Corona (Covid-19): Antworten zu Beratungsterminen und Reha

Experten-Antwort

Zitiert von: Jan
Vielen Dank für das Update!

Hoffentlich bringen Sie bald in Erfahrung, ob sich Teilnehmer an beruflicher Reha, deren Stellen (BFW, BTZ usw.) weiterhin Übergangsgeld erhalten oder ob sie sich während dem Abbruch der Maßnahme arbeitslos melden sollen.

Ja, Jan - wir sind dran. Wird aber wohl eher Dienstag.... (es gibt noch so viel zu klären)

von
Dorian

Ich soll am 24.3. in eine Rehaklinik der DRV Bund in NRW. Wüsste auch gern, ob ich da hin muss. Habe derzeit leichte Erkältungssymptome. Müsste ca. 6 Stunden mit dem Zug anreisen, da ich nicht so lang mit dem Auto fahren kann. Gestern war zu lesen, die DB schränkt den Regionalverkehr ein. Hierzu gibt es eine Webseite (weiß nicht, ob der Link hier schon gepostet wurde):
https://www.bahn.de/p/view/service/aktuell/index.shtml

von
Sandra41

Zitiert von: Moderator/in
Wir haben versprochen Neuigkeiten sofort zu melden:

Soeben erreicht uns die Nachricht, dass die Deutsche Rentenversicherung Hessen in ihren Reha-Kliniken bis auf weiteres keine Patienten mehr neu aufnimmt. Wer bereits einen Anreisetermin erhalten hae, werde telefonisch von der Klinik kontaktiert. Für die verbleibenden Patienten besteht ein Besuchsverbot von außen. Heimfahrten sind nicht möglich.

Zudem schließen die Auskunfts- und Beratungsstellen, die Dienststellen sowie der Sozialmedizinische Dienst sowie die Ärztlichen Untersuchungsstellen.

Auch den Versichertenältesten wird empfohlen, keine persönlichen Beratungen mehr durchzuführen.

Alle Maßnahmem sollen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern.

Danke, für die Info.
Bin mal gespannt, wie es die Rentenversicherung Bund Berlin macht.

von
vonthorn

Und was ist mit DRV Bund, die Einrichtungen, z.B. in Bad Wildungen hat und Rehabilitanten aus NRW anweist???
Ich hab übermorgen Termin, beziehe nur noch Krankengeld bis dahin - und die Klinik in Bad Wildungen sagt ihren Patienten am Telefon, es wäre ihre Verantwortung, wenn sie kämen und evtl. eine Corona-infektion bekämen - Therapien fänden weiter statt, was ausfällt, könne man nicht sagen! Die Techniker behauptet, auch nur telefonisch, ein REHA-Termin könne wegen Krankengeld sechs Wochen nach hintern verschoben werde. Die DRV bund sagt auch telefonisch - aber ohne Gewähr - verschieben ginge wahrscheinlich, man müsse das mit der Krankenkasse besprechen - und dann braucht es nooch eine Krankenschein-Verlängerung vom Arzt! Es ist zum Verrückt werden - die Kommuniktaion umd die medizinische Reha ist einfach undäglich undurchsichtig und unverantwortlich - sie bringt zum Teil psysomatikern noch mehr zusätzlichen Stress !

Zitiert von: Moderator/in
Wir haben versprochen Neuigkeiten sofort zu melden:

Soeben erreicht uns die Nachricht, dass die Deutsche Rentenversicherung Hessen in ihren Reha-Kliniken bis auf weiteres keine Patienten mehr neu aufnimmt. Wer bereits einen Anreisetermin erhalten hae, werde telefonisch von der Klinik kontaktiert. Für die verbleibenden Patienten besteht ein

Alle Maßnahmem sollen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern.

von
W°lfgang

Zitiert von: Sandra41
Bin mal gespannt, wie es die Rentenversicherung Bund Berlin macht.

