< content="">

Bescheid - Widerspruch - und dann?

von
Valentino

Hallo.

Wenn ich gegen einen Bescheid der DRV Bund Widerspruch einlege und die Rentenvericherung lehnt meinen Widerspruch ab was kann man dann noch machen?

Muß man dann gleich vor das Sozialgericht?

Danke und Gruß

Experten-Antwort

Nach abgelehntem Widerspruch können Sie nur die Klage vor dem Sozialgericht einreichen; dafür haben Sie einen Monat nach Zugang des abgelehnten Widerspruchs Zeit (Monatsfrist).

von
Schade

Ja

von
Valentino

Okay. Danke.

Das gehört zwar nicht hier her, aber:

Die Klage beim Sozialgericht ist ja für Versicherte, Leistungsempfänger, usw. kostenfrei. Das heißt ja wohl, wenn man Leistungen von der Rentenversicherung bekommt ist es kostenfrei.

Kann ich das auch ohne Anwalt durchziehen?

Wenn ich verliere: Muss ich dann die Anwaltskosten des Gegners (Rentenversicherung) tragen?

von
???

Vor dem Sozialgericht brauchen Sie keinen Anwalt/Rechtsbeistand.
Die DRV wird sich keinen Anwalt nehmen. Dort sind genug Juristen beschäftigt.

von
BelAir

Je nach Sachverhalt und evtl. neuen Argumenten können Sie aber auch einfach einen neuen Antrag, oder einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X stellen.

von
Marion

Haben Sie denn keine Rechtsschutzversicherung ?

Diese würde bereits ab Widerspruch für die Kosten des eigenen Anwaltes aufkommen.

Ohne Anwalt würde ich niemals ein Verfahren vor dem Sozialgericht führen.

So ein Verfahren werden Sie ohne Rechtsbeistand definitiv nicht gewinnen !

Wenn Sie den SG-Prozess gewinnen oder dem Widerspruch würde stattgegeben, müsste die RV auch ihre Anwaltskosten und alle ihnen persönlich entstandenen Kosten übernehmen.

von
Wolfgang

Hallo Marion,

&#62;Ohne Anwalt würde ich niemals ein Verfahren vor dem Sozialgericht führen.

Wenn Sie es sich leisten können, die Kosten für ausweglose Verfahren zu tragen ;-)

Für das 1x1 des simplen Beitrags- und grundsätzlichen Anspruchsrechts brauchen Sie keinen Anwalt, wenn Sie die vermeintlich falsche Entscheidung widerlegen können.

Eine Rechtschutzversicherung springt auch nicht blind auf den Klageweg auf ...

Und ein seriöser Anwalt wird Ihnen auch VORHER die Klageaussichten darstellen ...und ggf. was in einem Vergleich an Ihnen hängen bleibt.

Es soll ja MandantInnen geben, die Ihren Anwalt in ein aussichtloses Verfahren &#39;zwingen&#39; (nimmt er gerne mit, Sie zahlen ja ;-) - so hört sich dass bei Ihnen leider an, statt sich im an sich kostenfreien SG-Verfahren auf Einstiegsebene erst mal selbst zu profilieren - oder auf unterstützenden städtischen Rat vor Ort zunächst zurückzugreifen (auch wenn&#39;s wenig bekannt ist).

Letztendlich kommt es auf die Sache selbst an, WOFÜR ich einen Anwalt brauche, um meine Wünsche durchsetzen zu wollen. In med. Rentensachen brauchen Sie da schon sehr fachkundige Vertreter.

&#62; Valentino
&#62; Kann ich das auch ohne Anwalt durchziehen?

Natürlich. Und wenn Sie verlieren, haben Sie nur Zeit investiert (sofern Sie für sich keine anderen gutachterlichen oder sonstigen Aktivitäten initiiert haben).

Gruß
w.

von
Bob

Ich habe inzwischen viele Jahre Vertretungen vor dem SG als Vertreter für die Rentenversicherung gemacht und hatte nur wenige Anwälte mir gegenüber, bei denen ich das Gefühl hatte, dass Sie wirklich etwas von der Materie verstehen.
Bei manchen hatte ich das Gefühl, dass sie nicht einmal in das SGB VI geschaut haben, bevor sie sich zu einer Meinung durchgerungen haben. Geht es also um medizinische Sachverhalte oder um z.B. Versicherungszeiten, da kann sich jeder am besten selbst vertreten. Das ist meist überzeugender, als wenn sich ein Anwalt dazu auslässt.

von
Anna

Die Klage vor dem SG sollten Sie keinesfalls alleine durchziehen, sondern sich einen fachkundigen Anwalt suchen. Sollten sie kein Geld dafür haben bzw. keine Rechtsschutzversicherung, lassen Sie sich vom VdK vertreten; dort sind die Kosten überschaubar.

Experten-Antwort

Im Verfahren vor dem Sozialgericht fallen keine Gebühren an. Lassen Sie sich durch einen Rechtsanwalt vertreten, müssen Sie die Rechtsanwaltskosten tragen. Bei Erfolg werden sie teilweise erstattet.
Eine Rechtschutzversicherung übernimmt Rechtsanwaltskosten nur, wenn der Prozess Erfolg versprechend ist.