beratungsärztlicher Dienst der RV

von
Elisabeth

Ich habe am 9.9.10 die Stellungnahme des beratungsärztlichen Dienstes angefordert und bis heute nichts mehr von der RV gehört. Heute habe ich einmal bei der RV nachgefragt, was denn aus meinem Antrag geworden sei. Ich habe von dem SB gehört, dass die Versendung von Gutachten sehr teuer sei und deshalb früher von den Versicherten selbst zu tragen sei, was sich inzwischen geändert hätte. Außerdem würde man nicht gern interne Gutachten herausgeben, weil der Oberboss der RV vorher gefragt werden müsste. Wie komme ich an diese Stellungnahme?

von
Stefannn

Ihnen wurde telefonisch ja keine Absage erteilt, also üben Sie sich in Geduld. Wird die Stellungnahme denn für irgendwas benötigt oder interessiert es sie nur ?

von
Machts Sinn

Zitiert von: Stefannn

Ihnen wurde telefonisch ja keine Absage erteilt, also üben Sie sich in Geduld. Wird die Stellungnahme denn für irgendwas benötigt oder interessiert es sie nur ?

Das sind doch typische Überlegungen für einen DRV-Mitarbeiter - anstatt die erbetene Stellungnahme in Kopie in einen Briefumschlag zu stecken ....

Gruß!
Machts Sinn

von
Elisabeth

Eine andere Behörde hat mich gebeten, die RV von der Schweigepflicht zu entbinden.

von
Nix

Ärtzliche Gutachten stehen bei uns unter Staatsgeheimnis und werden niemanden gegenüber offenbahrt.

Nein, im Ernst:
Wir legen den Vorgang dem Ärztlichen Dienst vor mit der Frage, ob die Unterlagen dem Versicherten oder nur seinem Hausarzt gegenüber offenbahrt/übersandt werden dürfen.
In solchen Fällen kann das schonmal 14 Tage dauern, bis die Akte von unserem Ärztlichen Dienst mit dieser Frageklärung zurückkommt und wir das Gutachten an den Versicherten übersenden.

ANTWORTEN muss Ihnen Ihre RV.

Nur es dauert halt etwas länger.

Warten Sie einfach mal ab.

Viele Grüsse
Nix

von
Klemens

Ich muss mich hier der Kritik was die Bearbeitungszeiten- zum Teil jedenfalls - auch anschließen.

Wenn jemand am 9.9. eine Kopie anfordert und diese am 28.10. ( also nach ca. 7 ! Wochen ) immer noch nicht erhalten hat, kann man so etwas doch nicht mit Akten hin und her geschiebe entschuldigen und dem Motto : " Das dauert halt seine Zeit " entschuldigen oder rechtfertigen .

Da liegt doch im gesamtem Ablauf / in der Organisation und/oder in der Arbeitsweise der damit betrauten Personen ein Versäumniss vor . So eine Anfrage / Vorgang muss doch in max. 2 Wochen abgearbeitet sein !

Das manche Sachbearbeitrer im Hause der RV solche langen Zeitspannen der Bearbeitung offensichtlich als völlig
" normal " ansehen, halte ich aber auch für sehr sehr bedenklich...

von
Klemens

Grundsätzlich haben Sie ja Recht . Nur geht es hier im Fall von @elisabeth ja nicht um irgendwelche versäumten
" Mitwirkungspflichten " , sondern um eine Anforderung eines Berichtes.

Ich sehe hier nur konkret das Problem, da es sich ja um
" interne " Unterlagen der RV handelt, ob diese überhaupt an den Antragsteller verschickt werden dürfen.

Diese Frage ist doch aber ganz simpel mit Ja oder Nein zu beantworten. Wenn dies der SB nicht entscheiden darf, muss es halt der Vorgesetzte oder der med. Dienst.

Wie auch immer dann entdschieden wird, muss dann doch lediglich ein entsprechendes Schreiben gefertigt werden mit Kopie der angeforderten Unterlagen oder eben nicht.
Und das dauert jetzt schon 7 Wochen ??

Das mag verstehen wer will...

von
Trottel

Zitiert von: Machts Sinn

Zitiert von: Nix
Nur es dauert halt etwas länger. Warten Sie einfach mal ab.

Bei der DRV dauert es immer etwas länger, muss man immer warten! Für ihre Mitarbeiter ist das selbstverständlich - solches von "Obenherab"! So funktionieren Behörden eben, das Geld kommt ja von den Bürgern. Ein Privatbetrieb ginge so sehr schnell pleite.

