Betreueung des Enkelkindes

von
Natalja

Sehr geehrte Experten,

ich bin zur Zeit beim Arbeitsamt abgemeldet, da ich keinen Leistungsanspruch
habe und dem Arbeitsmarkt aus familiaeren Gruenden nicht mehr zur Verfuegung
stehen und in den naechsten Jahren keinen Job annnehmen kann, wegen
Betreuung meiner Enkelin. Weil meine Tochter weiter studieren muss und auf
mich angewiesen ist.
Welche Auswirkungen hat es auf meine Rente und muss ich das der
Rentenfersicherung mitteilen? Muss ich vielleicht einen Beitrag selber
zahlen oder hat es keinen Sinn, da ich so wie so schon viele Luecken in
meiner Rentenversicherung habe, weil ich bis 2002 in Kasachstan gelebt habe
und die Zeiten bei mir nicht anerkannt wurden?
Fur eine baldige Antwort bedanke ich mich im voraus.

von
-_-

Sie müssen nichts melden.

Die Zahlung freiwilliger Beiträge ist nur interessant, wenn man damit ein Sicherungsziel (z. B. Wartezeiterfüllung oder Aufrechterhaltung des Versicherungsschutzes nach Übergangsbestimmungen) erreicht.

Wenn Sie Zweifel haben, lassen Sie sich einen Termin zur kostenfreien Information bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung geben. Adressen finden Sie nach Eingabe Ihrer Postleitzahl unter http://www.ihre-vorsorge.de/Beratungsstellen.html

Experten-Antwort

Damit Sie einen Rentenanspruch erhalten, müssen Sie mindestens fünf Jahre Beitrags- und Ersatzzeiten nachweisen. Die Arbeitslosenmeldung ohne Leistungsbezug hätte Ihnen hier tatsächlich nicht weitergeholfen.

Ob Ihnen eine freiwillige Beitragsleistung nützt, vermag ich aus der Ferne nicht zu beurteilen. In aller Regel handelt es sich doch um eine Entscheidung mit finanzieller Auswirkung. Zur individuellen Abklärung Ihrer Situation sollten Sie daher vorsorglich einen Termin bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle vereinbaren. Die Ihrem Wohnort am nächsten gelegene Auskunfts- und Beratungsstelle können Sie unter dem Link "Service/Beratungsstellen" ermitteln.