsoldat gewesen und jetzt seit 2003 Beamter auf Lebenszeit bei der Bundespolizei. Nach telefonischer Auskunft der Rentenversicherung würde aber ein Antrag auf Beitragsrückerstattung trotzdem abgelehnt werden, da ich seit September 1999 nebenbei einer geringfügigen versicherungsfreien Beschäftigung nachgehe. Die Zahlungen des Arbeitgebers sind unter DEÜV auch auf dem Versicherungsverlauf ersichtlich. Nach Auskunft der Rentenversicherung werden diese Zeiten anteilig angerechnet und ich würde so auf 64 Monate kommen. Stimmt das?

von
Üxzel

Stimmt wohl so. Für jedes Kalenderjahr mit einem mtl. von 400 € werden 3 Monate Wartezeit berücksichtigt.

Experten-Antwort

Aus den für die geringfügige versicherungsfreie Beschäftigung gezahlten Arbeitgeberbeiträgen werden Wartezeitmonate errechnet. Diese zählen für die erforderlichen Wartezeiten mit, also auch für die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren. Neben den zusätzlichen Monaten erhalten Sie jedoch auch Entgeltpunktzuschläge, die Ihren späteren Rentenanspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhöhen.

von
Conny

Ich möchte nach Thailand auswandern, bin dort verheiratet und mache mich selbstständig. Kann ich meine oder ein Teil der Rentenbeiträge kompl. auszahlen lassen ?

Experten-Antwort

Solange Sie die deutsche Staatsangehörigkeit haben, sind Sie weltweit zur freiwilligen Versicherung berechtigt und dadurch ist eine Beitragserstattung ausgeschlossen. Nur wenn Sie die Staatsangehörigkeit eines „Nichtvertragsstaates“ haben, also weder EU/EWR-Staatsangehöriger oder Schweizer sind, noch die Staatsangehörigkeit eines Staates haben, mit dem Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat, dann ist eine Beitragserstattung 24 Kalendermonaten nach Ausscheiden aus der Versicherungspflicht bei Wohnsitz im Nichtvertragsausland (z.B. Thailand) möglich. Fallen Sie unter den Geltungsbereich eines bilateralen Sozialversicherungsabkommens, kann eine Beitragerstattung unter bestimmten Umständen möglich sein. Diese Regelungen im Einzelnen können hier jedoch nicht dargestellt werden. Hier sind viele individuelle Faktoren zu prüfen (Staatsangehörigkeit, Anzahl der Beitragsmonate etc.) Bitte vereinbaren Sie für nähere Auskünfte einen Beratungstermin bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle.

von
C.T.

Ich bin türkischer Staatsbürger und habe Anfang der 80er Jahre in der BRD rentenversichert gearbeitet. 1983 bin ich mit Aufehbung meines Aufenthaltsstatus´ zurück in die Türkei gegangen. Kann ich die eingezahlten Rentenbeiträge zurückverlangen?

Experten-Antwort

Bitte sehen Sie sich auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung Ober- und Mittelfranken die Publikation „Merkblatt Beitragserstattung an türkische Staatsangehörige“ an. In dieser Publikation sind in deutscher und türkischer Sprache die Voraussetzungen für eine Beitragserstattung genannt, die in Ihrem Fall erfüllt sein müssen. Dort können Sie auch das Antragsformular im PDF-Format finden.
www.deutsche-rentenversicherung-bayreuth.de;
Rubrik: Rente – Ausland und Rente – Verbindungsstellen – Türkei: Mehr Information zum Thema: „Türkei“ – Weitere Informationen.