Corona (Covid-19): Antworten zu Beratungsterminen und Reha

von
Paulina

Zitiert von: Vanagas
Was hier in Deutschland, nicht nur zum Thema "REHA" abgegeht, spottet seuchen- und infektionshygienischer Art jeder Beschreibung. Ein Flickenteppich wie im Mittelalter statt konzentierter und durchdachter Maßnahmen. Keiner weiß Bescheid und anscheinend kann jede REHA- Klinik für sich selbst wurschteln.

Ich habe eine Einbestellung für den 26.03.2020 zur medizinischen REHA nach Bandscheibenvorfall in eine westfälischen Klinik.
Und die Klinik besteht (Stand heute 23.03.) nach meiner telefon. Nachfrage auf meinen Antritt der REHA.

Nach meiner Genesung Ende Februar habe ich als Krankenpfleger in den letzten nicht ganz 4 Wochen mehrheitlich 170 Stunden Nachtdienst abgeleistet. Und ich weiß auch das in den Krankenhäusern die ganzen Notfallpläne anlaufen. Während meines Dienstzeitraum hatte ich Kontakt mit grob gerechnet mind. 400 Personen(Patienten und Personal). Muß ich noch dazu sagen das es in unserer Klinik keinen Mundschutz mehr gab??? Es wird nicht einmal abgefragt was ich zuletzt getan habe und zu wem ich Kontakt hatte. Theoretisch spaziere ich am Donnerstag einfach so in die Klinik ohne getestet worden zu sein!

Was soll das jetzt für eine REHA sein? Sorge um die Familie Zuhause, mangelnde Einkaufsmöglichkeit im Vorfeld der REHA wegen geschlossener Kaufhäuser und Fachgeschäfte, Infektionsgefahr und Gefahr der Quarantäne bzw. Kohortenisolierung, Ausfall von Therapiemaßnahmen, allg. Einschränkungen auch innerhalb der REHA- Klinik durch Coronaschutzmaßnahmen(Entfall von Vorträgen, Ausflügen, etc.), keine Teilnahme am öffentlichen Leben da alle Aktivitäten des täglichen Lebens außerhalb der REHA- Klinik verboten sind (z.B. Schwimmbad- oder Restaurantbesuch, mit mehreren Mitrehabilitanden spazieren gehen, etc.).

Welche Qualität hätte diese Art von REHA???

Meine einfache Frage: Muß ich diese REHA antreten? REHA- Klinik will nicht verschieben!!!

Vielen lieben Dank für Ihre/ Eure Antworten!

Vanagas


Hallo Vanagas
Ich hatte, bis heute nachmittag, auch das Problem, dass ich ab übermorgen meine Reha antreten sollte.
Nach unzähligen Telefonaten, drv, KK, Rehaklinik, hat sich folgendes ergeben.
drv: kein Problem, ich kann wegen Corona verschieben!
KK: So einfach geht das nicht! Entweder die Klinik hat Aufnahmestopp oder der Arzt bestätigt reha/reiseunfähig! Sonst Konsequenzen!!!
Klinik: Stand heute vormittag "Aufnahme findet statt und alles läuft wie gehabt ab!! Steht auch jetzt noch auf deren Internetseite!
Ich habe mir heute nachmittag von meinem Arzt bestätigen lassen, dass ich nicht rehafähig (Wortlaut: meine Patientin ist nicht belastbar für Leistungen zur medizinischen Rehabilitation!)
Dieses Schreiben werde ich direkt morgenfrüh zur (drv,KK,Klinik) faxen! und somit meine Reha vorerst (verschieben) nicht antreten.
Ich rate dir, auch so vorzugehen, damit du auf der sicheren Seite bist. Sprich mit deinem Arzt.
Viel Erfolg und bleib gesund!!

P.S.: Teile bitte hier mal mit, wie dann der Stand der Dinge ist.

Lg

Experten-Antwort

Liebe Leser,

wir sitzen gerade an Artikeln zur "Muss-ich-zur-Reha-Problematik" und fragen u.a. auch beim GKV-Spitzenverband wegen der "§ 51 Abs. 1 SGB V-Problematik" nach. Es scheint noch etwas Zeit zu benötigen - auch erfahrene Sozialrechtler und Pressestellern müssen die für uns alle neue Lage erst mal bewerten und sich abstimmen.

Wir danken Lesern, die unserem Aufruf gefolgt sind und uns Infos geschickt haben.

Wir bleiben an den Themen dran.

