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Berufsausbildungszeiten (Rüge des BVA im JB 2009

von
Erhos

S.g.D.u.H.,habe S.58 aus dem JB 2009 des BVA (Zeiten der Berufsausbildung) aufmerksam gelesen und möchte einen Expertenrat,an welcher Stelle ich das im Rentenbescheid,außer im Versicherungsverlauf,Anl.2, nachvollziehen kann.L.G.Erhos

von
-_-

Zitiert von: Erhos

S.g.D.u.H., habe S. 58 aus dem JB 2009 des BVA (Zeiten der Berufsausbildung) aufmerksam gelesen und möchte einen Expertenrat, an welcher Stelle ich das im Rentenbescheid, außer im Versicherungsverlauf (Anl. 2) nachvollziehen kann.

Vermutlich meinten Sie den Tätigkeitsbericht 2009 http://www.bundesversicherungsamt.de/cln_115/nn_1046108/DE/Publikationen/Taetigkeitsbericht/TB__2009,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/TB_2009.pdf

Was wollen Sie denn nachvollziehen, von dem, was das Bundesversicherungsamt bei der Deutschen Rentenversicherung Bund offenbar festgestellt hat? Meinen Sie die Aufteilung der Entgelte im letzten Jahr der Berufsausbildung? Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dass alles richtig ist, senden Sie die Lohnnachweise aller Ausbildungsmonate (bis zum Prüfungsmonat) im letzten Jahr ein. Dann speichert die Sachbearbeitung die "echten" Entgelte. Da nur ein verschwindend geringer Teil der Versicherten diesen Nachweis tatsächlich führen kann, ist eine Aufteilung fast immer mit einer möglichen Fehlerquote behaftet.

Der eigentliche "Scherz" beginnt bei der vorausgegangenen völlig unsinnigen Gesetzgebung, die eine aufwändige erneute Überarbeitung bereits geklärter Versicherungskonten bedingt, die in vielen Fällen keine oder ausgesprochen geringe Auswirkungen hat. Die im Tätigkeitsbericht plakativ herausgestellten 40,- € bei der Monatsrente beziehen sich auf die völlig fehlende Kennzeichnung von Zeiten der Berufsausbildung. "Die Speicherung von Zeiten der Berufsausbildung kann ohne weiteres den monatlichen Zahlbetrag um mehr als 40 € erhöhen."

Jeder Versicherte wird aber seit Jahren auf den Sachverhalt der geänderten Gesetzgebung, oft mehrfach, hingewiesen bzw. in den Formularen abgefragt. In der überwiegenden Zahl der fehlenden Kennzeichnung wird der Nachweis allerdings vom Versicherten nicht oder erst nach wiederholter Aufforderung vorgelegt. Der Nachtrag ist jederzeit möglich und spätestens bei der Rentenantragstellung bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung wird noch einmal nach den Zeiten der Berufsausbildung ausdrücklich gefragt.

von
LS

Im Prüfbericht wird von 10% feherhafter Bescheide gesprochen, die geprüft wurden, ist ja immerhin beachtlich viel.
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Auch wenn, wie User ".-." meint, auf Rechtsänderungen aufmerksam gemacht wird, dann ist das nur die eine Seite der Medaille.
Woher soll bitte der Betroffene wissen, dass eine fehlerhafte Erfassung seiner beruflichen Ausbildungszeit vorgenommenb wurde?
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Der erfasste Wert des letzten Jahres im Konto und im Bescheid 'Versicherungsverlauf' stimmt mit den Angaben der Arbeitgeberbescheinigung überein, da gibt es doch eigentlich keinen Grund an der Richtigkeit der Berechnung zu zweifeln oder?.
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Nur der sich in der Materie Auskennende kann nachvollziehen, dass die Erfassung des Wertes im letzten Jahr der beruflichen Ausbildung eigentlich hätte aufgeteilt werden müssen, nämlich in einen Zeitraum mit Verdiensten laut Lehrvertrag bis zum Tag im Monat der Prüfung bzw. Beendung der Lehre und den Rest als Differenz aus der Jahresmeldung.
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Nur so wären Benachteiligungen vermieden worden.
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Und die, die es eigentlich richtig hätten machen müssen, nämlich die Sachbearbeitung, haben es schlechterdings eben in 10% der Fälle zum Nachteil der Betroffenen nicht gemacht.

von
Heinerich

Zitiert von: LS

Auch wenn, wie User ".-." meint, auf Rechtsänderungen aufmerksam gemacht wird, dann ist das nur die eine Seite der Medaille.
Woher soll bitte der Betroffene wissen, dass eine fehlerhafte Erfassung seiner beruflichen Ausbildungszeit vorgenommenb wurde?
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Der erfasste Wert des letzten Jahres im Konto und im Bescheid 'Versicherungsverlauf' stimmt mit den Angaben der Arbeitgeberbescheinigung überein, da gibt es doch eigentlich keinen Grund an der Richtigkeit der Berechnung zu zweifeln oder?.

In den Rechtsänderungsvordrucken wird gefragt, ob eine Berufsausbildung absolviert wurde. Es wird nicht gefragt ob Zeiten der Ausbildung im Konto fehlen.

Wenn diese Frage im Antrag oder im Rentenantrag verneint wird, muss die Rentenversicherung davon ausgehen, dass keine Berufsausbildung gemacht wurde.

Experten-Antwort

Schauen Sie doch mal eine Anlage weiter. In der Anlage 3 finden Sie die Entgeltpunkt-Berechnung. Dort ist Ihre Zeit der Berufsausbildung nochmals aufgeführt.

von
xyz

Wären Sie Spätaussiedler aus Russland, in den 80ern, mußten sie einfach mündlich glaubhaft machen, daß Sie 20 Jahre schwer gearbeitet haben.
Njet Papiere !
Njet Nachweise !