Hallo Sandra41,

was AuB-Stellen anbelangt, sieht das genauso aus - die sind inzwischen in die AuB-Stellen der Regionalträger integriert.

von: @es gibt auch Menschen die das Geld zum Leben brauchen!

Für die wird es individuelle + bevorzugte Vorort-Lösungen geben.

Warten Sie doch bitte die nächsten Tage einfach mal ab, dann werden sich für alle - die Geld von der DRV zum Leben brauchen - sicher schnelle Lösungen finden, als hier im Std.-Takt nachgefragt wird ...in einem Forum/einer Online-Redaktion, das die Leistungen nicht feststellt, aber aus Hintergrundinformation versucht, schnellstmöglichst entsprechende Nachfragen/Antworten für Sie und Andere zu ermitteln/weiterzugeben.

Lassen Sie auch diesen nur Menschen Zeit, die sich überschlagenden Ereignisse in Ihrem Sinne/für alle Nachfragenden, hier in zutreffende/zielführende Bahnen zu lenken ...und auch die müssen mal nach einer 80-Std.-Woche pennen – sonst erhalten Sie hier gar nichts mehr ...dann ist das Forum dicht und Sie können sich stundenlang in der DRV-Hotline die Ohren Coronafrei volldudeln lassen ...

Respektiert bitte die Arbeit/den Einsatz hier - und tretet ein wenig vom persönlichen Schicksal zurück ...das hier nicht gelöst werden kann!!!

Gruß
w.

von
KeineAhnung

Beratungsstellen etc schließen OK ist ja auch mehr als verständlich ! Wie ist es den wenn der Antrag beim Wiederausschusverfahren ist , wird das dan bearbeitet oder liegt das erst mal alles auf Eis ?

von
W°lfgang

Zitiert von: KeineAhnung
Wie ist es den wenn der Antrag beim Wiederausschusverfahren ist , wird das dan bearbeitet oder liegt das erst mal alles auf Eis ?

hmm ...Sie haben das wirklich/nicht!!! verstanden:

"Respektiert bitte die Arbeit/den Einsatz hier - und tretet ein wenig vom persönlichen Schicksal zurück ...das hier nicht gelöst werden kann!!!"

Was soll Ihnen die Red. denn aus internen Verfahren zu Ihrem Fall der DRV mitteilen können?

Gruß
w.
PS: Natürlich habe ich Verständnis dafür, das 'schlichte' Nachfragende nicht inhaltlich lese- und verständnisfähig sind - und besonders an die Hand genommen werden müssen *soifz

von
Nur mal durchspielen...

Leut
was uns hier bewegt, ist der Wechsel zwischen Krankengeld (Krankenkasse) und Übergangsgeld (DRV) und verschiedenen Fallkonstellationen:

a) Fall: Ich bin am Ende meines Krankengeldbezugs, habe eine Reha genehmigt bekommen, die ich aber wg. Corona nicht antreten will. ICH sage ab.
VORGEHEN: DRV zahlt kein Übergangsgeld, weil ja ich abgesagt habe. Krankengeld gibts nicht, weil abgelaufen. Bleibt ALG?

b) Fall: Ich bin am Ende meines Krankengeldbezugs, habe eine Reha genehmigt bekommen, die ich aber wg. Corona-Verdachts (Husten, leichtes Fieber) nicht antreten kann. Arzt gibt mir eine Krankmeldung. Ich bin nicht rehafähig.
VORGEHEN: DRV zahlt kein Übergangsgeld, weil ja ich krank bin und nicht die Reha in Anspruch nehme. Krankengeld gibts nicht, weil abgelaufen. Bleibt ALG?

c) Fall: Ich bin am Ende meines Krankengeldbezugs, habe eine Reha genehmigt bekommen, die mir aber die DRV absagt,weil man alle Rehas aussetzt.
VORGEHEN: Krankengeld gibts nicht, weil abgelaufen. DRV zahlt mir Übergangsgeld, weil sie mir meine Reha abgesagt hat.

