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BU- Versicherung kündigen?

von Anna Sch.03.02.2019 | 12:48
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3 Antworten

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Hallo, da in diesem Forum viele Experten schreiben habe ich hier eine Frage. Bin 81 geb. kann in meinem Beruf nach Studium nicht mehr arbeiten. Oft durch Krankheit arbeitslos, arbeite jetzt wieder 20 Std die Woche, länger geht es wegen meiner Krankheit nicht. Dadurch auch schon länger Aufstockung vom Jobcenter. Bin ledig, mei Vater hatte vor 14 J. diese Versicherung für mich abgeschlossen, ca. 30 Euro Monat, was für mich sehr viel Geld ist. Der Anspruch von dieser Vers. bei Genehmigung sind 500 Euro im Monat. Nach meiner Info. jetzt würde diese Vers. mir ja nichts bringen, da ich ja später nur auf eine kleine Rente komme. Bei Aufstockung zur Grundrente,usw. werden diese 500 Euro sollte ich diese Rente überhaupt bekommen immer angerechnet? Wenn das so ist kündige ich diese Vers. da ich ja jeden Cent brauche.Vielleicht bekomme ich eine Antwort,die Auskunft meiner Vers.ist ja klar, ich soll auf keinen Fall kündigen, ist ja ihr Geld. Danke für ev. Auskunft

3 Antworten

chiam 03.02.2019 | 13:15
Das kann niemand beantworten ohne zu wissen, was für eine Versicherung es genau ist.
Klärende Antwortam 03.02.2019 | 15:34
———————————————————————————————————————————————— Hallo @Anna Sch. Ist ein Versicherter mithilfe der privaten Berufsunfähigkeitsrente in der Lage seinen Lebensunterhalt ganz oder teilweise selbst zu bestreiten, kommt es zu Kürzungen oder zur Exklusion der Ansprüche auf Arbeitslosengeld oder Hartz4. Aus diesem Grunde muss die Berufsunfähigkeitsrente über dem Niveau der Grundsicherung vom Staat liegen, um im Leistungsfall von der privaten Versicherung eine höhere Auszahlung zu erhalten als Sozialleistungen vom Staat. Ist in der aktuellen Lebenslage nur eine Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 500 Euro möglich abzusichern, ist es notwendig einen Vertrag mit einer Nachversicherungsgarantie abzuschließen. Damit bleibt die Möglichkeit der Aufstockung der Berufsunfähigkeitsrente bei einem späteren höheren Einkommen offen. Eine langfristige Absicherung ist am besten durch eine hohe Berufsunfähigkeitsrente zu gewährleisten, da die staatlichen Leistungen zur Existenzsicherung festgesetzt sind. Möglicherweise war Ihrem Vater vor 14 Jahren nicht bewusst, das er eine höhere BU hätte abschließen müssen im Bereich von mindestens 1.000 bis 1.500 €, einschl. einer Nachversicherungsgarantie bei steigendem Einkommen. Gerade in jungen Jahren war und ist eine private BU auch bei höherer Leistung im Beitrag noch erschwinglich und sichert die Existenz im Arbeitsleben gegen die vielfältigen Risiken des Arbeitnehmers ab. Anbei mal zwei Links zum Lesen, bzgl. Berufsunfähigkeitsversicherung: https://rentenbescheid24.de/die-berufsunfaehigkeitsversicherung/ https://www.berufsunfähigkeit-kompakt.de/arbeitslosigkeit-hartz4… Überprüfen Sie bitte anhand der Versicherungsunterlagen, ob damals der Versicherer die "abstrakte Verweisung" ausgeschlossen hat. Um das zu verstehen, ein Beispiel dazu: Ein Flugzeugingenieur kann aufgrund einer Berufsunfähigkeit in seinem Beruf nicht auf den Arbeitsplatz eines Paketzustellers verwiesen werden! Das würde bedeuten, die private BU-Versicherung muss zahlen. Mit freundlichen Grüßen
Ottoam 03.02.2019 | 16:47
Man kann nur mutmaßen, wenn Sie schreiben, dass Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können, greift diese Versicherung vielleicht schon?! Natürlich wird es auf diverse Sozialleistungen wie ALG 2 oder Grusi angerechnet. Aber Sie arbeiten ja auch noch stundenweise, ob die genannten 500 Euro Si vielleicht weg vom Amt bringen können??? Es hat auch Vorteile, dort nicht mehr hinzumüssen und man unabhängig ist, auch eben durch eine private Versicherung. Rechnen Sie alles mal durch. Kündigung ist bestimmt nicht gut, wenn Sie schon gesundheitlich angeschlagen sind, finden Sie u. U. Keine neue. Schauen Sie, ob die Versicherung vielleicht schon leisten könnte.
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