Bezug Übergangsgeld dann längere Krankheit

von
Ralph1962

Hallo zusammen.

Eine Person bezieht gerade Übergangsgeld, da sie in einer Berufsbildungsmassnahme ist, welche die Rentenversicherung finanziert. Während dieser Zeit bezieht die Person Übergangsgeld, welche mit der unbefristeten Erwerbsunfähigkeitsrente verrechnet wird. Jetzt wird die Person für längere Zeit krank. Wie lange wird dann das Übergangsgeld bezahlt? Kann bzw. darf die Rentenversicherung auch die Massnahme abbrechen und für nicht mal 6 Wochen Übergangsgeld bezahlen? Das berechnete Übergangsgeld liegt ca. 250,-- Euro über der EU-Rente.

Experten-Antwort

Hallo, Ralph,

Übergangsgeld wird bei Krankheit max. für 6 Wochen weiterbezahlt. Der Abbruch kann durch die Reha-Fachberatung auch früher erfolgen, wenn aufgrund der Erkrankung die erforderliche Durchführung der LTA fraglich erscheint.

von
Ralph1962

Danke. Habe ich das richtig verstanden; die Rentenversicherung muss nicht zwingend für 6 Wochen Übergangsgeld bezahlen? Die Dauer der Behandlung ist noch nicht genau absehbar. Absehbar ist jedoch, dass die Person nach Behandlung die LTA weiterführen kann. So Aussage der Ärtze.

Experten-Antwort

Hallo Ralph,
ja, es kann auch zu einem früheren Abbruch der Leistung kommen, wenn der Erfolg der Leistung nicht mehr zu erwarten ist. Sie sollten Kontakt mit Ihrem Reha-Fachberatungsdienst aufnehmen und ihn über ihre Situation in Kenntnis setzen.
Freundliche Grüße