Betriebliche Altersvorsorge bei Rückkehr zum alten AG

von
Hannes

Liebes Forum,
folgendes Szenario:

Arbeitnehmer A war 6 Jahre bei Arbeitgeber X beschäftigt und hat dort einen unverfallbaren Anspruch auf bAV, Durchführungswege kombiniert aus Direktzusage von X als Arbeitgeberleistung und betriebseigene Pensionskasse für Arbeitnehmerbeiträge per Entgeltumwandlung von A.

Nun war er 2 Jahre bei Arbeitgeber Y, hat dort per Entgeltumwandlung in eine (externe/geöffnete) Pensionskasse einbezahlt und plant jetzt seine Rückkehr zu Arbeitgeber X.

Dieser (X) hat in der Zwischenzeit sein bAV-System umgestellt und arbeitet nun mit einer (externen/geöffneten) Unterstützungskasse für AG- und AN-Beiträge.

A will nun seine arbeitnehmer-finanzierten Einzahlungen bei der Pensionskasse von Y ins neue System von X übertragen (portieren) und bei X wieder unbefristet arbeiten.

Sind nun die von A bei X neu zu begründenden Anwartschaften (speziell natürlich die auf Basis der Arbeitgeberbeiträge) sofort unverfallbar oder wiederum erst nach 5 Jahren Betriebszugehörigkeit?

Im Klartext, werden die neuen und die alten Beschäftigungszeiten zusammengerechnet, auch wenn in der Zwischenzeit ein Systemwechsel bei X stattgefunden hat? Oder ist A so gestellt, als würde er erstmals für X arbeiten?

Ich weiß, alles recht kompliziert und nicht gerade das gängigste Szenario, aber die heutige Arbeitswelt bringt es eben mit sich, vor allem wenn man sich im Guten getrennt hat damals ;)))

Grüße
Hannes

Experten-Antwort

Sie werden so gestellt, als würden Sie mit dem früheren Arbeitgeber erstmals arbeiten. Was mit den früheren Beiträgen passiert könnte die neue Versorgungskasse erläutern; oder evtl. beim Pensionssicherungsverein nachfragen.
Pensionssicherungsverein a. G. , Berlin-Kölnische-Allee 2-4, 50969 Köln, Tel.: 0221/936590