Bescheinigung?

von
anna

Sehr geehrtes Experten-Team,
ich (47) bin seit 2002 voll erwerbsunfähig berentet. Ich habe immer noch 10 Stunden die Woche gearbeitet. Zuletzt 7 Stunden die Woche als Schreibkraft. Dort hat man mir jetzt gesagt, dass sie mich mit meiner geringen STundenzahl nicht weiter beschäftigen können, das wäre nicht effektiv und für das Unternehmen nicht tragbar. Nun ist es so, dass ich mir diese 7 Stunden schon immer einteilen musste, um es zu schaffen. Es macht mich trotzdem sehr traurig, denn bis jetzt hatte man immer noch das Gefühl doch wenigstens ein bischen zu leisten und es hat mir sehr geholfen, auch wenn es für mich sehr anstrengend war. Nun meine Frage, bei der Prüfung bekommt man ja immer so Bescheinigungen, wieviel man neben der REnte verdient hat, nun ist es mir echt zuwider in 1 Jahr oder so dort wieder hinzugehen wegen der Bescheinigung. Ist es sinnvoll die Abrechnungen der Monate (4) einzusenden, um das umgehen zu können oder ist das nicht sinnvoll. ich würde auch gerne wieder ein paar Stunden was machen, wobei ich im Moment gesundheitlich auch Probleme habe und krank bin im Moment. So zu Hause kann man sich die Arbeit einteilen, aber bei der Arbeit habe ich doch gemerkt, dass ich nach kurzer Zeit völlig schachmatt bin. Aber es ist verdammt schwer dies so zu akzeptieren, wobei man auch gar keine sozialen Kontakte mehr hat. WEnn ich mich wieder stabilisiert habe gesundheitlich, denke ich schon, dass es mir gut tun würde, wenn ich wieder was arbeite was meinen Kräften entspricht. Aber das ist gar nicht so einfach. Aber jammern nützt ja nichts, bestimmt geht es vielen noch viel viel schlechter. Wie gesagt, bloß dort würde ich nicht gerne wieder hingehen, um die Bescheinigung ausfüllen zu lassen. Vielen Dank für eine Antwort
anna

von
1848

Für die Überprüfung des Rentenanspruchs dürften die Verdienstbescheinigungen für den RV-Träger ausreichend sein.

Experten-Antwort

Bitte senden Sie Ihre Verdienstbescheinigungen (in bestätigter Kopie) zur Prüfung an Ihren Rentenversicherungsträger.

Sie können in Ihrer schriftlichen Mitteilung dann auch angeben, dass Sie ungern selbst bei Ihrem ehem. Arbeitgeber bzgl. der Ausstellung der Bescheinigung vorsprechen und darum bitten (für den Fall, dass die Entgeltbescheinigungen nicht ausreichen), dass der Rentenversicherungsträger den Arbeitgeber anschreibt und so die erforderliche Bescheinigung direkt von dort fordert.