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Beurteilung von Gutachten

von
Martha Herz

Heute bekam ich ein Schriftstück, das die DRV meinem Anwalt hat zukommen lassen.
Ursprünglich ging das Schreiben an das Bundesversicherungsamt, dort habe ich Beschwerde gegen die DRV eingelegt.
Nun wundert mich nicht mehr, dass so viele Antragsteller an einer EM Rente scheitern.

Da steht doch tatsächlich, das aus Sicht unseres beratungsärztlichen Dienstes nach Durchsicht aller eingereichten medizinischen Unterlagen eine Leistungsunwilligkeit nicht auszuschließen waren.
Sprich die ist gar nicht so krank, die will uns diesen Eindruck nur vermitteln.
Zudem sind resignative Aussagen des Gutachters unübersehbar, ja klar der hat zwar deutlich geschrieben ich kann nicht mehr unter drei Stunden, aber weiter oben in seinem Gutachten steht, wenn einer eine Rente will dann bekommt er diese auch, so wird es auch bei dieser Frau sein.
Alles Klar, und ich soll nun zu weiteren Gutachtern, zu welchem Zweck bitte schön, das ist doch alles nur eine Farce.
Damit sie wieder schreiben können, die simuliert, es wird doch nicht anerkannt.

Grüsse
Martha Herz

von
GroKo

Zitiert von: Martha Herz

Heute bekam ich ein Schriftstück, das die DRV meinem Anwalt hat zukommen lassen.
Ursprünglich ging das Schreiben an das Bundesversicherungsamt, dort habe ich Beschwerde gegen die DRV eingelegt.
Nun wundert mich nicht mehr, dass so viele Antragsteller an einer EM Rente scheitern.

Da steht doch tatsächlich, das aus Sicht unseres beratungsärztlichen Dienstes nach Durchsicht aller eingereichten medizinischen Unterlagen eine Leistungsunwilligkeit nicht auszuschließen waren.
Sprich die ist gar nicht so krank, die will uns diesen Eindruck nur vermitteln.
Zudem sind resignative Aussagen des Gutachters unübersehbar, ja klar der hat zwar deutlich geschrieben ich kann nicht mehr unter drei Stunden, aber weiter oben in seinem Gutachten steht, wenn einer eine Rente will dann bekommt er diese auch, so wird es auch bei dieser Frau sein.
Alles Klar, und ich soll nun zu weiteren Gutachtern, zu welchem Zweck bitte schön, das ist doch alles nur eine Farce.
Damit sie wieder schreiben können, die simuliert, es wird doch nicht anerkannt.

Grüsse
Martha Herz


Geh arbeiten.

von
Martha Herz

Du kannst es einfach nicht lassen, deinen unnötigen blöden Senf dazu zu geben.
Du kennst die Menschen in diesem Forum nicht maßt dir aber an ein Urteil über sie abzugeben.
Du selbstgerechter Wicht.

von
Sachbearbeiter Wiedereingliederung

Woher sollen denn Außenstehende wissen, was genau in Ihren Befundberichten stand und warum die DRV Ihre Leistungsfähigkeit anders einschätzt als Sie?

In der Tat ist nicht Jeder, der sich für erwerbsgemindert hält, auch wirklich erwerbsgemindert im rentenrechtlichen Sinn.

Wäre das anders, dann hätten wir fast nur erwerbsgeminderte Frührentner in Deutschland.

von
KSC

Und was ist eigentlich Ihre Frage an die Experten der DRV?

Sie stellen Mutmaßungen an und stellen Behauptungen auf, das ist Ihr gutes Recht -

aber wen interessiert das wirlich, vor allem wer kann Ihnen wirklich helfen?
Sicher niemand im Forum.

von
Martha Herz

Keine Sorge ich werde hier nicht mehr schreiben.
Anstatt Hilfe und konstruktiven Gedankenaustausch werde ich angefeindet.
Hätten sie meinen Bericht den ich hier geschildert habe, dass trotz Gutachten das Verrentung für richtig hält, gelesen wüssten sie Bescheid.
Mir hier auch noch sagen zu lassen ich wäre ein Hypochonder muss ich mir nicht geben.

von
W*lfgang

Hallo Martha Herz,

seien Sie nachsichtig in Bezug auf Beiträge Einzelner, sie sind weder rechtsrelevant in Ihrem Sinne, noch helfen sie Ihnen ...eben eine bloße Meinungsäußerung aus der Ferne.