Ihre Redaktion

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.03.2020, 13:31 Uhr]

von
Melanie1977

Ich bin seit 01.03.2018 vom KG ausgesteuert. Mitte 2017 beantragte ich eine volle Erwerbsminderungsrente und reichte alle Unterlagen dazu ein, musste dann im Dezember 2017 in eine medizinische Rehabilitation zur Feststellung meiner Belastbarkeit etc.
Ich muss dabei sagen dass ich vorher seit 27.09.2016 bis fast Mitte 2017 bereits 3 mal in LWL-Kliniken für Psychosomatik war, als auch medikamentös von der Klinik weiterbehandelt wurde bei einer Psychiaterin, ich durchgehend eine Psychotherapie machte, bei einem Gutachter der DRV war und nun in der Reha so zugebombt wurde mit Anwendungen, Vorträgen etc., dass ich dort wieder starke Rückfälle bekam als auch suizidale Gedanken erneut hatte, mir die Reha dafür sorgte, dass sich mein Genesung prozess wieder stark verschlimmert anstatt verbesserte und ich dann zwar unter 3 Std entlassen wurde somit 2018 die volle erwerbsminderungsrente befristet bekam bis 30.06.2019 , aber der Hohn war, dass sie rückwirkend galt ab Antragstellung 2017...also nur ein jahr so gesehen wo ich mich erholen sollte... Haha...
Meine Psychologin und psychiaterin waren entsetzt über den Bescheid und mussten mich erstmal aus meiner Krise wieder rausholen und erneut aufbauen, was sie bis heute noch tun.
2018 hatte ich dann ab Rentenbescheid erstmal ruhe bis 2019...
Im Januar 2019 musste ich dann den Verlängerungsantrag stellen, womit die DRV sich lange Zeit ließ. Am 30.06.2019 lief die Rente dann aus und ich musste ALG beantragen ab 01.07.2019 welches befristet ist bis 30.06.2020. Ich musste mich als gesund angeben, damit ich einen Anspruch auf ALG habe, sonst hätte ich nichts bekommen, alle Unterlagen einreichen auch für den MD der Agentur, was mich überforderte bzgl meiner Erkrankung. Dann müsste ich nochmal wieder von der DRV zu einem Gutachter,der genau wie meine Psychiaterin und Psychologin bestätigte, dass ich noch nicht arbeitsfähig bin. Aber die DRV lehnte ab, worauf ich Widerspruch einlegen musste per Anwalt und dies zog sich bis dieses Jahr 2020. Nach langem Hin und her sollte ich dann nochmal zu zwei Gutachtern, wo kurz vorher der Termin wieder abgesagt wurde, da die das so nicht entscheiden könnten und ich nochmal eine medizinische Rehabilitation antreten solle, wo ich Seither auf einen Termin bei meiner Wunschklinik warte und ich enorm unter finanziellem Druck stehe. ALG Ende 30.06.2020, KG ausgesteuert, als Hausbesitzer weniger finanzielle Absicherung, somit löst das gerade große Existenzangste aus, meine Angststörung kommt wieder, Panikattacken und starkes Grübeln ist wieder stark ausgeprägt und meine psyche sorgt für eine zusätzliche Verschlimmerung von Astmah bronchiale und Copd.
Der Corona Virus sorgt für zusätzliche Angstauslöser da ich somit ein Risikopatienten bin. Aber trete ich die Reha nicht an, wie geht's dann weiter...
Verkriechen mich nur noch zu Hause und meine rez. Der. Episode tut den Rest.
Was kann ich also tun?
Ich fühle mich völlig hilflos?
Ohne meine Familie wäre ich längst wieder tief abgerutscht.

MfG Melanie

von
Jacky

Hi Melanie,

oh je, du hast ja ganz schön was durchgemacht. Aber in deinem Fall ist die Sache doch klar: Du hast COPD. Dein Arzt wird Dich krankschreiben. Du bist bestimmt nicht rehafähig (auch aufgrund deiner psychischen Verfassung). Du brauchst einen Attest.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen.

von
Auweia

Zitiert von: Meine Güte
Warten sie gefälligst die angekündigte Antwort ab.
Eine Antragstellung können Sie auch online durchführen.
Sie sollten sich mal klarmachen, dass es im Augenblick wichtigere Dinge gibt als Ihren Rentenantrag.
Schon mal die Bedeutung des Begriffes „Egoist“ hinterfragt?
Solche Menschen wie Sie sind mir einfach nur zuwider.

Es mag ja sein, das es sich egoistisch anhört, aber in 3 Monaten leben sie munter weiter und wir haben kein Geld, weil wir unsere Rentenbescheide nicht bekommen haben.

von
Melanie1977

Zitiert von: Jacky
Hi Melanie,

oh je, du hast ja ganz schön was durchgemacht. Aber in deinem Fall ist die Sache doch klar: Du hast COPD. Dein Arzt wird Dich krankschreiben. Du bist bestimmt nicht rehafähig (auch aufgrund deiner psychischen Verfassung). Du brauchst einen Attest.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen.

