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Berechnung von BÜZ

von
LS

In einem mir übergebenen Bescheid bin ich bei der Berechnung von BÜZ durch den RV-Träger auf eine Darstellung aufmerksam geworden wo mir Zweifel an der richtigen Berechnung gekommen sind.
Sachverhalt:
1. Berechnung Verdienst = 595,14 DM
Pfoichtbeiträge neben Berücksichtigungszeit
01.08.74 - 31.08.74 595,14 DM = 0,0292 EGPT,
Berechnung stimmt, die 0,0292 kann ich nachvollziehen.
2. Berechnung BÜZ
Aussage im Bescheid in Anlage 4 zu :
"Monate mit Berücksichtigungszeiten un mit vollwertigen Beitragszeiten"
hier August 1974:
1 Monat x 0,0833 begrenzt = 0,0745.
.
Woraus ergibt sich hier die Reduzierung der BÜZ von 0,0833 auf 0,0745?
.
Die BBG wird durch BÜZ und Verdienst nicht überschritten
Rentenbeginn ist 01.09.2000
.

Es liegt keine Überlagerung mit anderen rentenrechtlichen Sachverhalten vor.

von
Feli

Für die Berechnung der EP BÜZ im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung gelten die gleichen Höchstgrenzen der Anl. 2 b wie für die Bewertung der KEZ selbst.

Damit ist eigentlich alles klar.

von
Feli

Außerdem werden die nach §262 ermittelten MindestEP auch gleichmäßig auf die BÜZ-Bewertung verteilt.

von
Matze72

Einfach mal unterstellt, dass der Nicht-Rentenfachbezogene-Menschen mit Begriffen wie "Anl 2b" (gemeinte ist die Anlage 2 b der Sechsten Sozialgestzbuch [SGB VI]) und "§262" (gemeint ist § 262 SGB VI) nichts anfangen kann, wage ich zu bezweifeln, dass dies irgendwie was mit der Lösung des Problems zu tun hat.
In der Anlage 2b Art Bemessungsobergrenze für die Anwartschaften eines jeden Jahres im Osten tabellarisch aufgezeigt.
Da Sie aber bereits gesagt haben, dass die BBG hier nicht greift, ist der Verweis auf die Anlage 2b hier völlig irreführend.
§ 262 spicht von einer Art Aufwertung für Beitragszeiten, wenn ein bestimmtes durchschnittliches Mindestmaß nicht erreicht werden kann (das kann man auch als "Mindestrente" bezeichnen). Die Aufwertung würde aber nur für Zeiten bis 31.12.1991 erfolgen. Kurzum, ist hier auch nicht hilfreich.

Das Problem ist, wenn man eine Berechnung der Anlagen 3,4,6 in den Rentenbescheides nicht versteht, muss man, um objektiv eine Lösung bzw. Erklärung anzubieten, schon den ganzen Bescheid vor sich liegen haben. Will sagen, dass die Angabe (für mich) nicht ausreichend genug sind, um etwas genaueres zu sagen.
Hier würde sich auf jeden Fall lohnen eine Auskunfts- und Beratungsstelle aufzusuchen (am besten mit vorherigen Termin), und sich das erklären lassen.
Rechts in der Leiste sehen Sie eine "Beratungsstellensuche". Nutzen Sie die doch einfach.
Sollte sich herausstellen, dass die Berechnung tatsächlich falsch ist und die Widerspruchsfrist von einem Monat abgelaufen ist, empfehle ich einen sogenannten "Überprüfungsantrag" zu stellen. Das reicht, wenn Sie kruz schriftlich in drei Sätzen Ihr Prüblem schildern.
Daraufhin würden Sie auch einen neuen Bescheid (ob positiv oder negativ) erhalten.

von
Feli

Nach meiner Erfahrung ist LS ein nicht ganz unerfahrener "Rentenmensch". Ich denke, dass er mit der Antwort schon etwas anfangen kann.

Im Übrigen werden im Rahmen des § 262, wenn die Grundvoraussetzungen vorliegen, zusätzliche EP ermittelt, die auf die Versicherungszeiten bis zum 31.12.1991 gleichmäßig zu verteilen sind. 1974 liegt nach meinem Dafürhalten vor 1992.

von
LS

Als ich den Beitrag schrie war ich wohl zu vorschnell, denn ich hatte in der vergleichbaren Berechnung noch nicht das Ende erreicht, war beim Jahr 1974 und da war noch icht erkennbar, dass Mindestentgeltpunkte zu berücksichtigen sind.
Im Vergleich der BÜZ-Werte ergab sich zunächst die nicht nachvollziehbare Differenz.
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Letztlich, nach Erreichen des Berechnungsendes ergaben sich Mindestentgeltpunkte und nach Aufteilung auf die vollwertigen BÜZ Zeiten vor 1992 auch die übereinstimmenden Werte mit der Berechnung der DRV.
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Bedanke mich für Darlegungen zur Klärung

Experten-Antwort

Hallo LS,

auch ich hätte an dieser Stelle nur Vermutungen mit Blick auf die Mindestentgeltpunkte anstellen können und hätte Sie zur abschließenden Klärung der Frage an eine Auskunfts- und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers verweisen müssen. Schön, dass sich das Problem zwischenzeitlich geklärt hat.