berufliche Reha nach med. Reha

von
Ernst

Ich habe wg. einer psychosomatischen Erkrankung aufgrund des ausgeübten Jobs während der Krankheit den Job verloren. Momentan bin ich noch nicht ausgesteuert, d.h. noch im Krankengeldbezug. Aktuell mache ich eine med. psychosomatische Reha. Prognose der Leistungsfähigkeit ist grds. positiv, aber eben nicht mehr im bisherigen Job. (wg. Leistungsdruck, Stress etc.)
Kaufmännisch kann künftig auch weiter gearbeitet werden. Eine Umschulung auf einen anderen Job ist nicht nötig.
Allerdings wird für eine Neuausrichtung der künftigen noch kaufmännischen Tätigkeit eine Weiterbildung nötig sein, die eben für ein angepasstes Arbeitsprofil befähigt. Konkret geht es um eine Weiterbildung im Projektmanagement um künftig eben projekthaft arbeiten zu können, anstelle dauerhaften Leistungsdruck.

Kann dies im Rahmen einer beruflichen Reha (LTA) gemacht werden, auch wenn es sich eben nicht um eine 2-jährige Umschulung handelt? (die Weiterbildung ist DRV-mäßig als zulässig zertifiziert; Dauer 4 Monate)

Was muss unternommen werden, um dies in die Wege zu leiten?
Macht man das über einen Reha-Antrag über den ambulanten psychotherapeutischen Facharzt oder muss das zwingend innerhalb der med. Reha erfolgen?

von
KSC

LTA kann immer beantragt werden wenn es notwendig erscheint.

Ob es letztlich aus der med. Reha angeregt wird oder der Antrag zuhause gestellt wird, ist sekundär.
Wie entscheieden wird, bleibt dann abzuwarten.
Ob der Leistungsdruck in einer anderen Sparte, z.B. im Projektmanegement geringer ist als im bisherigen Bereich, darf allerdings bezweifelt werden. :)

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Ernst,

stellen Sie einen Antrag auf LTA.

siehe:
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/04_formulare_und_antraege/06_gesamt/G_formulare_node.html

Sie können auch gerne eine Auskunft- und Beratungsstelle aufsuchen, diese helfen Ihnen gerne beim Ausfüllen der Anträge.