berufsunfähig nach § 240 sgb VI

von
Magda

Hallo, ich habe eine Frage, sie lautet folgendermaßen:

Ist die Voraussetzung für eine Umdeutung/Umwandlung eines Rehaantrages in einen Rentenantrag (aufgrund § 116 Sgb VI) auch gegeben, wenn man gar nicht als erwerbsgemindert im Sinne des § 43 Sgb VI gilt, sondern nur berufsunfähig nach § 240 sgb VI ?

Ansonsten liegen alle Voraussetzungen für eine Umwandlung vor.

Folgender Hintergrund bzgl. meiner Frage:
Ich habe eine Aufforderung von der KK erhalten, einen Rehaantrag zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen, möchte aber noch nicht berentet werden. Die Grundlage ist der Reha-Abschlussbericht (er gilt als sozialmed. Gutachten). - Ich biin derzeit aber noch nicht gesund, habe vor, mir - nachdem ich wieder fit bin - eine entspr. leidensgerechte Arbeit mit Unterstützung des Arbeitsagentur zu suchen. Möchte also der Aufforderung der KK widersprechen mit o. g. Begründung.
Vorab Dank für die Antworten.

Magda

von
W*lfgang

Zitiert von: Magda
Möchte also der Aufforderung der KK widersprechen mit o. g. Begründung.
Magda,

bisher gibt es bei Ihnen nicht mal eine Feststellung der EM in irgendeiner Weise (volle/teilweisen/aus BU-Gründen), sondern lediglich eine Aufforderung der KK zur beruflichen Reha nach einer allgemeinen Reha - und auch keine Aufforderung der KK, zur zwingenden Umdeutung in einen EM-Antrag. Wogegen wollen Sie dann widersprechen?

Natürlich können Sie rein formal gegen jede Entscheidung der KK auch Widerspruch einlegen, nur nicht mit dem von Ihnen skizzierten Ablauf/Begründung ...das passt nicht.

> Ich biin derzeit aber noch nicht gesund

Wenn es denn so ist, Ihre behandelnden Ärzte das auch so sehen und Sie weiterhin für au halten, gar für nicht reha-fähig, entgehen Sie vorerst der beruflichen Reha ...temporär.

Sorry Magda, aber Ihre Frage kann hier nicht soz.-med. beantwortet werden, was da in Richtung Reha möglich/nicht möglich ist, zumal das Verfahren jetzt bei der KK anhängig ist und hier nur das Rentenforum ist.

Vielleicht finden Sie da mehr Hilfe:

http://www.krankenkassenforum.de/

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Magda,

wie W*lfgang bereits schrieb kann hier im Forum keine medizinische Beurteilung vorgenommen werden, ob bei Ihnen bereits eine Erwerbsminderung vorliegt und somit eine Umdeutung eines Rehaantrages erfolgen kann.
Für Ihre Reaktion auf das anhängige Verfahren bei Ihrer Krankenkasse kann daher auch keine Empfehlung ausgesprochen werden.

Interessante Themen

Rente 

Hinzuverdienst zur Rente: Was ist erlaubt?

Was darf ich zu meiner Rente hinzuverdienen? Muss ich meinen Hinzuverdienst melden? Wir geben einen Überblick, für wen welche Bestimmungen gelten.

Rente 

Rente für Schwerbehinderte: Wenn der Behindertenstatus verloren geht

Der Schwerbehindertenausweis verhilft Betroffenen häufig zur Frührente. Dafür muss allerdings unbedingt bei Rentenbeginn Schwerbehindertenstatus...

Altersvorsorge 

Die richtige Altersvorsorge für Selbstständige

Nur etwa ein Viertel der Selbstständigen in Deutschland ist zur Altersvorsorge verpflichtet. Wir erklären, was die anderen unbedingt wissen sollten.

Altersvorsorge 

Prämiensprung bei BU-Versicherungen: Lohnt noch der Abschluss?

Berufsunfähigkeitsversicherungen werden bald teurer. Warum das so ist und wie Verbraucher jetzt reagieren sollten.

Rente 

Früher in Rente ohne Abschläge: Wenn die Altersteilzeit zu früh endet

Nach dem Ende der Altersteilzeit möchten viele die Altersrente für besonders langjährig Versicherte erhalten. Doch oft sind sie zu jung dafür. Was...