Berechnung Übergangsgeld

von
eduard

ich werde im Januar zum 2. mal eine berufl. Umschulung über die DRV machen.

Die erste war von 2004 bis 2005 - und mein Übergangsgeld also auf der Berechnungsgrundlage meines letzten Lohnes 2003.

Ich habe dazwischen nicht gearbeitet und so liegt dieser letzte Lohn ja schon mehr als drei Jahre zurück und normalerweise würde dann ja das Ü-geld auf der Grundlage des tariflichen,ortsüblichen Entgeltes berechnet.

Nun hat sich ja auf dem Arbeitsmarkt einiges getan-und mein damaliger Lohn ist höher als der, den ich jetzt bekommen würde.

Außerdem ist diese 2. Umschulung die, die zu Anfang abgelehnt wurde und ich habe sie über eine Sozialgerichtsklage erstritten.

Wie groß sind da meine Chancen, das damalige, höhere Übergangsgeld zu bekommen?

Lange komplizierte Geschichte, aber vielleicht gibt es Expertentipps dazu !!

Experten-Antwort

Liegt Ihre letzte versicherungspflichtige Tätigkeit vor Beginn der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben länger als drei Jahre zurück wird das Übergangsgeld aus dem Tariflohn berechnet. In der Regel wird sich dieser aus der zuletzt ausgeübten Beschäftigung oder Tätigkeit ergeben. Mit Ihrem Bewilligungsbescheid haben Sie den Vordruck Reha 4006 ( Tariflohn) zur Vorlage bei Ihrem ehemaligen Arbeitgeber erhalten. Sollten Sie die letzte Umschulung aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen haben und- jetzt beispielsweise nach Besserung Ihres Gesundheitszustandes fortsetzen, wird die drei- Jahres- Frist neu bestimmt. Auch für den Fall, dass es aufgrund dieser neuen Ermittlung der Frist zu einer geringeren Höhe des Übergangsgeldes kommt. Gerne können Sie sich an Ihren zuständigen Sachbearbeiter der Deutschen Rentenversicherung wenden, der Ihnen zu diesem Sachverhalt genaue Auskunft geben kann.