Letztendlich ist es Sache Ihres Anwalts, die Gutachten/Inhalte zu Ihren Gunsten auseinander zu nehmen, auch wenn Sie hier zusätzlich sicher den einen oder anderen Rat suchen, der Sie weiter bringt (Anwälte wissen auch nicht alles ;-)

Aber, im Kern haben die obigen Beiträge Recht, dass hier in diesem Fall einer med. Frage/EM keine Unterstützung möglich ist, das vor Gericht entschieden werden muss mit ggf. ergänzenden Gutachten, die der Auffassung der DRV zu Ihren Gunsten widersprechen.

Gruß
w.

von
Herz1952

Hallo Martha Herz,

Stellen Sie S t r a f - Anzeige wegen Verleumdung.

Wenn Sie den Namen nicht kennen (die sind nämlich meist geschwärzt), dann gegen "Unbekannt".

Mich wundert nur, dass er nicht geschrieben hat, Sie seien auf "Krankheitsgewinn" aus. Diese Bezeichnung dürfen diese Dreckstypen tatsächlich verwenden.

Und was die so alles sagen, was man noch kann, wie weit man mit den Händen zum Boden kommt, oder wie viel Kilogramm man heben kann. Im ersteren Fall war bei mir der Bodenabstand 30 cm, für ihn waren es 10 cm. Das Gewicht war unsichtbar, das wurde überhaupt nicht "evidenzbasiert" ermittelt.

Ich habe das bei meinem Rentenberater als Zeugen mal vorgemacht. Er meinte: Was der Gutachter sagen wollte ist: "Das ist ein fauler Hund"

Ich muss dazusagen, es war einer vom MDK. Es gab dann eine Dienstaufsichtsbeschwerde, dass er zumindest eine "übergebraten" bekommt.

Und die Krankenkasse wollte mir das Krankengeld sperren. Das hat sie etwa 500,-- € gekostet und sie musste weiterzahlen.

Herz1952

von
Medicus

Hallo Herz1952,

mit Schaudern las ich Ihren Beitrag. Da ich auch in absehbarer Zeit zum Gutachter muss, ist mir jetzt schon ganz schlecht.

Ist es sinnvoll z..B. einen Zeugen zum Gutachtertermin mitzunehmen. Ist das erlaubt?

Zitiert von: Herz1952

Hallo Martha Herz,

Stellen Sie S t r a f - Anzeige wegen Verleumdung.

Wenn Sie den Namen nicht kennen (die sind nämlich meist geschwärzt), dann gegen "Unbekannt".

Mich wundert nur, dass er nicht geschrieben hat, Sie seien auf "Krankheitsgewinn" aus. Diese Bezeichnung dürfen diese Dreckstypen tatsächlich verwenden.

Und was die so alles sagen, was man noch kann, wie weit man mit den Händen zum Boden kommt, oder wie viel Kilogramm man heben kann. Im ersteren Fall war bei mir der Bodenabstand 30 cm, für ihn waren es 10 cm. Das Gewicht war unsichtbar, das wurde überhaupt nicht "evidenzbasiert" ermittelt.

Ich habe das bei meinem Rentenberater als Zeugen mal vorgemacht. Er meinte: Was der Gutachter sagen wollte ist: "Das ist ein fauler Hund"

Ich muss dazusagen, es war einer vom MDK. Es gab dann eine Dienstaufsichtsbeschwerde, dass er zumindest eine "übergebraten" bekommt.

Und die Krankenkasse wollte mir das Krankengeld sperren. Das hat sie etwa 500,-- € gekostet und sie musste weiterzahlen.

Herz1952

von
Martha Herz

Dann hat ja mein Beitrag doch noch etwas Positives, nämlich Anderen die Augen zu öffnen über Gutachter.

