Belastung Reha / Rettungsanker

von
Pe66

Hallo,

auf Aufforderung durch meine Krankenkasse habe ich einen Rehaantrag gestellt.
Ich habe Angst, die Reha nicht zu verkraften. Welche Rettungsanker habe ich in der Reha, wenn ich nicht zurechtkomme? Vor einem Abbruch hat die Krankenkasse mich bereits bei der Aufforderung gewarnt. Im MDK-Gutaim Vorfeld ist angekreuzt, dass ich bereits die Erwerbsminderung eingetreten sei (im Unterschied zu „bedroht von“).
Mein Arzt hat in dem Formular 1204 gangekreutzt, dass ich die Reha antreten kann. Er sagt zwar, dass es mir mit der Reha schlechter gehen wird, aber ich trotzdem in der Lage bin, teilzunehmen.
Welche Möglichkeiten habe ich in der Reha, wenn die Belastung zu stark wird? Hilferuf an die Krankenkasse, an die DRV? Hat die DRV eine Stelle, die zuständig ist? Oder helfen Seelsorger bzw. Vertrauensärzte bei Problemen? Kann man zur Krisenbewältigung in der Rehazeit einen niedergelassen Arzt aufsuchen?

Pe

von
Katinka1971

In meinen orthopädischen Rehas bekam ich Hilfe durch eine jeweils dort angestellte Psychologin.

In der einen Reha hat der Arzt gesagt, sobald sich nein Zustand verschlechtert (orthopädischer Bereich, eingeschränkte Therapiemöglichkeiten), bricht ER die Reha ab.

von
Katinka1971

Sorry, muss mein heißen und nicht nein.

von
Volker

Zitiert von: Katinka1971
In meinen orthopädischen Rehas bekam ich Hilfe durch eine jeweils dort angestellte Psychologin.

Bei einer meiner beiden erfolglosen Rehas stimmte die Chemie zwischen der ärztlichen Psychologin und mir überhaupt nicht. Zudem wurde eine Erkrankung nicht diagnostiziert. Eine wichtige Therapie gab es nicht im im Entlassungsbericht beschriebenen Umfang. Dafür wurden im Entlassungsbericht aber eine Linderung erfunden...Aber wenigstens hat die Klinik daran gedacht, den Patientennamen in dem wiederverwendeten Text auszutauschen (-;

von
KSC

Gibt es noch mehr solche Schauermärchen, die den Fragesteller so gar nichts helfen?

Was soll man im Forum zu der Frage sagen?

Momentan sieht der Arzt wohl kein Problem in der Reha; wenn - irgendwelche - Probleme während der Reha auftreten, muss man sie dann dort lösen. Und zwar in Absprache mit Arzt, Klinikverwaltung und Kostenträger.

Was bringt es sich vorher verrückt zu machen?

von

Ihr Arzt sagt Ihnen, mit der Reha würde es Ihnen schlechter gehen, befürwortet diese aber?
Entweder Sie erzählen dann hier unglaubwürdige Dinge oder Sie haben einen schlechten Arzt.
Denken Sie mal darüber nach.

Experten-Antwort

Sollten während Ihrer Reha Probleme auftreten, so können Sie diese vor Ort direkt ansprechen. Im Zweifelsfall muss die Maßnahme abgebrochen werden.

von
Pe66

Zitiert von: Hä
Ihr Arzt sagt Ihnen, mit der Reha würde es Ihnen schlechter gehen, befürwortet diese aber?
Entweder Sie erzählen dann hier unglaubwürdige Dinge oder Sie haben einen schlechten Arzt.
Denken Sie mal darüber nach.

Nein keine Befürwortung, aber fähig teilzunehmen gemäß Formular 1204. Das ist der Unterschied.
Im Formular wird gefragt, ob der Patient in der Lage ist teilzunehmen.

von
Pe66

Zitiert von: Experte/in
Sollten während Ihrer Reha Probleme auftreten, so können Sie diese vor Ort direkt ansprechen. Im Zweifelsfall muss die Maßnahme abgebrochen werden.

An wen kann man sich wenden, wenn es Unstimmigkeiten mit der Klinik gibt? Gibt es spezielle Ansprechpartner bei den DRV-Trägern? Ein Brief an die Rehaabteilung ist in der Situation ja unpraktisch für schnelle Reaktionen.

von
KSC

Dann erfragen Sie halt direkt bei Ihrem Träger der Ihre Reha bewilligt hat, bei wem genau Sie sich beschweren können für den Fall, wenn in der Reha irgendetwas anders laufen sollte als Sie sich das denken.

Experten-Antwort

Ihr Rententräger hat ein Beschwerdemanagement, wo Sie sich im Zweifelsfall hinwenden können. Erfragen Sie dieses bei der Reha-Abteilung (Telefonnummer im Briefkopf des Bescheides).