Bitte einen Blick zurück

von
skoda

Hallo ans Forum,bitte schaut nochmal zurück zu meinem Beitrag vom 24.10. Kann mir jemand noch meine offene Frage beantworten. Danke

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Erster Ansprechpartner in solchen Angelegenheiten ist und bleibt der Rehafachberater.

Sie haben seitens der Rentenversicherung Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (aufgrund Ihres Alters höchstwahrscheinlich einen Eingliederungszuschuss) bewilligt bekommen.

Sie haben daher die Möglichkeit, sich auf für Sie geeignete Stellen zu bewerben (die Rentenversicherung erstattet 5 EUR pro Bewerbung bis zu einem Höchstbetrag von 260 EUR pro Jahr), für den Arbeitgeber bietet sich der Anreiz, dass er einen Teil des Lohns für einen bestimmten Förderzeitraum in Form des Eingliederungszuschusses erstattet bekommt.

Alternativ warten Sie ab, bis die befristete EM-Rente ausläuft und stellen rechtzeitig einen Antrag auf Verlängerung, durch steigendes Alter werden die Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht besser

von
Spar

Wo wollen Sie denn etwas finden? Sie sind doch im Öffentlichen Dienst. Wenn es da nichts gäbe, dann woanders erst recht nicht. Mit wem haben Sie sich bisher auseinandergesetzt? Amtsleiter? Personalamt? Personalrat? Schwerbehindertenbeauftragte?
Sonst machen Sie es eben, wie der Vorschreiber meinte.

Jedenfalls bin ich nach einem Umzug mit Mitte 40 - damals gesund - nur noch im öD untergekommen, den Firmen war ich zu alt.

von
skoda

Danke für die Antwort und ja, es wurde ein Eingliederungszuschuss in Aussicht gestellt. Dieser Bescheid liegt meinem AG seit 5 Monaten vor und beeindruckt ihn nicht wirklich. In das Projekt des ÖD zur beruflichen Neuorientierung wurde ich nicht aufgenommen,auf Grund der verbliebenen, gesundheitlichen Beeinträchtigungen(GdB 30)sind meine Chancen mit der Behinderung etwas zu finden zu stark eingeengt. Die Liste des Rentenfachberaters,die aussagt,in welchen Bereichen ich nicht mehr arbeiten darf,war lang. Derzeit offene Stellen des Bundes sind für mich nicht geeignet, entweder gesundheitlich unmöglich oder die Ausbildung dazu fehlt und der AG bietet keine.Er erwartet eine Umschulung über den RV,gibt aber keine Beschäftigungsgarantie. Gibt es eine denn Möglichkeit über die LTA eine neue berufliche Orientierung zu finden und auszuprobieren was überhaupt für mich machbar ist?

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Es gibt eine sogannte Berufsfindungs-Maßnahme, die wird in Rheinland-Pfalz unter anderem in den Berufsförderungswerken Birkenfeld und Vallendar angeboten und gilt als LTA-Leistung.
Ob diese Leistung in ihrem Alter noch in Betracht kommt, obliegt der Entscheidung des Rehafachberaters, der dann auch anschließend die Möglichkeit einer Aus-/Weiterbildung prüfen würde

Experten-Antwort

Gleiche Antwort wie zum Beitrag von skoda vom 24.10.2012 15:48 Uhr:
So wie es bei Ihnen ausschaut, besteht derzeit keine Wiedereingliederungsmöglichkeit, da die gesundheitlichen Einschränkungen zu groß sind.
Es sollte die medizinische Beurteilung im Zusammenhang mit dem Antrag auf Weitergewährung der Zeitrente abgewartet werden.
Bei der Stellungnahme durch unseren Prüfarzt wird auch noch mal geprüft, ob Leistungen zur Teilhabe sinnvoll sind.

von
skoda

Vielen Dank für Ihre Antworten. So wie ich aus den Antworten rausgelesen habe,muß ich mich wohl langsam der Tatsache stellen,was für gravierende Folgen diese Erkrankung im gesundheitlichen,wie auch im beruflichen Bereich hinterlassen hat. Es ähnelt einer Notbremsung bei voller Fahrt und das tut weh. Aber ich denke es geht hier einigen so. Schön das es dieses Forum gibt und irgendwie gehts immer weiter...