Medicus, du kannst eine Begleitperson mitnehmen, aber diese darf nicht mit rein zum Gutachter.
Ich hatte eine mit, da ich die weite Strecke dort hin nicht fahren konnte.
Es ist schon erstaunlich, was ein Gutachter nach 20 Minuten alles über einen weiß, den Rest holt er sich aus den alten Unterlagen, die schon 3-4 Jahre alt sind.
Und nun soll ich zu weiteren Gutachtern, zu welchen Zweck bitte schön.
Damit die DRV das Ganze noch weiter verschleppen kann, Zeit geht ins Land viel Zeit und hat der Antragsteller die Geduld, oder gibt er hoffentlich vorher auf.
Es geht hier nicht um uns Kranke es geht nur noch ums Geld.
Meine Frage an den Rentenberater hier, wie viel muss man sich gefallen lassen.

Grüsse
Martha Herz

von
GroKo

Zitiert von: Martha Herz

Dann hat ja mein Beitrag doch noch etwas Positives, nämlich Anderen die Augen zu öffnen über Gutachter.

Medicus, du kannst eine Begleitperson mitnehmen, aber diese darf nicht mit rein zum Gutachter.
Ich hatte eine mit, da ich die weite Strecke dort hin nicht fahren konnte.
Es ist schon erstaunlich, was ein Gutachter nach 20 Minuten alles über einen weiß, den Rest holt er sich aus den alten Unterlagen, die schon 3-4 Jahre alt sind.
Und nun soll ich zu weiteren Gutachtern, zu welchen Zweck bitte schön.
Damit die DRV das Ganze noch weiter verschleppen kann, Zeit geht ins Land viel Zeit und hat der Antragsteller die Geduld, oder gibt er hoffentlich vorher auf.
Es geht hier nicht um uns Kranke es geht nur noch ums Geld.
Meine Frage an den Rentenberater hier, wie viel muss man sich gefallen lassen.

Grüsse
Martha Herz


Geh arbeiten!

Experten-Antwort

Wenn Sie mit dem Ergebnis nicht einverstanden sind, steht Ihnen natürlich der Rechtsweg offen, so dass Sie diesen jederzeit bestreiten können.

Weitergehende Informationen wird man Ihnen in diesem Forum nicht geben können, da zum einen nicht klar ist, welche Diagnose zur Stellung des Rentenantrages für eine Rente wegen Erwerbsminderung bei Ihnen vorliegt und hier letztendlich auch keine Ärzte sind, die eine leistungsrechtliche Beurteilung bei Ihnen vornehmen können.

von
=//=

Zitiert von: Martha Herz

Es ist schon erstaunlich, was ein Gutachter nach 20 Minuten alles über einen weiß, den Rest holt er sich aus den alten Unterlagen, die schon 3-4 Jahre alt sind.
Und nun soll ich zu weiteren Gutachtern, zu welchen Zweck bitte schön.
Grüsse
Martha Herz

Ganz ehrlich: Genau DAS ist das Problem. Wenn Sie eine Rente beantragen und es liegen NUR 3 - 4 Jahre alte Befunde bei, was würden Sie an Stelle des Gutachters denken?

Also ich würde mir den Reim drauf machen, dass es der Rentenantragstellerin ja nicht so schlecht gehen kann, wenn sie seit 3 - 4 Jahren keinen Arzt mehr besucht hat. Oder was würden Sie denken?

Wenn es mir gesundheitlich wirklich so dreckig geht, gehe ich auch regelmäßig in Behandlung zum Arzt. Aber Krankheit allein bedeutet halt mal nicht zwingend, dass ich erwerbsgemindert bin. Und wenn wirklich alle Antragsteller auch eine EM-Rente bekommen würden, nur weil sie sich für erwerbsgemindert halten, gäbe es keine Ablehnungen mehr.

Das nächste Kriterium ist natürlich auch der berufliche Werdegang (und der Jahrgang des/der Versicherten).

Als ungelernte Kraft wird diese auf den allgemeinen Arbeitsmarkt verwiesen; d.h. es gibt dort auch leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, die mit Einschränkungen ausgeübt werden können. Ob ein solcher Arbeitsplatz gefunden wird, ist dann widerum nicht das Problem der Rentenversicherung, sondern der Arbeitsagentur.

von
Herz1952

an =//=

auch als hochqualifizierte Arbeitskraft wird man/frau an eine Verweisungstätigkeit verwiesen, insofern ist der sog. Bestandsschutz aufgehoben.

