BU-Rente und Arbeitszeit!

von
Karli

Hallo,
ich bin seit Ende 1999 berufsunfähig (2/3-Rente) und seitdem für 5 Stunden täglich berufstätig. Jetzt möchte mein Arbeitgeber, dass ich öfters einen ganzen Tag (wenn z.B. irgendwelche Schulungen sind) arbeite und dafür andere Tage zu Hause bleibe. Ist es beim Bezug einer BU-Rente überhaupt erlaubt, Ausnahmen in der eigentlichen Arbeitszeit zu machen und gelegentlich mehr zu arbeiten, falls dies körperlich möglich ist und welche Konsequenzen könnte dies für mich haben?

von
Realist

Der sozialmedizinische Gutachter der DRV hat sowohl ein positives als auch ein negatives Leistungsbild von Ihnen erstellt. Daraus ergeben sich dann die Einschränkungen und die maximale tägliche Arbeitszeit, die Ihnen noch zugemutet werden kann. Solange sich keine Konflikte zwischen diesem Leistungsbild und Ihrer ausgeübten Tätigkeit ergeben, dürfen Sie diese Tätigkeit dann auch ausüben, ohne rentenrechtliche Nachteile befürchten zu müssen. Sobald Sie aber mehr leisten, als Sie laut sozialmedizinischem Gutachten leisten können, riskieren Sie den Entzug Ihrer BU-Rente!

MfG

Experten-Antwort

Wenn das Restleistungsvermögen mit der Stundenzahl nicht passt, könnte es passieren, dass bei einer Überprüfung die BU-RT eingestellt wird. Sie sollten vorher mit der Sachbearbeitung die Wünsche erörtern. Sonst siehe Beitrag von "Realist".

von
josef

Hallo
Ich bin seit 1997 in BU- Rente mit weiterbschäftigung.
Kann ich jetzt in Altersteilzei?