Berufsförderungswerk/Umschulung

von
Jo

Im Rentenverlauf steht zu der Maßnahme von 1987-1989 krank.
Laut Berufsförderungswerk bedeutet der Abschluss einen vollwertigen, anerkannten Facharbeiterabschluss der am Ende mit einer Kammerprüfung vor der IHK abgeschlossen worden ist.
Müsste dieser Zeitraum nicht als Ausbildungszeit gekennzeichnet sein und zusätzliche Punkte erreichen?
Besten Dank.

von
Tante Charlie

Ja, die Zeit könnte eine Anrechnungszeit wegen Schulausbildung sein.
Aber um dies prüfen zu können, müssen Sie der Rentenversicherung dies mitteilen.
Denn Schulen melden nicht automatisch die Ausbildungszeiten an die Rentenversicherung.

Ich verweise aber gleich mal auf den Ausschluss von Anrechnungszeiten neben Sozialleistungsbezug.
https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/jansen-sgbvi-58-anrechnungszeiten-23-ausschluss-bei-bezug-von-sozialleistungen-abs1-satz3_idesk_PI10413_HI1952062.html

Evtl. wurde dies bei Ihnen bereits geprüft und Sie haben den entpsrechenden Zusatz in einem früheren Feststellungsbescheid übersehen.

Einfach beim zuständigen Rentenversicherer nachfragen. Kostet nix und dauert nicht lange.

Experten-Antwort

Ohne Einsicht in die Unterlagen lässt sich der Sachverhalt schwer prüfen. Im Zweifelsfalle rate ich zu einem Besuch in einer Auskunfts- und Beratungsstelle. Hinsichtlich der Hoffnung auf mehr Punkte sollte man jedoch zurückhaltend sein. Bei Bewertung dieser Zeit als Fachschulzeit kann es zu anschließenden Einbußen bei der Bewertung der Zeiten der Berufsausbildung kommen. Außerdem sind Zeiten der Arbeitsunfähigkeit/ des Übergangsgeldbezuges auf 80% des Gesamtleistungswertes begrenzt, während bei Fachschulzeiten eine Begrenzung auf 75 % erfolgt. Die Ausschlussregelungen betreffen nur die Anrechnungszeiten ab 1992, bzw. bis 1984 die mit Pflichtbeitragszeiten zusammentreffen.