Aber kein Arzt kann eigentlich in der kurzen Zeit beurteilen, was der Patient noch leisten kann. Aber ich habe das oben schon ausführlich geschildert. Die Verweisungstätigkeit wäre gewesen: ich könnte noch 6 Std. arbeiten im Wechsel zwischen sitzen, stehen, laufen und möglichst freier Pauseneinteilung. "Sag mir wo diese Jobs geblieben sind". Das Arbeitsamt (ich war zu dieser Zeit wg. Insolvenz freigestellt) hat mir gleich gesagt, ich solle Widerspruch und nochmals Widerspruch einlegen. Der MDK schickt uns alles her. Tatsächlich sagte der Arzt: "Wir wollen Sie nicht, wir schicken Sie zum Arbeitsamt", hätte mir das sofort notieren und von ihm abzeichnen lassen sollen. Fairer Weise hat er die KK aufgefordert juristisch zu prüfen, ob eine Verweisungstätigkeit überhaupt möglich ist. Dann wollte mich die KK b e t r ü g e n . Zum Glück hatte ich einen Rechtsbeistand. Ich war zu diesem Zeitpunkt auch nervlich nicht in der Lage mich zu wehren.

Genau 10 Tag nach Begutachtung lag ich wegen eines kardiogenen Schocks auf der Intensivstation.

Nun zu Medicus

Jetzt hatte ich natürlich einen wesentlich leichteren Zugang zur Rente (oder vorherigem Tod). Dabei wollte ich doch nur die Schmerzen gegen einen klitzekleinen Infarkt "austauschen". Dann kam 3 Tage KH ohne Eingriff, zu gefährlich. Danach Blaulichttransport zur Uniklinik. Untersuchung bei OP-Bereitschaft. Fast alle Adern zu, Bypass-Op fraglich, ein Stent gesetzt. 6 Tage später PET-Untersuchung, ob OP noch Sinn hat. OK wahrscheinlich, Entscheidung: Chirurgenteam, bekäme nächste Woche Nachricht, könne aber erst nach Hause. Nachricht kam nicht, hatte es nicht eilig mir den Brustkorb aufflexen zu lassen. Habe auf Rat meines Hausarztes doch mal angerufen. OH..Akte verschwunden. Oberarzt konnte sich aber noch an mich erinnern. Ging sofort Akte suchen und ich hatte 3 Tage später einen OP-Termin (ca. 4 Wochen später - Freitag, 13. Mai).

Krankenkasse rief Hausarzt an, ich müsste doch schon von der Reha (Anschlussheilbehandlung) zurück sein. Hausarzt: "Der brauch vielleicht noch ein Spenderherz oder auch erst mal OP". Seit dem hatte ich meine Ruhe vor der Krankenkasse. Dann kam 72 Wochen insgesamt Krankengeld, kurz vor Ablauf Rentenantrag. Ab zum Arbeitsamt: ALG als Rentenantragssteller.

Dazwischen war natürlich 14 Tage nach Entlassung aus KK Reha. Kurz vor Reha-Entlassung: Sozialberatung. Ich solle doch vor 31. Januar 2006 mich arbeitslos melden, dann bekäme ich 2 Jahre ALG (der Termin war mir bekannt). Ich sagte: "Liebe Frau xxx. Ich weiß was ich habe und wie es aussieht, werde ich nie mehr arbeiten können. Ich beantrage Rente". Da riet sie mir, ich solle mir einen neutralen Rentenberater suchen. Ich weiß bis heute nicht, von wem diese hübsche Frau bezahlt wurde.

Noch eine tolle Frage kam von der Ärztin. Ob ich wieder arbeiten wolle. Natürlich, aber da müsste meine Herzleistung sich wesentlich bessern. Ja, wenn Sie die und die Leistung erreichen können sie ja wieder arbeiten. Ich wusste von der Uniklinik, dass das nie mehr wahr werden würde, sagte ihr das aber nicht, habe gespürt, dass die REHA-Klinik ihr Erfolgserlebnis brauch und ich wurde zunächst arbeitsunfähig entlassen.

