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Bekomme ich eine Reha-Umschulung, weil ich wg. gesundh. Probleme meinen Job nicht mehr machen kann?

von
susisum

hallo!
ich habe eine wichtige frage.
bezüglich einer reha-umschulung!
ich arbeitete vollzeit im büro. bin 35jahre alt, und habe folgende probleme!
-rheuma
-psychosomatische probleme (ängste,depressiv...)
ich habe meinen job nervlich und körperlich nicht mehr gepackt, und habe eine psychosomatische reha gemacht.
diese ist nun vorbei, und ich wurde in eine wiedereingliederung bei meinem arbeitgeber gesteckt.
ich halte das sicher nicht aus!
mein psychotherapeut hat gemeint, es gibt eine spezielle reha-abteilung (nicht die bei der arbeitsagentur! die kümmern sich nicht um mich!), sondern eine spezielle für leute mit behinderungen (hab 60%).
ich möchte in einen sozialen beruf (sozialberater etc.) umgeschult werden.
wo kann ich mich hinwenden????

danke
susi

von
-_-

Die nächste Reha-Servicestelle finden Sie unter
http://www.ihre-vorsorge.de/Beratungsstellen.html
nach Auswahl &#34;Reha-Servicestellen&#34; und Eingabe Ihrer Postleitzahl.

von
Frank Morris

Glauben Sie allen ernstes das eine &#34; Sozialer Beruf &#34; weniger gesundheitlich belastend für sie sein wird ???

Ich glaube , da machen sie sich selbst etwas vor oder wissen nicht wie hart und was dort gearbeitet werden muß !

Wenn Sie schwer psychisch erkrankt sind, wird schlicht jeder Beruf - zumindest in Vollzeit - Sie nach kurzer Zeit überfordern !

von
Frank Morris

Leider scheinen Sie ja hier dem - richtigen - Rat der Reha-Ärzte wohl nicht gefolgt zu sein oder ??? :

Beitrag von susisum, 16.04.2008, 19:22 Uhr

Hallo.
Ich hätte noch ne Frage.
Mein Reha-Artz möchte mich von der Reha vorzeitig entlassen, und in eine stationäre Klinik einweisen.
Muß ich das befolgen
Ich befinde mich ja auf Rehe (vollzeit für 6 Wochen).
Was soll das mit stationäre Klinik?
Darf ich das ablehnen?
Würde ich dadurch Probleme bekommen?
danke
susi

Sie scheinen definitiv zu früh, zu schnell und zu intensiv in die Widereingliederung gegangen zu sein !

Warum sind sie nicht in die stationäre Akutklinik gegangen ???

So kann die WE auch nciht klappen und jetzt denken sie schon wieder einen Schritt weiter , nämlich an eine Umschulung in einen anderen Beruf ....

Sie müssen erst gesund werden, bevor sie so etwas angehen !

Ich weiß auch nicht, wie man es Ihnen noch weiter erklären soll. Sie merken doch slebst das es SO
nicht geht oder ???

von
KSC

fragen Sie den Rehaberater vor Ort!

Nach Ihren bisherigen Beiträgen bin ich ebenso skeptisch wie meine Vorredner.
Bei Ihrem Wunsch (Sozialberatung) handelt es sich auch um Bürotätigkeit. Warum sollte man eine Büroangestellte auf eine andere Bürotätigkeit umschulen und dafür teures Geld aufwenden? V.a. wenn die Ärzte eine Wiedereingliederung empfehlen, also der Meinung sind, Sie können in die alte Tätigkeit zurück?

Entweder Sie können im Bürobereich arbeiten oder das geht nicht.

Liegen sind Ihre psychischen Erkrankungen allgemeiner Art, so treten bei jeder neuen Ausbildung und Tätigkeiten Stresssituationen auf und die Probleme kommen auch dort.

Liegt das Problem an Ihren bisherigen Kollegen oder beim alten Arbeitgeber, kann es billiger durch Umsetzung oder Arbeitgeberwechsel behoben werden.

