Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen herzlichen Dank für Ihre ausführlichen Antworten auf meine Frage bezüglich meiner befristeten Zeitrente wegen voller Erwerbsminderung.
Ich habe mehrmals mit meinen behandelnden Ärzten gesprochen, die mich aufgrund meiner chronischen Nierenerkrankung, ebenso wie aufgrund der chron. Erkrankung des rheumatischen Formenkreises und der chron. Wirbelsäulenerkrankung behandeln. Bin nahezu in ständiger hausärztlicher wie auch fachärztlicher Behandlung, ebenso jahrelanger schmerztherapeutischer Behandlung. Es trat innerhalb der letzten Jahre keine Besserung ein und es wird auch keine Besserung mehr eintreten. Habe bereits etliche komplizierte OP´s hinter mir, aufgrund der chron. Nierenerkrankung, alle jedoch ohne nennenswerten Erfolg.
Ich bin auf gar keinen Fall mehr in der Lage , mehr als 3 Stunden täglich zu arbeiten, im Prinzip nicht einmal mehr das, eben aufgrund der häufigen, akuten Krankheitsschübe, die dann oft wochenlang anhalten. Das macht doch kein Arbeitgeber mit, bzw. würde kein Arbeitgeber mitmachen ( in meinem Fall keine Klinik, da ich exam. Krankenschwester bin).
Bei der 3 Verlängerungsantragsstellung musste ich zu keinem ärztlichen Gutachten, da ich einige neue ärztliche Atteste , u.a. meines beh. Hausarztes wie auch der Fachärzte hatte, die damals alle aussagten, es wäre sinnvoll, wenn ich die Rente dauerhaft und nur noch aus rein medizinischen Gründen erhalten würde. Jedoch sah der sozialmedizinische Dienst der DRV Bund dies wohl eben anders- ich könne eben noch zwischen 3-6 Stunden täglich arbeiten.
Ich wollte damals keinen Widerspruch einlegen, da ich befürchtete, sonst sei evtl. die gesamte Rente weg. Und dies nach gescheiterter Medizinischer Reha und gescheiterter Teilhabe am Erwerbsleben durch die DRV Bund ( beides aus mediz. Gründen gescheitert).
Bei der 1 . Antragsstellung und dem 2. Verlängerungsantrag musste ich jeweils zu 3 verschiedenen, ärztlichen Gutachtern der DRV Bund. Und ich persönlich kann nur sagen, dass ich damals von diesen ärztlichen Gutachtern alles andere als nett und " zuvorkommend " behandelt wurde. Sicher- die Gutachter erleben sicher oft genug, dass es da vielleicht??? Leute geben mag, die " das Blaue vom Himmel " erzählen, aber bei mir konnte ja alles belegt werden durch OP-Berichte und ärztliche Berichte/ Unterlagen.
Einer der Gutachter damals meinte : " Was interessieren mich Ihre Unterlagen und Ihre OP`s ?" Setzen Sie sich hin und halten Sie den Mund , ich entscheide, was hier geschieht...
Von diesem Gutachter wurde ich damals dann auch als " Psycho " hingestellt, als Pychisch krank, als Simulant, als unglaubwürdig, etc.... Und dies, trotz mehrfacher, komplzierter, stundenlanger OP´s ... Ich verstehe nicht, warum sich die ärztlichen Gutachter oft so verhalten.
Was kann der Patient schon groß tun? Klar, er kann Widerspruch einlegen und sagen, er / sie möchte einen anderen ärztlichen Gutachter. Doch ob das dann etwas nützt bzw. groß etwas bringt, dass sei dahingestellt....
Ich werde in meinem Fall dann also , wenn ich möchte , dass meine Rente weitergewährt wird , hinnehmen müssen, dass es wohl immer bei einer befr. Zeitrente bleiben wird... Das heißt dann in meinem Fall immer und immer wieder " Hoffen und Bangen " und evtl. ? auch immer wieder mal neue , ärztliche Gutachten.