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bestehende ATZ und Rente mit 63

von
kame

Guten Tag

nach ATZ Vertrag würde ich übergehend 2015 am 1.7 in Rente gehen
da ich im Blockmodell in ATZ und in der Ruhephase bin
kann ich schon (49 Jahre berufstätig) 64 Jahre alt am 1.7.2014 in Rente gehn
was passiert mit dem angesparten Geld für das restlich Jahr der ATZ ??
der Arbeitgeber hat ja 3 Jahre das halbe Gehalt auf einem Sicherungskonto einbezahlt

bekomm ich das als einmalzahlung oder zusätzlich ausbezahlt?

gruss kame

von
GroKo

Zitiert von: kame

Guten Tag

nach ATZ Vertrag würde ich übergehend 2015 am 1.7 in Rente gehen
da ich im Blockmodell in ATZ und in der Ruhephase bin
kann ich schon (49 Jahre berufstätig) 64 Jahre alt am 1.7.2014 in Rente gehn
was passiert mit dem angesparten Geld für das restlich Jahr der ATZ ??
der Arbeitgeber hat ja 3 Jahre das halbe Gehalt auf einem Sicherungskonto einbezahlt

bekomm ich das als einmalzahlung oder zusätzlich ausbezahlt?

gruss kame


Wenn Sie früher in Rente gehen dann ist das ein sogenannter Störfall und der Zuschuss vom Arbeitsamt muß zurückgezahlt werden.
Möglicherweise macht der Arbeitgeber Sie Haftbar und Sie müssen für die Rückzahlung aufkommen. Je nachdem wie hoch Ihr Gehalt ist kann das teuer für Sie werden.

von
kame

Grundsätzlich gibt es beim Altersteilzeitverhältnis zwei Modelle. Im Blockmodell arbeiten Beschäftigte in der ersten Arbeitsphase vollzeit, erhalten allerdings ihr reduziertes Altersteilzeit-Entgelt. Die zweite Hälfte, die so genannte Freistellungsphase, werden sie dann von der Arbeit freigestellt und beziehen weiterhin Ihr Altersteilzeit-Gehalt. Im Grunde entspricht das Blockmodell von der Arbeitszeit her eher einer vorzeitigen Verrentung, bzw. einem vorgezogenem Ruhestand. Wird im Blockmodell gekündigt, liegt ein so genannter Störfall vor. Das in der Arbeitsphase aufgebaute Wertguthaben des Arbeitnehmers kann nicht vereinbarungsgemäß verwendet werden. Das Altersteilteilzeitarbeitsverhältnis muss abgewickelt werden. Ganz konkret muss eine beitragsrechtliche Abrechnung und eventuelle Auszahlung der Wertguthaben erfolgen. Es erfolgt jedoch keine Rückabwicklung des gesamten Altersteilzeitarbeitsverhältnisses

von
kame

Zitiert von: GroKo

Zitiert von: kame

Guten Tag

nach ATZ Vertrag würde ich übergehend 2015 am 1.7 in Rente gehen
da ich im Blockmodell in ATZ und in der Ruhephase bin
kann ich schon (49 Jahre berufstätig) 64 Jahre alt am 1.7.2014 in Rente gehn
was passiert mit dem angesparten Geld für das restlich Jahr der ATZ ??
der Arbeitgeber hat ja 3 Jahre das halbe Gehalt auf einem Sicherungskonto einbezahlt

bekomm ich das als einmalzahlung oder zusätzlich ausbezahlt?

gruss kame


Wenn Sie früher in Rente gehen dann ist das ein sogenannter Störfall und der Zuschuss vom Arbeitsamt muß zurückgezahlt werden.
Möglicherweise macht der Arbeitgeber Sie Haftbar und Sie müssen für die Rückzahlung aufkommen. Je nachdem wie hoch Ihr Gehalt ist kann das teuer für Sie werden.

Es müssen keine Rückzahlungen geleistet werden,nur Rente und ATZ gehalt ohne aufstockung müssen versteuert werden.

Experten-Antwort

Aus Sicht der Rentenversicherung könnten Sie grundsätzlich bereits ab dem 01.07.2014 in Rente gehen.

Bezüglich der "ATZ-Problematik" müssten Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber (Personalabteilung) in Verbindung setzen.

von
W*lfgang

Hallo kame,

Ihr ATZ-Vertrag wird mit Sicherheit die Beendigung des Vertrages bei möglichem ungekürztem Rentenbeginn vorsehen - insofern werden Sie kein Wahlrecht haben (wenn der Arbeitgeber es nicht 'verpennt') und sind zum 01.07.2014 raus aus der ATZ.

Folge auf jeden Fall: weniger Geld, das ATZ-Entgelt bis Vertragsende dürfte höher (gewesen) sein, als schon vorgezogene und ggf. Betriebsrente zusammen UND die Rente fällt auch noch kleiner aus (1 Jahr Beitragszeit fehlt).