Gruß!
Machts Sinn

Was sind sie bitte für ein Tro.... Armer, verbitterter Mensch. Was ist noch gleich der Sinn Ihrer Hassparolen??? Würde mich mal interessieren.

Wem sollen denn IHRE Beiträge helfen.
Ausser das sie Ihrer kranke Psyche helfen.

Unfassbar, was es für Menschen gibt, absolut unfassbar.

von
Machts Sinn

Zitiert von: ..-..
anrufen und ordentlich nach dem Sachstand fragen hilft meist.

Nein, das verzögert weiter! Hilfreich ist allein, solche Störfaktoren von vornherein zu vermeiden ...

Ist das Selbstverständnis unter DRV-Mitarbeitern "ansteckend"?

Gruß!
Machts Sinn

von
..-..

Zitiert von: Machts Sinn

Nein, das verzögert weiter! Hilfreich ist allein, solche Störfaktoren von vornherein zu vermeiden ...

Da sieht man Ihren Sachverstand ...

@Klemens -> 7 Wochen ohne plausible Erklärung durch die DRV sind eindeutig zu lang. Da lohnt sich ggf. ein Erinnerungsschreiben über den Vorgesetzten (Wenn schon telefonisch nachgefragt wurde und nichts passiert ist).

von
Machts Sinn

Zitiert von: Nix
Stellen Sie mehr Personal ein, das auch gut bezahlt ist, dann gehts natürlich auch schneller

Logisch - mit noch mehr Personal und dem bisherigen Selbstverständnis könnte die DRV noch mehr Störfaktoren in Kauf nehmen und diese bearbeiten ...

Wer statt eine Kopie in einen Briefumschlag zu stecken zunächst telefonieren und die Personalabteilung beteiligen will, ist schlicht falsch gewickelt, jedenfalls überbezahlt! Die Privatwirtschaft leistet sich das nicht.

Gruß!
Machts Sinn

von
Machts Sinn

Zitiert von: ..-..
Da lohnt sich ggf. ein Erinnerungsschreiben über den Vorgesetzten (Wenn schon telefonisch nachgefragt wurde und nichts passiert ist).

... auch das lohnt sich nicht, denn es hat mit dem Kerngeschäft nichts zu tun.

Offensichtlich sind bei der DRV viel zu viele - auch Vorgesetzte - mit solchem Krampf beschäftigt, anstatt Vermeidungsstrategien zu entwickeln.

Gruß!
Machts Sinn

von
..-..

Zitiert von: Machts Sinn

... auch das lohnt sich nicht, denn es hat mit dem Kerngeschäft nichts zu tun.

Offensichtlich sind bei der DRV viel zu viele - auch Vorgesetzte - mit solchem Krampf beschäftigt, anstatt Vermeidungsstrategien zu entwickeln.

Gruß!
Machts Sinn

Erzählen Sie es doch jemand den es interessiert ... am besten dem Geschäftsführern/Direktoren aller RV-Träger. Die freuen sich bestimmt über soviel Kompetenz.

von
Voll erfüllt

Zitiert von: Machts Sinn

Zitiert von: ..-..
Da lohnt sich ggf. ein Erinnerungsschreiben über den Vorgesetzten (Wenn schon telefonisch nachgefragt wurde und nichts passiert ist).

... auch das lohnt sich nicht, denn es hat mit dem Kerngeschäft nichts zu tun.

Offensichtlich sind bei der DRV viel zu viele - auch Vorgesetzte - mit solchem Krampf beschäftigt, anstatt Vermeidungsstrategien zu entwickeln.

Gruß!
Machts Sinn

Ihr Studium hat sich voll und ganz gelohnt. Sie schaffen es Beiträge en masse zu schreiben, die weder Hilfe bringen, noch Sinn machen.
Aber das können sie sehr gut.

Da sie es zweifelsfrei gewohnt sind, das sich niemand für Ihre Aussagen interessiert, da sie völlig sinnfrei sind, mein Rat :

Weitermachen, so haben die User hier wenigstens wieder etwas zu lachen.

Jeder lacht doch schleisslich gerne über den kleinen Giftzwerg, der mit hochrotem Kopf wirld fuchtweld durch die Gegend rennt, und sich über alles und jeden aufregt....

....bis er dann irgendwann schliesslich platzt. Gott sei dank!!!!

Wir hoffen auf viele weitere lustige Beiträge ihrerseits zur absoluten Belustigung unsererseits!!

von
Machts Sinn

Zitiert von: Voll erfüllt
Jeder lacht doch schleisslich gerne über den kleinen Giftzwerg, ... Wir hoffen auf viele weitere lustige Beiträge ihrerseits zur absoluten Belustigung unsererseits!!