Jetzt sind die KSCs, Wolfgangs, und Siehe-Hiers gefragt. Was meint ihr? Ihr habt Erfahrung...

Gruß
Andy

von
Weiter spielen...

Ich ergänze:

4) Umschulung wird vom Berufsörderungswerk abgebrochen, man wird nach Hause geschickt, aus dem Wohnheim geworfen und soll sich selbst darum kümmern, ob es von der DRV weiterhin noch Geld gibt. Das sollte schnellstmöglich geklärt werden, damit man ALG oder Krankengeld beantragen kann, je nachdem. Wie ist die Situation?

von
Anja

Wie ist es bei derdeutsche rentenversicherung nordbayern, ich soll am 23.3.2020 in bad kissingen anreisen.....wird der Termin gecancelt...lgBayern hat der Ministerpräsident in seiner Erklärung, dass der Katastrophenfall eingetroffen ist, gesagt, dass ALLE "Fort- und Weiterbildungsstätten" schließen MÜSSEN!

Sollte der Betrieb an den bayerischen Berufsförderungswerken nach dieser Ankündigung weiter laufen, verstoßen auch sie als Kostenträger gegen aktuell geltendes Recht!

Ich werde das BfW München, dass heute bereits geschlossen hat, auch morgen und für die nächste Zeit nicht mehr aufsuchen![/quote]

Schön dass wir das jetzt wissen, ist zwar völlig unbedeutend aber wie gesagt![/quote]

von
Dorian

Verstehe nicht, warum die Bundesregierung alles zumacht, aber Psychosomatische Reha-Maßnahmen sollen weiterlaufen...

Ohne Restaurants, Kneipen außerhalb der Einrichtung und ohne Schwimmbäder, Saunen, etc. innerhalb der Kliniken. ~ Mensas und Kantinen geschlossen, nur in Reha-Einrichtungen nicht? Da sind Ansammlungen dann erlaubt, mit massig Risiko-Patienten (mit klassischen "Vorerkrankungen", wie z.B. vom RKI genannt, u.a. Bluthochdruck)?

Auf eng beieinander sitzende Gruppen (zur Therapie) und teilweise unzulässig große Speisesäle wurde bereits hingewiesen. Und dann diese unsäglichen Anreisen per ÖFI. Husten im Zug, na klasse...

von
Dorian

Verstehe nicht, warum die Bundesregierung alles zumacht, aber Psychosomatische Reha-Maßnahmen sollen weiterlaufen...

Ohne Restaurants, Kneipen außerhalb der Einrichtung und ohne Schwimmbäder, Saunen, etc. innerhalb der Kliniken. ~ Mensas und Kantinen geschlossen, nur in Reha-Einrichtungen nicht? Da sind Ansammlungen dann erlaubt, mit massig Risiko-Patienten (mit klassischen "Vorerkrankungen", wie z.B. vom RKI genannt, u.a. Bluthochdruck)?

Auf eng beieinander sitzende Gruppen (zur Therapie) und teilweise unzulässig große Speisesäle wurde bereits hingewiesen. Und dann diese unsäglichen Anreisen per ÖFI. Husten im Zug, na klasse...

von
Siehe hier

Zitiert von: Nur mal durchspielen...
Leut
was uns hier bewegt, ist der Wechsel zwischen Krankengeld (Krankenkasse) und Übergangsgeld (DRV) und verschiedenen Fallkonstellationen:

a) Fall: Ich bin am Ende meines Krankengeldbezugs, habe eine Reha genehmigt bekommen, die ich aber wg. Corona nicht antreten will. ICH sage ab.
VORGEHEN: DRV zahlt kein Übergangsgeld, weil ja ich abgesagt habe. Krankengeld gibts nicht, weil abgelaufen. Bleibt ALG?