Aber Genaues weiß keiner im Forum.

von
Realist

Eine Umschulungsmaßnahme ist kein Erholungsurlaub! Der Leistungsdruck ist enorm. Schon alleine deshalb, weil Erwachsenenumschulungen im Regelfall auf zwei Jahre begrenzt sind, während eine &#34;normale&#34; Berufsausbildung mindestens drei Jahre dauert. Auch während einer Umschulung haben Sie es mit &#34;Kollegen&#34; und &#34;Vorgesetzten&#34; zu tun, die Ihnen das Leben verdammt schwer machen können. Wie kommen Sie also darauf, dass eine Umschulungsmaßnahme Ihre Probleme lösen könnte? Selbst wenn Sie die Maßnahme durchstehen sollten, müssen Sie sich wieder um einen neuen Arbeitsplatz bemühen. Dann haben Sie es wieder mit Kollegen und Vorgesetzten zu tun. Ich glaube kaum, dass man Ihnen unter diesen Umständen eine Umschulungsmaßnahme, die übrigens enorm viel Geld kostet, bewilligen wird. Sie können aber trotzdem bei Ihrem Rentenversicherungsträger einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen. Alles weitere ergibt sich dann von selbst!

von
Frank Morris

Aus eigener - leidvoller - Erfahrung sehe ich im Nachhein diese Wiedereingliederung mehr als skeptisch und würde sie hiemanden empfehlen , solange wie die Gesundheit nicht zu mindestens 90% wiederhergestellt wurde.

Es wird immer so toll im Vorfeld ( von den reha Ärzten etc. )dargestellt, das es ja nur ein paar Stunden pro Tag sind und es sich dann langsam auf Vollzeit steigert. Alles schön langsam und ohne Probleme zu bewältigen...

Tatsache ist , das bereits bei den paar Stunden am Anfang dieser WE
ein enormer Druck und Stress
sowohl von einem selbst , aber auch von den Arbeitskollegen und dem Arbeitgeber aufgebaut wird.

Man wird mit &#34; Argusaugen &#34; bei allen Tätigkeiten und dem gesamtem Verhalten beobachtet.

Es war bei mir so, das ich ziemlich schnell gemerkt habe, die Vollzeit 8 Stunden packst du nie und nimmer...
zumindest zum jetzigen Zeitpunkt niemals +++

Aber eingestehen wollte ich es mir selbst, meiner Familie und den Arbeitskollegen und vor allem dem Chef natürlich nicht.

Im Endefekt habe ich diese WE dann durchgezogen und bin erst anschließend in der Vollzeit bei 8 Stunden Arbeitszeit zusammengebrochen , mit der Ergebnis eines mehr als 6 Monatigen Psychiatrie Aufenthaltes....

Wenn eine Umschulung angestanden hätte, wäre ich jedoch mit absoluter Sicherheit schon vorher zusammengebrochen.

Man muß immerhin sehen,. das wenn man - wie bei mir - die Arbeit die ich mehr als 30 Jahre gemacht habe ( und aus dem Eff Eff konnte - weil die Abläufe dort zum Grössten Teil von mir selbst in diesen 30 Jahren erarbeitet ) schon nicht schafft, erhalte ich es für völlig unmöglich in einer völlig neuen Umgebung, neuen Kollegen, neuem Chef, neuem Arbeitsgebiet etc. zu bestehen !

Das kann nicht klappen.

Darum WE, Umschulung etc. ist alles solange Quatsch und Blödsinn, bis wann nicht wieder gesund ist, um diesen neuen Herausforderungen auch bestehen zu können !

Und diese Entscheidung kann kein Arzt, kein Rentenberater oder sonstwer treffen sondern
das kann man nur selbst !!

Susisum hat sich wie Sie elbst schreibt &#34; in eine WE stecken lassen &#34;

und genau dort ist das Problem, das kann nicht funktionieren wenn man es den selbst bezweifelt es zu schaffen !

Das ist mir genauso auch übrigens von Psychologen/Psychiatern in vielen Gesprächen immer wieder bestätigt worden !

Allerdings waren dies alles Ärzte die n i c h t für die Rentenversicherung tätig sind.

