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Beitragszuschlag für "Kinderlose"

von
Lex

Folgender Sachverhalt:

Altersrente seit 07/2005. Seitdem wird der Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung für "Kinderlose" gezahlt.

Nun wird die Elterneigenschaft nachträglich nachgewiesen (Geburt Kind 01.07.1965).

Sind die zuviel einbehaltenen Beiträge seit Rentenbeginn zu erstatten oder wird nur zukünftig kein Zuschlag mehr abgezogen?

von
SK

Den Beitragszuschlag gibt es seit Anfang 2005. Das bedeutet im Rentenantragsverfahren wurde in Ihrem Fall bereits abgefragt, ob Sie ein kind erzogen haben oder nicht.

Sollte die Frage vergessen oder verneint worden sein haben Sie keinen Anspruch auf rückwirkende Erstattung. Dann wird der niedrigere Beitrag erst ab dem Folgemonat gezahlt, nachdem der Nachweis eingereicht wurde.
Selbst wenn Sie die Frage damals bejaht haben, ist es m.E. strittig, ob Sie eine rückwirkende Erstattung bekommen, da in dem Rentenbescheid und in jeder Mitteilung zur Rentenanpassung aufgelistet ist, ob ein &#34;Sonderbeitrag&#34; für kinderlose erhoben wird oder nicht. Als Rentner sind Sie da auch in der Pflicht Ihren Bescheid zu kontrollieren, da Fehler überall passieren können.

von
Keith Moon

Wer nicht (rechtzeitig) nachweist, daß er ein Kind hat, gilt bis zum Ablauf des Monats, in dem der Nachweis erbracht wird, als kinderlos und muss den Beitragszuschlag für Kinderlose für die Vergangenheit leider hinnehmen.

Experten-Antwort

Wurde 2005 bei der Beantragung der Rente von Ihnen versäumt, die Elterneigenschaft anzugeben und nachzuweisen, kann keine rückwirkende Erstattung der bisher zuviel gezahlten Pflegeversicherungsbeiträge erfolgen.
Die Rente kann erst ab Folgemonat, nach dem der Nachweis der Elterneigenschaft erbracht wurde, ohne den zusätzlichen Beitragszuschlag für Kinderlose angewiesen werden.