b) Fall: Ich bin am Ende meines Krankengeldbezugs, habe eine Reha genehmigt bekommen, die ich aber wg. Corona-Verdachts (Husten, leichtes Fieber) nicht antreten kann. Arzt gibt mir eine Krankmeldung. Ich bin nicht rehafähig.
VORGEHEN: DRV zahlt kein Übergangsgeld, weil ja ich krank bin und nicht die Reha in Anspruch nehme. Krankengeld gibts nicht, weil abgelaufen. Bleibt ALG?

c) Fall: Ich bin am Ende meines Krankengeldbezugs, habe eine Reha genehmigt bekommen, die mir aber die DRV absagt,weil man alle Rehas aussetzt.
VORGEHEN: Krankengeld gibts nicht, weil abgelaufen. DRV zahlt mir Übergangsgeld, weil sie mir meine Reha abgesagt hat.

Jetzt sind die KSCs, Wolfgangs, und Siehe-Hiers gefragt. Was meint ihr? Ihr habt Erfahrung...

Gruß
Andy

Hallo Andy,
was uns hier bewegt, ist dass wir aktuell eine besondere Ausnahmesituation haben, die wie schon von W°lfgang richtig dargestellt, nicht innerhalb von einer Stunde abschließend und für jeden Einzelfall zufriedenstellend beantwortet werden kann.
Wer auch immer aktuell nicht zu der bewilligten Reha-Maßnahme antreten kann (oder will), sollte sich also zunächst von seinem Arzt weiter krank schreiben lassen, wenn er schon vorher arbeitsunfähig krank geschrieben war. Dies geht (lt. Medien) sogar ohne Praxisbesuch, allerdings jeweils aktuell immer nur für eine Woche.
Gleichzeitig sollte wohl dem zuständigen Leistungsträger der Maßnahme mitgeteilt werden, dass man die Maßnahme aktuell nicht antritt.
Ob und wann eine nicht angetretene Maßnahme nachgeholt werden kann, wird sich klären.
Krankengeld wird ohnehin immer nur rückwirkend bezahlt. Wer also jetzt schon so "eng am Limit" ist, dass das Übergangsgeld während einer Reha (das aktuell dann aber auch nicht bezahlt wird, wenn die Maßnahme ausfällt oder nicht angetreten wird) den notwendigen Lebensunterhalt als vorerst letzte Maßnahme gesichert hätte, sollte sich wohl dringend zunächst auch an die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter wenden.
Welche Stelle letztendlich dann tatsächlich "zahlungspflichtig" ist, wird sich heraus stellen (und kann durch Hin- und Her Verrechnungen sicher auch später wieder "richtig" zugeordnet werden).
Hierzu ist dann aber die Bundesregierung gefordert, entsprechende Übergangslösungen unkompliziert den aktuellen, besonderen Umständen anzupassen.
Die Mitarbeiter der DRV haben hierauf keinen Einfluss.

Darüber hinaus kann sicher auch im "privaten Rahmen" eine kurzfristige Übergangslösung gefunden werden. So könnte man zum Beispiel auch den Vermieter (wenn man nicht selbst Eigentümer ist), bitten, die nächste (erst zum spätestens am 03.04.2020 fällig werdende) Miete nicht abzubuchen, wenn bis dahin noch keine verbindliche Zuständigkeit zur Sicherung des Lebensunterhaltes festgestellt werden konnte.

In den nächsten Tagen werden sich sicher noch einige, bisher noch gar nicht in die Überlegungen mit eingebrachten Probleme auftun, die aber nur gelöst werden können, wenn sich ALLE etwas geduldiger und besonnen verhalten.

von
Max4.0

Zitiert von: Siehe hier
Wer auch immer aktuell nicht zu der bewilligten Reha-Maßnahme antreten kann (oder will), sollte sich also zunächst von seinem Arzt weiter krank schreiben lassen, wenn er schon vorher arbeitsunfähig krank geschrieben war. Dies geht (lt. Medien) sogar ohne Praxisbesuch, allerdings jeweils aktuell immer nur für eine Woche.