Soviel zu dem Thema: "Das muss der Arzt wissen und entscheiden".

Nach Rentenantragsstellung wurde ich zu zwei Gutachtern geschickt. Das sind Ärzte, die von der DRV für Arbeitsmedizinische Gutachten zugelassen sind. Der erste war für meine "Eingeweide" zuständig. Er redete so gut wie nichts, machte US vom Herz, fragte mich nur wegen Herzsportgruppe. Ich sagte ihm, dass jeweils eine halbe Stunde Hin- und Rückfahrt mir zu viel sind und nach einer Std. Herzsport, sei ich so fertig, dass es sogar gefährlich ist Auto zu fahren. Soweit ok.

Zweiter Arzt: Püschjater

Termin fest, Termin verschoben. Fragebogen geschickt zum Ausfüllen. Hatte erst wieder Termin 4 Wochen später bei seinem Kollegen. Fast jeden Tag ein bißchen was geschrieben, lange Konzentration Fehlanzeige. Gab so 3 DIN A 4 Seiten.

Beim 2. Kollegen:

Warum sind sie hier, was haben Sie gemacht? Na ja, die Firma war insolvent....Und da haben Sie wohl gedacht, ich gehe mal in Rente, was?
Wie bitte? ich hatte einen schweren Herzinfarkt. Ach so, und wie geht es Ihnen psychisch. Ich sagte, dass ich das doch aufgeschrieben habe. Was? Das ganze jetzt im Wartezimmer? Nein, ich hatte 4 Wochen Zeit, täglich etwa 10 Minuten. Fragebogen ist von Ihrem Kollegen gekommen.

Nun erzählen Sie mal, wie es Ihnen geht. ???
...steht doch alles da, ich bin jetzt nicht in der Lage, das alles nochmal zu schildern. Ich glaube ich gab ihm noch den Bericht, wie schwer mein Herz geschädigt war und dass dies nicht so einfach zu verkraften sei.

Na gut, würde sich das mal anschauen und er werde den Bericht zur DRV schicken.

Soweit zur "Kompetenz" von Ärzten die von der MDK oder der RV bezahlt werden. Und von den "Verschiebebahnhöfen".

Nach Rentenantragstellung noch ein paar kleine Zwischenfragen, das war es dann.

Rentenantrag 10.05.06, Bescheid Ende November. Telefonisch durch Berater verständigt. Ergebnis: Volle EM-Rente auf 3 Jahre (bis 30.04.09)

Versorgungsamt: Grad der Behinderung 70, (Einzelwerte über 110, wird global gesehen).

Bei Verlängerung nur noch restliche Atteste geschickt, keine Begutachtung mehr.

Atteste gesamt (medizinisch): 70 oder 80

Fazit: "Der Antragsteller ist immer derjenige der die Ärzte hinters Licht führen will". Einschränkung: Der Internist erschien mir fair.

Das war so das wichtigste.

Herz1952

von
Herz1952

Martha,

andere Ärzte, andere Gutachten. Wenn schon im ersten Gutachten steht "nicht mehr als 3 Stunden" (Sie schrieben allerdings: Kann nicht mehr unter 3 Stunden??), dann haben Sie gute Chancen.

Bleiben Sie standhaft. Sehen Sie zu, dass Sie Ihre "Restgesundheit" erhalten. Ein krankes Organ, kann auch andere Organe in Mitleidenschaft ziehen.

Wünsche Ihnen alles Gute.

Herz1952

von
Kai

@ Herz1952
Ihre Berichte sind ausführlich und anschaulich, sodass sich da mancher ein gutes Bild machen kann, worauf es denn wirklich ankommt, um zu einer EM-Rente zu kommen.

