berufliche Reha / Übergangsgeldberechnung

von
Julian

Hallo lieber Experte,
ich darf nach etwas über 1 1/2 Jahren Krankheit
nun im Juni die berufl.Reha antreten.
Ich verstehe die Berechnungsgrundlage für
das Übergangsgeld ( Formular G 550 ) nicht ganz.
Mein Arbeitgeber hat im Abschnitt B, Teil 2 unter
Punkt 5 das fiktive monatl. Grundentgelt eingetragen, was ich nun aktuell verdienen würde wenn ich ohne Behinderung voll genesen mit voller Leistungsfähigkeit wieder in meinem Beruf arbeiten könnte. Leider steht im Fomular auch (in Klammern) : ohne außertarifliche Zahlungen -- deswegen hat er auch meine Verkaufs-und Projektabwicklungsprovisionen dem Grundentgelt nicht hinzugerechnet..
Ich habe aber unmittelbar vor meiner Krankheit durch diese Provisionen ( die zu Erreichen unmittelbare Voraussetzung für meine Beschäftigung waren ) 1/3 el mehr verdient und würde das auch heute bei voller Gesundung auch wieder verdienen können.
Habe ich nun Nachteile für die Höhe des Übergangsgeldes ?
Ich wurde nie nach Tarif bezahlt, immer höher.
Habe ich nun ein ortsübliches Entgelt bezogen und warum steht unter Punkt 5 in Klammern ( Arbeitsentgelt angeben ohne außertarifl.Zahlungen ?
Vielen Dank für die Antwort.
Viele Grüße
Julian

von Experte/in Experten-Antwort

Im Teil B des Vordrucks G550 wird vom Arbeitgeber der tarifliche, oder wenn es an einer tariflichen Regelung fehlt das ortsübliche Arbeitsentgelt mitgeteilt. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage ob und welcher Tarifvertrag für Sie maßgebend ist an die Personalabteilung Ihres Arbeitgebers.

Bitte wenden Sie sich an die für Ihre Übergangsgeldberechnung zuständige Sachbearbeitung. Dort kann Ihnen genaue Auskunft gegeben werden, welche Berechnungsgrundlagen für die Berechnung Ihres Übergangsgeldes maßgebend sind und in wieweit die von Ihnen angesprochenen Provisionen berücksichtigt werden.

von
Julian

Vielen Dank lieber Experte,
folgende Frage: Was wird zur Berechnung der
Höhe des Übergangsgeldes herangezogen in folgendem Fallbeispiel:
1. Das tatsächlich zuletzt erzielte Entgelt vor 2 Jahren ist höher ( vom Arbeitgeber im Fomular richtig bestätigt ) als
2. das vom Arbeitgeber fiktiv als Tariflohn angegebene Entgeld.

Wird das Übergangsgeld nun vom tatsächlich zuletzt gezahlten Entgelt berechnet ?
Und:
Ich habe auch von meiner Krankenkasse die
schriftl.Bestätigung der 3-Monats-Berechnung
für die Zahlung des Krankengeldes ( mittlerweile gerade ausgesteuert ) erhalten.
Diese Berechnung ergibt auch ein höheres tatsächliche Entgeld als das tarifl. v.Arbeitgeber angegebene Entgelt.
Kann das auch als Berechnungsgrundlage für das Übergangsgeld herangezogen werden ?

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Julian