Warum nur, wenn man auch vorher AU war? Das wäre ja nur der Fall, wenn man auch vorher schon nicht teilgenommen hat an der LTA, der Reha ... scheint bei den hier Fragenden aber allesamt nicht der Fall zu sein.

Man kann sich jeden Tag krankschreiben lassen, also auch heute, morgen ganz frisch und neu, unabhängig davon, welchen Status man vorher hatte.

von
Siehe hier

Zitiert von: Max4.0
Zitiert von: Siehe hier
Wer auch immer aktuell nicht zu der bewilligten Reha-Maßnahme antreten kann (oder will), sollte sich also zunächst von seinem Arzt weiter krank schreiben lassen, wenn er schon vorher arbeitsunfähig krank geschrieben war. Dies geht (lt. Medien) sogar ohne Praxisbesuch, allerdings jeweils aktuell immer nur für eine Woche.

Warum nur, wenn man auch vorher AU war? Das wäre ja nur der Fall, wenn man auch vorher schon nicht teilgenommen hat an der LTA, der Reha ... scheint bei den hier Fragenden aber allesamt nicht der Fall zu sein.

Man kann sich jeden Tag krankschreiben lassen, also auch heute, morgen ganz frisch und neu, unabhängig davon, welchen Status man vorher hatte.

Ach Max... die Goldwaage ist doch fehl am Platz :-(

Natürlich kann man das jederzeit!
Aber vielleicht haben Sie die 'meisten Fragen' doch nicht gelesen?
Wer also vor der Reha, die er jetzt nicht antritt, krankgeschrieben war, sollte sich wieder (weiter) krankschreiben lassen. Um wieder bzw. weiter Krankengeld zu erhalten.
Denn Übergangsgeld gibt es für eine Reha, die nicht durchgeführt wird, nicht.
Hoffe, es ist nun besser verständlich :-)

von
Max4.0

Zitiert von: Siehe hier

Ach Max... die Goldwaage ist doch fehl am Platz :-(

Natürlich kann man das jederzeit!
Aber vielleicht haben Sie die 'meisten Fragen' doch nicht gelesen?
Wer also vor der Reha, die er jetzt nicht antritt, krankgeschrieben war, sollte sich wieder (weiter) krankschreiben lassen. Um wieder bzw. weiter Krankengeld zu erhalten.
Denn Übergangsgeld gibt es für eine Reha, die nicht durchgeführt wird, nicht.
Hoffe, es ist nun besser verständlich :-)

Hat nichts mit Gold wiegen zu tun, im Gegenteil.
So wie Sie es geschrieben haben, klang es so, als ob man am Freitag oder die Tage vorher schon AU gewesen wäre (sich zu diesem Zeitpunkt in Reha befindend), um sich jetzt weiter (immer noch in Reha befindend) krankschreiben zu lassen. Alle anderen nicht. Das hatte ich berichtigt, weil niemand davon geschrieben hatte.

Und natürlich und unbenommen ist das eine gangbare Möglichkeit, um ggf. wieder den Weg ins KG zu finden.

von
Anonym

Zitiert von: Rudi Ratlos
Ich wollte in Kürze in einer DRV-Beratungsstelle Altersrente beantragen.

Und nun?
Soll ich jetzt damit solange warten, bis mitte des nächsten Jahres ein Impfstoff gefunden wurde?

Stellen Sie bitte ihre Antrag online.

