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berufstätiger Versorgungsempfänger

von
hagü

Nach 23 Dienstjahren wurde ich als 40-jähriger Beamter aus gesundh. Gründen in den Ruhestand versetzt. Ich nahm eine Vollzeit-Tätigkeit in der Wirtschaft auf, um die schmale Pension (63% aus A 08)aufzubessern.
Die Tätigkeit übte ich 13 Jahre aus. Nur der Arbeitgeber entrichtete durchgehend seine Beiträge zur Rentenkasse, ich war davon "frei". KV versichert war und bin ich privat.
Im letzten Rentenverlauf tauchen diese 13 Jahre nicht auf. Ich meine, daß nur aus der Beitragszahlung des Arbeitgebers ein -verminderter- Rentenanspuch für mich entsteht.

von
Ypsilon

Immer überraschend wie totkranke Beamte plötzlich vollzeitlich arbeiten können.
Da sind wohl Blinde als Gutachter tätig.

von
Beamter

da meinen Sie falsch: da Sie nichts zahlen, kriegen Sie daraus auch keine Rente.

Und der AG zahlt in erster Linie deshalb, dass es für ihn nicht kostengünstiger wird, Rentner statt nicht berentete Beschäftigte einzustellen.

Wenn Sie so wollen, können Sie den AG Anteil auch als &#34;Strafabgabe&#34; sehen....

von
Schiko.

Kann einfach dazu nicht schweigen, was bringen ihnen den solche
hasstiraden, befriedigt sie das ?
Natürlich wird es immer wieder fälle geben-auch bei rente oder pension-,
wo es nicht immer gerecht zugeht.
Auch fälle, wo sich das krankheitsbild eines menschen zum positiven
wendet ohne das nachher der sozialzustand des einzelnen verändert wird.

Bin mir auch ganz sicher, es gibt auch hier menschen die absichtlich,
gerade im sozialpolitschen bereich situationen erfinden, dies hier schil-
dern, um sie, mich, und andere aufzugeilen.
Auch darüber sollten sie mal nachdenken.

Mit freundlichen Grüßen.

Experten-Antwort

Gem. § Abs. 4 SGB VI sind Sie als DU-Pensionär nicht versicherungsfrei. D.h.: Ihr Arbeitgeber hätte für die ganzen 13 Jahre für Sie Beiträge in die RV zahlen müssen. Lassen Sie dies durch die Einzugsstelle (KK) prüfen!

Das BRRG, das Beamtenstatusgesetz (ab 18.06.2008) und das Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) unterscheiden zwischen der Versorgung, die nach dem Eintritt in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit gewährt wird, und derjenigen nach Erreichen einer Altersgrenze.
Es reicht deshalb nicht aus, wenn ein Beamter eine Versorgung erhält, die nach Höhe oder Art ihrer Berechnung der Versorgung nach Erreichen einer Altersgrenze entspricht. Entscheidend ist vielmehr der Tatbestand, der die Versorgung auslöst.
Der Bezug einer Versorgung wegen Dienstunfähigkeit begründet somit keine Versicherungsfreiheit.
Die Rentenversicherungsfreiheit tritt (erst) ein, wenn die für den Eintritt in den Ruhestand frühestmögliche Altersgrenze erreicht ist. Grundsätzlich kann nicht davon ausgegangen werden, dass erst ab dem 65. Lebensjahr eine Versorgung nach Erreichen einer Altergrenze bezogen wird. Die für den Beamten individuell maßgebende Altergrenze ist im Einzelfall zu ermitteln.

von
.

Für mich stellt sich die Frage, ob Ihnen die volle DU-Pension überhaupt zugestanden hat, wenn Sie parallel dazu vollbeschäftigt waren.

Das widerspricht m.E. dem Gleichheitsgrundsatz. Bei Angestellten mit voller Erwerbsminderungsrente besteht nämlich dann kein Anspruch mehr...

Oder wußte Ihr Dienstherr gar nichts von der Vollbeschäftigung???