Da kann sich jetzt jeder seine eigenen Gedanken machen , wie das wohl kommt.....

von
Realist

Man sollte die Wiedereingliederungsmaßnahme als Chance verstehen und nicht als Zwangsmaßnahme! Je länger man pausiert hat, desto schwieriger wird der Wiedereinstieg. Dieses Gefühl kennt JEDER Arbeitnehmer, der ein paar Wochen Urlaub hatte. Als ich damals noch meinen Grundwehrdienst ableisten musste, wollte ich nach meinem Urlaub überhaupt nicht mehr in die Kaserne zurück. Aber die Feldjäger hätten mich dann schon abgeholt!
Würde man nun jedem Dauerkranken die Entscheidung, ob er wieder arbeitsfähig ist oder nicht, selbst überlassen, dann würde wohl kaum jemand freiwillig an seinen Arbeitsplatz zurückkehren wollen. (Warum auch? Das Geld liefe weiter und man hätte null Stress!)

Jeder Betroffene hat schließlich auch das Recht, die Wiedereingliederungsmaßnahme JEDERZEIT abzubrechen, wenn es dann tatsächlich keinen Sinn mehr hätte. Allerdings sollte man dann auch dazu bereit sein, sich entsprechend therapieren zu lassen und die ärztliche Empfehlung eines Krankenhausaufenthaltes befolgen, was &#34;susisum&#34; ja offensichtlich nicht tat.
Das die zuständigen Kostenträger in solchen Fällen einen gewissen Druck aufbauen, ist nur allzu verständlich!

von
Frank Morris

@ Realist

Sitimmt !

Natürlich meinte ich auch nicht , das jeder nach Lust und Laune eine WE ablehnen kann, sondern nur dann wenn
es definitv gesundheitlich n o c h nicht geht. Und hier wird leider oftmals auch vom Kranken selbst ( wie ich selbst ) die angeschlagene Gesundheit und das was in der WE auf einen zukommt, völlig unterschätzt. So nach dem Motto, das wird schon wenn man erst wieder arbeitet.

Darum ist ja eine Akutbehandlung v o r einer WE so wichtig und das ist bei Susisum wohl
komplett unterblieben ++

Experten-Antwort

Auch ich empfehle Ihnen, sich entweder an eine Reha-Servicestelle oder den Rehaberater Ihrer Rentenversicherung zu wenden.

von
Frank Morris

&#34;Auch ich empfehle Ihnen, sich entweder an eine Reha-Servicestelle oder den Rehaberater Ihrer Rentenversicherung zu wenden.&#34;

Das so eine &#34; Empfehlung &#34;&#34; von der Rentenversicherungs Expertin war ja klar .....

von
Rosanna

Hallo Frank Morris,

was Sie in diesem Fall an der Aussage der Expertin zu bemängeln haben, kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass Sie VIELES (nur) aus Ihrer Warte sehen. Ist jetzt nicht böse gemeint.

Aber ich stimme @Realist voll und ganz zu: Eine stufenweise Wiedereingliederung sollte man als Chance sehen, und nicht als &#34;Zwangsmaßnahme. Und wenn man merkt, es geht absolut nicht mehr, spricht ja auch nichts gegen einen Abbruch.

Bei @susisum habe ich aufgrund der zahlreichen und sehr widersprüchlichen Beiträge das Gefühl, dass sie absolut keinen Plan hat! Und als psych. Kranke eine Umschulung zur Sozialarbeiterin machen zu wollen, entbehrt wohl jeglicher Logik! Das ist einer der stressigsten Berufe überhaupt, denn es ist ja nicht nur mit Schreibtischarbeit getan! Man sollte eben schon ein bißchen realistisch bleiben.

Deshalb ist es bei ihr wirklich unerläßlich, sich an einen Reha-Fachberater zu wenden und mal ALLES genauestens durchzusprechen. SO kommt sie auf keinen Fall weiter.

MfG Rosanna.

von
Frank Morris

Hallo Frank Morris,

was Sie in diesem Fall an der Aussage der Expertin zu bemängeln haben, kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass Sie VIELES (nur) aus Ihrer Warte sehen. Ist jetzt nicht böse gemeint.

Excuse me please.

Ja war natürlich aus meiner &#34; Warte &#34; und der Hitze geschuldet und wohl nicht ganz fair.