Berechnung Übergangsgeld

von
markus

Ich werde in ca 3 Monaten eine ber. Reha machen.

Zur Zeit bin ich arbeitslos und das letzte Gehalt liegt 4 Jahre zurück.

Demnach müsste das Übergangsgeld nach dem aktuellen Tarif berechnet werden.

Jetzt habe ich die Möglichkeit, noch einmal ca. 6 Wochen zu arbeiten und dabei einen relativ hohen Lohn zu bekommen.

Wie wirkt sich das auf das Übergangsgeld aus?

von
Reha

In der Regel wird nach dem "Bezugsberuf" geschaut. D.h. die letzte längere Tätigkeit bzw. die Tätigkeit wegen der sie rehabedürftig wurden. Die 6-wöchige Tätigkeit wird somit nicht zur Übergangsgeldberechnung herangezogen, sondern trotzdem die über 4 jahre zurückliegende.

Experten-Antwort

Das Übergangsgeld wird aus dem Entgelt berechnet, das Sie im letzten Entgeltabrechnungszeitraum (das ist in der Regel der letzte Kalendermonat) vor Beginn der Reha erzielt haben. Zusätzlich erfolgt eine Übergangsgeldberechnung aus dem Tarifentgelt, das für die Beschäftigung/den Beruf maßgebend ist, den Sie aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben haben. Die beiden Ergebnisse werden verglichen und das höhere Ergebnis ist für Ihr Übergangsgeld maßgebend. Sollten Sie also vor der Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben noch einmal eine Arbeit aufnehmen und dieses Entgelt höher sein als das Tarifentgelt, würde sich auch Ihr Übergangsgeld erhöhen.

von
bubbelbobbel

endlich mal eine wirklich kompetente Expertin!!