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Experten-Antwort

bewilligte Reha ablehen ?

von Michael21.01.2018 | 23:04
696 Ansichten
8 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, ich war in den letzten 2 Jahren 70 Tage Krank. Mal ne Grippe, mal Bronchitis, ,mal Nasennebenhöhlen, mal "Reizdarm" und zuletzt einen Hörsturz. Daraufhin habe ich vor 8 Monaten eine Reha bei der DRV beantrag. Diese wurde jetzt bewilligt. Leider hatte ich vor 3 Wochen ein unschönes Gespräch mit meinem Chef, welcher mir gesagt hat ich war zu oft krank und sollte bitte mehr "Gas" geben und arbeiten. Habe jetzt Angst die Reha anzutreten, so dass ich bei meiner Firma Probleme bekomme. Ausserdem bekommen wir demnächst Nachwuchs, da möchte ich meine Frau nicht alleine lassen..... Hatte überlegt evl. erst ambulante Therapien zu versuchen, Muskelenstpannung und andere Gesundheitskurse, die Krankenkasse bietet sowas auch an. Die DRV auch ? Hat das Auswirkungen falls ich diese Reha ablehne und erst ambulant versuche. Wie siehst dann aus wenn ich die Reha wieder neu beantrage z.B. nach 1-2 Jahren, ist das dann negativ vermerkt ?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Michael,

Ihren Reha-Antrag können Sie -ohne negative Konsequenzen- zurücknehmen. Auch eine Terminverschiebung ist -in Absprache mit Ihrem Rentenversicherungsträger bzw. der Klinik- möglich.

Ambulante Reha-Maßnahmen werden in geeigneten Fällen durch die Rentenversicherung ebenfalls geleistet. Zur Klärung, ob für Sie eine ambulante Reha für Sie in Frage kommt, sollten Sie sich mit Ihrem Rentenversicherungsträger in Verbindung setzen.

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7 Antworten

Fastrentneram 22.01.2018 | 07:22
Warum haben Sie denn eine Reha beantragt, wenn Sie Ihre Frau aktuell nicht allein lassen wollen oder wurden Sie durch die Krankenkasse zur Antragstellung aufgefordert? Dann könnten Sie den Antrag nur nach Rücksprache mit der KK zurücknehmen. Weiterhin können Sie erfragen, ob auch eine ambulante Reha bei Ihrem Krankheitsbild möglich ist. Letztendlich sollten Sie sich aber fragen, ob Sie Ihrer Frau und Ihrem Arbeitgeber krank von Nutzen sind.
Michaelam 22.01.2018 | 19:50
Hallo, nein ich wurde nicht von der Krankenkasse aufgefordert. Es war auf eigenen Wunsch und Rücksprache mit dem Hausarzt. Da war meine Frau noch nicht in anderen Umständen. Die Arbeitssituation war vor 7 Monate auch eine andere . Habe ich also keinen "negativen Eintrag" wenn ich die Reha ablehne ? Biete die DRV auch ambulante Therapien an ? Habe zumal war eine Zusage aber die Klinik konnte mir keinen Termin nennen und meinte das kann bis zu 6 Monaten dauern... Kann man die Reha denn auch zeitlich nach hinten schieben , wenn das Kind da ist und die ersten Wochen vorbei sind...?
Michaelam 22.01.2018 | 19:50
Hallo, nein ich wurde nicht von der Krankenkasse aufgefordert. Es war auf eigenen Wunsch und Rücksprache mit dem Hausarzt. Da war meine Frau noch nicht in anderen Umständen. Die Arbeitssituation war vor 7 Monate auch eine andere . Habe ich also keinen "negativen Eintrag" wenn ich die Reha ablehne ? Biete die DRV auch ambulante Therapien an ? Habe zumal war eine Zusage aber die Klinik konnte mir keinen Termin nennen und meinte das kann bis zu 6 Monaten dauern... Kann man die Reha denn auch zeitlich nach hinten schieben , wenn das Kind da ist und die ersten Wochen vorbei sind...?
=//=am 24.01.2018 | 12:38
1. Ein Bewilligungsbescheid ist immer 6 Monate gültig (ab Bescheidsdatum). 2. Da die KK Sie nicht zur Reha-Antragstellung aufgefordert hat, können Sie den Reha-Antrag zurücknehmen, ohne negative Konsequenzen bei der DRV. 3. Da die RV die von Ihnen aufgezeigten "Gesundheitskurse" nicht durchführt, sollten Sie sich das mit der Rücknahme gründlich überlegen. Nicht umsonst wurde Ihnen eine Reha bewilligt! 4. Fragen Sie Ihren Chef, ob es ihm lieber ist, wenn Sie auch in Zukunft sehr oft krank sind oder ob es nicht besser ist, wenn jetzt durch eine gezielte Maßnahme Ihr Gesundheitszustand und somit Ihre Leistungsfähigkeit auf Dauer (hoffentlich) gebessert wird. Lassen Sie sich nicht einschüchtern! Eine med. Reha steht Ihnen wohl zu, denn bei der DRV geht man davon aus, dass die Reha hilfreich ist. 5. Wenn Sie den Zeitpunkt der Geburt in etwa kennen (hoffentlich während der nächsten 6 Monate), setzen Sie sich mit der Klinik in Verbindung und geben Sie dort an, ab wann Sie voraussichtlich die Reha antreten können. Länger hinausschieben geht allerdings in der Regel nicht. 6. Bis zum Beginn der Reha versuchen Sie halt, "Gas zu geben". Dann ist auch Ihr Chef zufrieden. :-)
Arbeitnehmeram 24.01.2018 | 14:21
Zitat von =//= anzeigenausblenden
Dann könnte der Chef antworten, dass er nicht auf seine Dienste angewiesen ist und dass die Bewerber bei ihm Schlange stehen. Alles schon erlebt. In der freien Wirtschaft weht eben ein rauherer Wind als im Öffentlichen Dienst!
Genervteram 24.01.2018 | 16:21
[ 4. Fragen Sie Ihren Chef, ob es ihm lieber ist, wenn Sie auch in Zukunft sehr oft krank sind oder ob es nicht besser ist, wenn jetzt durch eine gezielte Maßnahme Ihr Gesundheitszustand und somit Ihre Leistungsfähigkeit auf Dauer (hoffentlich) gebessert wird. Lassen Sie sich nicht einschüchtern!
Dann könnte der Chef antworten, dass er nicht auf seine Dienste angewiesen ist und dass die Bewerber bei ihm Schlange stehen. Alles schon erlebt. In der freien Wirtschaft weht eben ein rauherer Wind als im Öffentlichen Dienst!
Ich würde eher sagen, dass das an Ihrem Arbeitgeber liegt. Sie sollten sich diesbezüglich mal Gedanken machen, ob Sie dort noch richtig aufgehoben sind, wenn man so mit Ihnen umspringt!
HotRodam 24.01.2018 | 19:51
Zitat von Genervter anzeigenausblenden
Dann könnte der Chef antworten, dass er nicht auf seine Dienste angewiesen ist und dass die Bewerber bei ihm Schlange stehen. Alles schon erlebt. In der freien Wirtschaft weht eben ein rauherer Wind als im Öffentlichen Dienst!
Ich würde eher sagen, dass das an Ihrem Arbeitgeber liegt. Sie sollten sich diesbezüglich mal Gedanken machen, ob Sie dort noch richtig aufgehoben sind, wenn man so mit Ihnen umspringt!
SO ist es! Bei so einem Arbeitgeber würde ich keine Woche bleiben!
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