Den Link finden Sie hier:

https://www.eservice-drv.de/eantrag/hinweis-ohne-karte.seam

von
Susi

Ich kann nur berichten, wie es in Bayern ist. Ich bin gerade in Bad Kissigen. Hier ist eine Rehaklinik neben der anderen.
Alles findet wie gewohnt statt: Bewegungskurse mit 30-50 Teilnehmern. Essen in Speisesaal mit über 100 Leuten wovon 30% offensichtlich erkältet sind. Ein paar Leute liegen fiebrig im Bett, aber von Coronatest keine Spur. Am Wochenende herrschte Besuchsverbot, das hat aber keiner ernst genommen, also Besucher kamen hier trotzdem. Gleich um 6:45 hab ich Frühsport und morgen ist Anreisetag, wo 25 neue Patienten aus verschiedenen Bundesländern kommen.
Tja mehr kann man dazu sagen.
Gestern telefonierte ich mit der Krankenkasse, bei Abbruch wird das Krankengeld gestrichen.
Achja: hier ist psychosomatisch und ich bin mir sicher, das keiner hier so stark erkrankt ist, das es unbedingt jetzt stattfinden muss.

von
Sandra41

Zitiert von: Susi
Ich kann nur berichten, wie es in Bayern ist. Ich bin gerade in Bad Kissigen. Hier ist eine Rehaklinik neben der anderen.
Alles findet wie gewohnt statt: Bewegungskurse mit 30-50 Teilnehmern. Essen in Speisesaal mit über 100 Leuten wovon 30% offensichtlich erkältet sind. Ein paar Leute liegen fiebrig im Bett, aber von Coronatest keine Spur. Am Wochenende herrschte Besuchsverbot, das hat aber keiner ernst genommen, also Besucher kamen hier trotzdem. Gleich um 6:45 hab ich Frühsport und morgen ist Anreisetag, wo 25 neue Patienten aus verschiedenen Bundesländern kommen.
Tja mehr kann man dazu sagen.
Gestern telefonierte ich mit der Krankenkasse, bei Abbruch wird das Krankengeld gestrichen.
Achja: hier ist psychosomatisch und ich bin mir sicher, das keiner hier so stark erkrankt ist, das es unbedingt jetzt stattfinden muss.
trotzdem muss ich sagen, wäre ich froh, wenn meine psychosomatische Reha nächste Woche wie geplant beginnt. Mir gehts schon ziemlich bescheiden.
Wenns nicht stattfindet, kann ich mich im Akutkrankenhaus aufnehmen lassen. Und ich glaub nicht, dassda die Ansteckungsgefahr geringer ist mit Mehrbettzimmern

von
Kate72

Ich muss nächste Woche zur ambulanten Reha nach Düsseldorf (Median) und hab auch Angst. Denn ambulant heisst, jeden Tag mit den Öffentlichen dort hin...... Klar will man, dass es weiter geht und klar will man nicht zu sehr paniken, aber es würde mich beruhigen, wenn sie die Reha verschieben würden. Gestern hiess es noch, sie findet statt....

Zitiert von: Thorsten81
Hallo zusammen,

ich soll in 1,5 Wochen ebenfalls meine medizinische Reha antreten. Auf der Homepage der Klinik steht lediglich, dass sie um die Umstände wissen. Das steht dort aber auch schon länger und wurde nicht mehr aktualisiert.
Sowohl in der Klinik (Median Düsseldorf), als auch bei der DRV bekomme ich telefonisch seit Tagen niemanden erreicht.
Ich habe mich mit meiner KV in Verbindung gesetzt, aber dort konnte man mir nicht weiterhelfen, ausser mit dem Hinweis dass man um die schwierigen Umstände der Kontaktaufnahme wisse und selbst Probleme hätte.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt erscheint es mir absolut fahrlässig ausgerechnet jetzt eine ambulante Reha in Anspruch nehmen zu "müssen". Ich benötige die Reha und bin mehr als froh darüber, sie bewilligt bekommen zu haben. Also bitte nicht falsch verstehen.
Aber die akute Berichterstatttung und die fehlende Möglichkeit in Kontakt treten zu können (vermutlich weil alles völlig überlastet ist), machen mir große Sorgen.