Was sich mir aber aufdrückt, ist, dass Sie hier etwas versuchen abzuarbeiten, ihre Geschichte nochmal emotional nachvollziehen, um so was wie ein traumatisches Erlebnis besser verarbeiten zu können.
Es ist manchmal tatsächlich traumatisch, was man als wirklich kranken Mensch auf dem Weg zur Rente erleben muss.
Andere, ich kenne da eine Krankenschwester, die wusste genau was und wie sie es anstellen muss, um an die Rente zu kommen. und sie bekam sie, ganz einfach so, wegen ein paar Rückenschmerzen.
Was ich sagen will, die Welt ist nicht gerecht, die Ärzte nicht, die Gutachter nicht und die Entscheider auch nicht. Es gibt solche und solche.
Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute und sind sie froh, dass sie kein Spenderherz benötigt haben.
Ist auch kein Zuckerschlecken!

von
Herz1952

Kai,

das mit der Verarbeitung des Traumas mag schon sein. Ich habe noch viel mehr mit Ärzten erlebt, als ich hier geschildert habe.

Die 10-Jahres Überlebensrate bei einer Transplantation liegt wegen der Veranlagung zu Verschlusskrankheiten nur bei 20 %. Ich habe das zwar in Erwägung gezogen, weil die Möglichkeit bei der OP zu sterben in meinem Fall über 10 mal höher war, als bei einer normalen OP (auch Niereninsuffizienz war vorhanden.)

Mir ging es auch darum, zu zeigen, wie das bei den verschiedenen Ärzten so zugeht. Nach dem Motto: Drei Ärzte, vier Meinungen.

Aber z.B. Rückenschmerzen (eine Nachbarin war schon 2x "unterm Messer" und es hat sich kaum was gebessert), die mögen auch der Teufel holen. Damit hätte ich auch nicht tauschen wollen, aber die betroffenen auch nicht mit mir. Bei Schmerzen, die sind meistens nicht exakt nachweisbar, muss man/frau eine gewisse "Hartnäckigkeit" an den Tag legen um zur Rente zu kommen.

Vielen Dank für die guten Wünsche.

Noch ne kleine Bemerkung. Ich habe seit 3 Jahren einen eingebauten Defibrillator. Ich sage dann den Bekannten immer: Ich darf jetzt nicht mehr im Main schwimmen. Wieso? Na, weil Elektrofischen verboten ist.

Herz1952

von
GroKo

Zitiert von: Herz1952

Kai,

das mit der Verarbeitung des Traumas mag schon sein. Ich habe noch viel mehr mit Ärzten erlebt, als ich hier geschildert habe.

Die 10-Jahres Überlebensrate bei einer Transplantation liegt wegen der Veranlagung zu Verschlusskrankheiten nur bei 20 %. Ich habe das zwar in Erwägung gezogen, weil die Möglichkeit bei der OP zu sterben in meinem Fall über 10 mal höher war, als bei einer normalen OP (auch Niereninsuffizienz war vorhanden.)

Mir ging es auch darum, zu zeigen, wie das bei den verschiedenen Ärzten so zugeht. Nach dem Motto: Drei Ärzte, vier Meinungen.

Aber z.B. Rückenschmerzen (eine Nachbarin war schon 2x "unterm Messer" und es hat sich kaum was gebessert), die mögen auch der Teufel holen. Damit hätte ich auch nicht tauschen wollen, aber die betroffenen auch nicht mit mir. Bei Schmerzen, die sind meistens nicht exakt nachweisbar, muss man/frau eine gewisse "Hartnäckigkeit" an den Tag legen um zur Rente zu kommen.

Vielen Dank für die guten Wünsche.

Noch ne kleine Bemerkung. Ich habe seit 3 Jahren einen eingebauten Defibrillator. Ich sage dann den Bekannten immer: Ich darf jetzt nicht mehr im Main schwimmen. Wieso? Na, weil Elektrofischen verboten ist.

Herz1952


Haben Sie alle Menschen in Ihrem Umfeld schon zu Tode gelangweilt mit Ihren dümmlichen Geschichten?

von
SabineGroth

Hallo, ich bin zufaellig hier gelandet und nur entsetzt, dass Sie dermassen hasserfuellten Menschen wie "GroKo" hier eine Plattform bieten. Es ist als Erkrankter schon schwer genug, als dass man sich von solchen BILDungsfernen dumme Beleidigungen anhoeren muss. Und es kommen ja nur Beleidigungen... Alles Gute fuer alle anderen Hilfesuchenden...