Berufliche Reha

von
Manta

Hallo, ich bin Jahrgang 1961, weiblich, arbeite z.Zt. als Ergänzungskraft 22 Std. wöchentlich in einer Tageseinrichtung f. Kinder, befinde mich in einer tgl. 2-stündigen Wiedereingliederung über einen Zeitraum von 6 Wochen nach einer medizinischen Reha, Träger ist die DRV. Frage, wenn nach der Wiedereingliederung dieselben gesundheitlichen Einschränkungen wiederauftreten, habe ich eine Chance bei einer internen beruflichen Umsetzung (z.B. Verwaltung) unterstützende Qualifizierungsmaßnahmen vom Rententräger zu erhalten? Hinweis: Der Entlassungsbericht enthält die Angabe, dass ich weniger als 6 Std., jedoch mehr als 3 Std. täglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kann.

Vielen Dank im voraus für die Beantwortung meiner Fragen und alles Gute für das Jahr 2013

von
KSC

Stellen Sie den entsprechenden Antrag im Rahmen der Teilhabe am Arbeitsleben.

Experten-Antwort

Hallo Manta,

scheitert die Wiedereingliederung auf Ihren alten Arbeitsplatz , dann sollten Sie einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen.
Grundsätzlich könnten Sie vom Rentenversicherungsträger eine Weiterbildungsmaßnahme gefördert bekommen, damit Sie innerbetrieblich umgesetzt werden können.

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Zitiert von: Techniker

Hallo Manta,

scheitert die Wiedereingliederung auf Ihren alten Arbeitsplatz , dann sollten Sie einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen.
Grundsätzlich könnten Sie vom Rentenversicherungsträger eine Weiterbildungsmaßnahme gefördert bekommen, damit Sie innerbetrieblich umgesetzt werden können.

Konkrete Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden lediglich bis zur Vollendung des 43. Lebensjahres erbracht. Eine Weiterbildung durch den RV-Träger wird daher höchstwahrscheinlich abgelehnt.

von
Sternegucker

Zitiert von: Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Zitiert von: Techniker

Hallo Manta,

scheitert die Wiedereingliederung auf Ihren alten Arbeitsplatz , dann sollten Sie einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen.
Grundsätzlich könnten Sie vom Rentenversicherungsträger eine Weiterbildungsmaßnahme gefördert bekommen, damit Sie innerbetrieblich umgesetzt werden können.

Konkrete Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden lediglich bis zur Vollendung des 43. Lebensjahres erbracht. Eine Weiterbildung durch den RV-Träger wird daher höchstwahrscheinlich abgelehnt.


Sie schreiben einfach nur noch Mist!

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Schön dass Sie sich so gut auskennen. Das ist aber kein Mist sondern Tatsache!

Den Unterschied nennt man kleine und neutrale Bereitschaftserklärung.

Experten-Antwort

Sehr geehrter Herr Sachberater DRV Bereich Reha,

die von Ihnen zitierte Altersgrenze entspricht nicht der Realität. Selbstverständlich erhalten Weiterbildungsmaßnahmen - bei Bedarf - auch ältere Versicherte. Vor allem Teilqualifizierungen werden hier den Versicherten angeboten. Auch Teilqualifizierungen fallen unter den Begriff Weiterbildungsmaßnahmen.

von
Sternegucker

Zitiert von: Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Schön dass Sie sich so gut auskennen. Das ist aber kein Mist sondern Tatsache!

Den Unterschied nennt man kleine und neutrale Bereitschaftserklärung.


Sie kennen sich ja super aus, wie gesagt Sie schreiben nur Mist!

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Starke Behauptung ist besser als schwaches Argument! Hier ein Auszug aus der Arbeitsanweisung:

Bei Versicherten, die zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits das 43. Lebensjahr vollendet haben, kommen qualifizierende Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben generell nicht mehr in Betracht.
Sind die persönlichen und versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt und liegt kein Leistungsausschlussgrund vor, sind dem Versicherten in diesen Fällen Leistungen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes in Form von Eingliederungszuschüssen an den Arbeitgeber dem Grunde nach mit einer Gültigkeitsdauer von einem Jahr zu bewilligen.

@Sternegucker: Wenn man keine Ahnung hat.......vielleicht einfach mal konstruktiv diskutieren...

von
GMLTA

Hallo Sachbearbeiter DRV,

es dürfte sich hier aber nur um eine interne Arbeitsanweisung eiens Rentenversicherungsträgers handeln. Ich werde der Sache aber nachgehen.

von
Sternegucker

Zitiert von: Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Starke Behauptung ist besser als schwaches Argument! Hier ein Auszug aus der Arbeitsanweisung:

Bei Versicherten, die zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits das 43. Lebensjahr vollendet haben, kommen qualifizierende Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben generell nicht mehr in Betracht.
Sind die persönlichen und versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt und liegt kein Leistungsausschlussgrund vor, sind dem Versicherten in diesen Fällen Leistungen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes in Form von Eingliederungszuschüssen an den Arbeitgeber dem Grunde nach mit einer Gültigkeitsdauer von einem Jahr zu bewilligen.

@Sternegucker: Wenn man keine Ahnung hat.......vielleicht einfach mal konstruktiv diskutieren...


Arbeitsanweisung:

Setzen Sie mal Ihre Scheuklappen ab.