@ Voll erfüllt,

ich möchte darauf gerne indirekt antworten:

Von den Schlechten verlacht zu werden ist fast schon ein Lob. (Erasmus von Rotterdam)

und:

Getroffene Hunde bellen.

und:

Was Ve über MS sagt, sagt mehr über Ve als über MS!

Trotzdem: Jeder ist für etwas gut - zur Not kann er als schlechtes Beispiel dienen.

Gruß!
Machts Sinn

von
Voll erfüllt

Zitiert von: Machts Sinn

Zitiert von: Voll erfüllt
Jeder lacht doch schleisslich gerne über den kleinen Giftzwerg, ... Wir hoffen auf viele weitere lustige Beiträge ihrerseits zur absoluten Belustigung unsererseits!!

@ Voll erfüllt,

ich möchte darauf gerne indirekt antworten:

Von den Schlechten verlacht zu werden ist fast schon ein Lob. (Erasmus von Rotterdam)

und:

Getroffene Hunde bellen.

und:

Was Ve über MS sagt, sagt mehr über Ve als über MS!

Trotzdem: Jeder ist für etwas gut - zur Not kann er als schlechtes Beispiel dienen.

Gruß!
Machts Sinn

Super!!!! Ganz grosses Kino!!
Ich bin noch mehr, als voll des Lobes.

Schade nur, das sie zwar superschlau sind ( also Einbildung ist ja mittlerweile als Bildung anerkannt ), aber sich im Rentenrecht leider überhaupt nicht auskennen. Daher fragt sich der nromale Mensch natürlich, was Ihre Beiträge sollen, da sie niemandem helfen.

Aber das sie Ihre Wut und Verbitterung hier abreagieren, zeigt natürlich auch einem Blinden was für ein charakterstarker, hochintelligenter Mensch sie doch sind.

Also müllen sie weiter das Forum mit Ihren Hassparolen voll. Sie fühlen sich dann anscheinend besser, und müssen sich nicht an Menschen abreagieren. Und das ist doch allemal das Beste!!

von
Sozialrechtler

Zitiert von: Elisabeth

Eine andere Behörde hat mich gebeten, die RV von der Schweigepflicht zu entbinden.

Gemäß § 25 Abs. 4 SGB X haben Sie das Recht die Akte uneingeschränkt einzusehen und entweder selbst Kopien zu fertigen oder anfertigen zu lassen (Abs. 5).

Ärzte, auch die der DRV sind nur zur Erteilung von Auskünften, nicht zur Herausgabe von Unterlagen, verpflichtet, wenn es gesetzlich geregelt ist oder sie schriftlich vorher eingewilligt haben.

Pauschale Schweigepflichtenbindungserklärungen sollte man grundsätzlich aus Eigenschutz nicht unterschreiben.

Wenn die andere Behörde etwas bestimmtes wissen will, dann kann auch eine konkrete Frage gestellt werden, die dann der Arzt beantwortet und Ihnen zur Genehmigung der Auskunft vorlegt. Sie sind nicht verpflichtet die Katze im Sack zu kaufen.

Das Risiko von Fehlbeurteilungen ist in der Medizin groß, weshalb ja auch die Krankenkassen die Einholung einer Zweitmeinung bezahlen.

Besonders mißtrauisch sind die RV, denn trauen nur den von ihr bezahlten Ärzten.

von
Elisabeth

Danke Sozialrechtler für deine hilfreiche Stellungnahme!
Die andere Behörde besteht auf die kompletten Gutachten. Sie ist der Meinung, dass ihr ärztlicher Dienst sich nur dann eine wissenschaftlich fundierte Meinung bilden kann, wenn sie sämtliche Unterlagen hat.

von
Stefannn

Und dürfte ich dazu zwei Fragen stellen ?
1. Warum ist diese andere Behörde sich selbst zu fein direkt bei der DRV anzufragen ?
2. Warum wurde der DRV nicht gesagt " die Stellungnahme benötigt die XY-Behörde" ?

In beiden Fällen hätte dies sicherlich zur Beschleunigung beigetragen.

von
Elisabeth

Hallo Stefannn!
1.Die andere Behörde möchte eine Schweigepflichtentbindung, dann fordern sie sämtliche Unterlagen an und ich kenne die Unterlagen nicht.
2. Hilft mir das etwas, wenn ich den Zweck der RV mitteile? Ich dachte der Zweck wäre egal.