Das schöne daran:
Jetzt gehen die Russen wieder zurück in ihre echte Heimat, mit deutscher Rente versteht sich.
Der Deutsche Renten-Michel, der 40 Jahre für Deutschland gebuckelt hat, kann sich deshalb und wegen alle den anderen Lasten, die ausschließlich auf die Arbeitnehmer abgewältzt wurden, zukünftig nicht mal mehr einen Urlaub am Bodensee leisten.

von
oder so

Zitiert von: xyz

Das schöne daran:
Jetzt gehen die Russen wieder zurück in ihre echte Heimat, mit deutscher Rente versteht sich.

Die FRG-Anteile der Rente werden nicht in die Russische Föderation gezahlt! (nach Rumänien allerdings schon...!)

von
xyz

Zitiert von: oder so

Zitiert von: xyz

Das schöne daran:
Jetzt gehen die Russen wieder zurück in ihre echte Heimat, mit deutscher Rente versteht sich.

Die FRG-Anteile der Rente werden nicht in die Russische Föderation gezahlt! (nach Rumänien allerdings schon...!)


Was ist FRG-Anteil ?

Vor Jahren habe ich gelesen, daß es so läuft.
Die Russen mußten sogar in Russland unterschreiben, daß sie auf samtliche russische Rentenansprüche verzichten, wenn sie nach Deutschland gehen.
Spätaussiedler, wohlgemerkt.

Ich wohne in einem Stadteil mit sehr vielen Russen.
Wir haben sogar einen großen russischen Supermarkt.
Die gehen alle wieder heim, weil sie in Russland inzwischen bessere Chancen haben als hier.
Ja, da hats auch Rumänen drunter.
Vor Jahren habe ich mal für einen übergesiedelten Rumänen gearbeitet.
Die ganze Familie kam mit.
Das Haus dass die damals kauften vom Begrüßungsgeld, haben sie inzwischen wieder verkauft und sind zurück.
Mit dem Geld haben sie jetzt in Rumänien für den Rest ihres Lebens ausgesorgt.
Wir haben uns oft unterhalten und mir erzählten sie daß ihre ganze Biografie erstunken und erlogen war.
Erzählen ist gut, mehr gestikulieren, denn sie konnten so gut wie kein Deutsch.

So sieht nämlich die Realität aus, die die Leute in Berlin überhaupt nicht registrieren.

von
Stefannn

Zitiert von: xyz

Zitiert von: oder so

Zitiert von: xyz

Das schöne daran:
Jetzt gehen die Russen wieder zurück in ihre echte Heimat, mit deutscher Rente versteht sich.

FRG-Anteile sind die Anteile der Rente die aus nicht in Deutschland zurückgelegten Beitragszeiten (z.B. in Russland gearbeitet ) berechnet werden. Und dieser Anteil wird nicht ins außereuropäische Ausland (z.B. Russland) gezahlt. Wenn also "die Russen" wieder nach Russland heimkehren , würden Sie nur eine Rente in der Höhe bekommen für die sie auch eingezahlt haben.

Und entgegen Ihrer Meinung ist es absolut unüblich un sehr sehr selten (gewesen) dass keine Nachweise vorgelegt wurden sondern nur Zeugenerklärungen.

Die FRG-Anteile der Rente werden nicht in die Russische Föderation gezahlt! (nach Rumänien allerdings schon...!)


Was ist FRG-Anteil ?

Vor Jahren habe ich gelesen, daß es so läuft.
Die Russen mußten sogar in Russland unterschreiben, daß sie auf samtliche russische Rentenansprüche verzichten, wenn sie nach Deutschland gehen.
Spätaussiedler, wohlgemerkt.

Ich wohne in einem Stadteil mit sehr vielen Russen.
Wir haben sogar einen großen russischen Supermarkt.
Die gehen alle wieder heim, weil sie in Russland inzwischen bessere Chancen haben als hier.
Ja, da hats auch Rumänen drunter.
Vor Jahren habe ich mal für einen übergesiedelten Rumänen gearbeitet.
Die ganze Familie kam mit.
Das Haus dass die damals kauften vom Begrüßungsgeld, haben sie inzwischen wieder verkauft und sind zurück.
Mit dem Geld haben sie jetzt in Rumänien für den Rest ihres Lebens ausgesorgt.
Wir haben uns oft unterhalten und mir erzählten sie daß ihre ganze Biografie erstunken und erlogen war.
Erzählen ist gut, mehr gestikulieren, denn sie konnten so gut wie kein Deutsch.

So sieht nämlich die Realität aus, die die Leute in Berlin überhaupt nicht registrieren.

Experten-Antwort

Ob Zeiten der Berufsausbildung bereits berücksichtigt wurden, ist aus der Anlage 3 im Rentenbescheid oder der Rentenauskunft zu entnehmen. Wurden diese Zeiten bislang nicht berücksicht, sind dem Rentenversicherungsträger entsprechende Nachweise zu übersenden.

von
LS

Zitiert von: xyz

Ob Zeiten der Berufsausbildung bereits berücksichtigt wurden, ist aus der Anlage 3 im Rentenbescheid oder der Rentenauskunft zu entnehmen.

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Stimmt leider so nicht immer.
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Weder in Anlage 2 noch in Anlage 3 steht etwas von beruflicher Ausbildung, aber in Anlage 4, meistens auf Seite1, wenn keine BÜZ vorhanden ist, sind Zeiten beruflicher Ausbildung aufgelistet, unterteilt in größer gleich 0,0833 und kleiner 0,0833.
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Da ist wohl die Frage erlaubt, warum man nicht in Alage 2 diesen Sachverhalt darstellt.