Die Abwicklung diese Störfalles muss dem Arbeitgeber geläufig sein, dort nachfragen.

Das Gesetz ist aber noch nicht durch, etwaige Ergänzungen in dieser Richtung vielleicht möglich - falls Politik auf Expertenrat hört ;-)

Gruß
w.
PS: ATZ in der „Forensuche“ eingeben, da finden Sie weitere Beiträge.

von
kame

Zitiert von: kame

Aus Sicht der Rentenversicherung könnten Sie grundsätzlich bereits ab dem 01.07.2014 in Rente gehen.

Bezüglich der "ATZ-Problematik" müssten Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber (Personalabteilung) in Verbindung setzen.

mit Arbeitgeber hab ich gesprochen,der muss nur wissen ob die Rente ab 1.7 dann der wirklichen Rente entspricht,

von
kame

Zitiert von: kame

Aus Sicht der Rentenversicherung könnten Sie grundsätzlich bereits ab dem 01.07.2014 in Rente gehen.

Bezüglich der "ATZ-Problematik" müssten Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber (Personalabteilung) in Verbindung setzen.

mit Arbeitgeber hab ich gesprochen,der muss nur wissen ob die Rente ab 1.7 dann der wirklichen Rente entspricht,

von
KSC

Ergänzung zu W*lfgang:

Wenn das Geld, das Sie dezeit in der Freistellungsphase haben, höher ist als die zu erwartende Rente (ist in aller Regel so), würde ich von mir aus überhaupt nicht reagieren und in "aller Ruhe abwarten" ob, wie und wann Ihr AG sich rührt.

Vielleicht lässt der den Vertrag ja so weiterlaufen wie er nunmal ist....????

von
kame

Zitiert von: KSC

Ergänzung zu W*lfgang:

Wenn das Geld, das Sie dezeit in der Freistellungsphase haben, höher ist als die zu erwartende Rente (ist in aller Regel so), würde ich von mir aus überhaupt nicht reagieren und in "aller Ruhe abwarten" ob, wie und wann Ihr AG sich rührt.

Vielleicht lässt der den Vertrag ja so weiterlaufen wie er nunmal ist....????

es ist so,,das Geld aus der Arbeitsphase = halbes gehalt ist auf einem sicherungskonto für mich angelegt,lt arbeitgeber kann ich in rente gehn wenn die vollständig zu 100% ist,das geld aus der sicherung würde ich bekommen,muss es versteuern,,sowie rente auch, es ist ja mein geld.....die Aufstockung von der agentur für arbeit würde wegfallen.
waten wir ab was das gesetz sagt

von
W*lfgang

Hallo KSC,

vollkommen richtig.

Aber, z. B. im öffentlichen Dienst wird das wahrscheinlich nicht funktionieren. Obwohl, nachdem ich mich kürzlich mit einer größeren Anzahl an Kollegen ausgetauscht habe, sind deren Personalstellen offensichtlich meist (noch) ziemlich ahnungslos.

Andere Fall, aber hier flog vor kürzlich eine Beschäftigte aus der ATZ, die 'dummerweise' einen Schwerbehindertenausweis beantragt/erhalten hat. Statt der sowieso abschlagsfreien Rente ab 65 hat sie jetzt 19 Monate ATZ/Beitragszeiten weniger, 100 EUR weniger Rente/Betriebsrente - die war vielleicht bedient. Die Rückabwicklung der ATZ ergab keine Nachzahlung, Rückforderungen werden nicht erhoben.

Gruß
w.

von
KSC

.....von unserer Personalstelle (immerhin DRV) ist diesbezüglich gar nichts zu hören - von Seiten der Personalabteilung wurde auch noch keinem der in ATZ befindlichen Mitarbeitern ein diesbezüglicher Hinweis gemacht (obwohl man doch meinen sollte, dass "die an der Quelle sitzen").....schaun wir mal

von
Paule

Wenn ich das so lese, dann läuft bei mir alles optimal zu meinen Gunsten.
Ich bin in der Freistellungsphase der ATZ und habe zum 30. September 2015 meine 45 Arbeitsjahre voll. Die ATZ läuft noch bis zum 31. Oktober 2015. Ich bin dann 63 Jahre und 9 Monate alt und mein eingeplanter Abschlag entfällt. Wegen dem einen Monat soll der Arbeitgeber machen was er will.
Wenn das Gesetz kommt, dann bin ich absoluter Gewinner der neuen Regelung.
:-)

von
W*lfgang

Hallo KSC,

die wissen sicher Bescheid - nur, so lange kein Gesetz auf dem Tisch ist, wird da auch keiner 'vorschnell' informiert (bei uns natürlich auch nicht), wäre einfach zu früh, alle wild zu machen ...das Raster 'was wäre wenn' wird sicher auch bei Ihrer DRV laufen :-)

Gruß
w.