Berufsunfähigkeit

von
Ruth

>Und das heißt jetzt?Unter welche Regelung falle ich dann?

"Im Unterschied zu älteren Versicherten gilt für alle, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind: Es gibt keinen Berufsschutz mehr. Für die Bewilligung der Rente ist nur noch die verbliebene Leistungsfähigkeit ausschlaggebend - unabhängig vom ausgeübten Beruf. Unter Umständen muss daher ein qualifizierter Arbeitnehmer, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, auch einen weniger qualifizierten Job annehmen."

Quelle: Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche.
Gruß, Ruth

von
Erwin

Und die Stundenreglung bleibt die selbe?

von
Antonius

Wer auf dem ALLGEMEINEN Arbeitsmarkt nur noch weniger als drei Stunden täglich leisten kann, ist vollständig erwerbsgemindert. Wer noch bis zu sechs Stunden täglich arbeiten kann, ist teilweise erwerbsgemindert. Bei einem Leistungsvermögen von mehr als sechs Stunden täglich, liegt keine Erwerbsminderung vor.

Experten-Antwort

Ich kann den Ausführungen von "Ruth" und "Antonius" nur zustimmen.

Da Sie nach dem 01.01.1961 geboren sind, gibt es für Sie KEINEN Berufsschutz im Sinne von § 240 SGB VI (Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit) mehr.

Können Sie also unter den üblichen Bedingungen des ALLGEMEINEN Arbeitsmarkt (Damit ist JEDE mögliche Tätigkeit gemeint.) aufgrund Ihres Gesundheitszustandes nur noch 3 bis unter 6 Stunden täglich arbeiten, käme eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung in Betracht. Eine Rente wegen voller Erwerbsminderung bekämen Sie dann, wenn Sie unter den genannten Bedingungen nur noch weniger als 3 Stunden täglich arbeiten können. Können Sie jedoch noch 6 Stunden und mehr am Tag arbeiten, bestünde gar kein Rentenanspruch.