Hallo Jacky,

Danke vorab für Deine lieben Worte. Leider muss ich sie antreten, trotz dass ich Risikopatient bin, da der Entscheid von dort wichtig für den Entscheid der DRV ist bzgl meiner Rentenverlängerung. Ich kann also nichts machen. Meine Gedanken kreisen 24 Std derzeit, an Schlaf kaum zu denken und diese Hilflosigkeit und innere Leere lassen mich auf Gedanken kommen, die ich nicht aussprechen mag... Gut dass ich noch meine Familie habe und meine beiden Hunde die mir Halt geben. Wenn die nicht wären,...
Die DRV macht nur noch telefonisch Beratung aus Angst vor Infektion, aber ich als Risikopatient soll ruhig erkranken in eine Reha (so nach dem Motto)... Die letzten Jahre wurde ich immer über Weihnachten in Kliniken geholt, was mich sehr psychisch belastete als starker familienmensch... Und jetzt werde ich zu Corona in eine Reha geschickt. Viele Kliniken haben bereits geschlossen, aber nrw bekommt es nicht hin in dieser Krise rehabilitationen aus Sicherheit einzustellen... Meine Familie ist schwer entsetzt und versteht die Regierung nicht mehr. Wenn ich mich dort infizierte und nach Hause soll, kann ich nicht mal nach Hause, da auch meine Mutter eine Risikopatientin ist und über 60.wohin soll ich dann? Absolutes Kopfkino und extrem contraproduktiv für meine Erkrankungen und Genesung...
Der kleine Mann kann ja ruhig verrecken, um es mal krass zu sagen...
Das Gesundheitssystem weiß auch nicht was es tut. Sehr schade und ändern können wir nichts.
Liebe Grüße Melanie

von
Niemand wichtiges @melanie

Liebe Melanie,

ich glaube ohne deine konkrete Diagnose, Versicherungsverlauf etc kann dir niemand hier im Forum so richtig helfen - außer Zuversicht schenken. Melde dich doch mal bei der Redaktion, mir haben die auch mal "out of the box" geholfen.

So, Kopfkino aus, ins Impressum geschaut, Mail abschicken....

Durchhalten! Auch morgen scheint die Sonne wieder.

von
an KSC, siehe hier und W*lfgang

Hallo Melanie,

ich glaube nicht, dass das Sozialsystem dich "verrecken" lassen will. Um es auf den Punkt zu bringen: Eigentlich müsstest Du in die Reha damit du dann eine Erwerbsminderungsrente erhälst (ohne Reha keine Rente). Aber wegen Corona/Covid-19 hast du verständlich Angst vor einen Klinikaufenthalt. Aber: Wenn du die Reha nicht anttrittst, läuft das Krankengeld aus und du rutschtst in ALGII. Das willst du nicht. Sehe ich das richtig?

Lösung1 wäre, dass man Dir das Krankengeld verlängert.

Lösung2 wäre, dass man dich vorübergehend in ALGII rutschen lässt, dir aber eine Reha in ein paar Monaten ermöglicht, die dann darüber entscheidet, ob du eine Erwerbsminderungsrente bekommst

Lösung3 wäre man strengt eine sozialmedizinische Beurteilung auf Aktenlage an, die dann darüber entscheidet, ob du eine Erwerbsminderungsrente bekommst.

Können da mal die Experten und die drei im Wunschnamen genannten User was zu schreiben?

Bin Sozialarbeiter, betreue Menschen bei Behördengängen und habe einen etwas ähnlichen Fall zu umsorgen.

von
Siehe hier

könnte man bitte vielleicht diesen gepinnten Beitrag sortieren und die relevanten Beiträge separieren und dann den Pin für die 'Allgemeinheit' schließen, so dass wirklich nur noch allgemeingültige 'updates' (der Moderatoren) hier erscheinen?
Es wird langsam unübersichtlich :-(

dabei ist doch die Grundidee die dahinter steckt so gut und so wichtig!!

Experten-Antwort

Zitiert von: Siehe hier
könnte man bitte vielleicht diesen gepinnten Beitrag sortieren und die relevanten Beiträge separieren und dann den Pin für die 'Allgemeinheit' schließen, so dass wirklich nur noch allgemeingültige 'updates' (der Moderatoren) hier erscheinen?
Es wird langsam unübersichtlich :-(

dabei ist doch die Grundidee die dahinter steckt so gut und so wichtig!!

Gute Idee,

wir machen uns an die Arbeit und löschen einige Einträge.

Danke auch, dass Sie dem "Sozialarbeiter" so ausführlich geantwortet haben.

Viele Grüße
Ihr Admin

von
W°lfgang

Zitiert von: an KSC, siehe hier und W*lfgang
Können da mal die Experten und die drei im Wunschnamen genannten User was zu schreiben?
Bin Sozialarbeiter, betreue Menschen bei Behördengängen und habe einen etwas ähnlichen Fall zu umsorgen.

Hallo an KSC, siehe hier und W*lfgang,

sicher nicht. Hier geht es um individuelle Einzelfälle, die NICHT in einem Forum in irgendeiner Weise beurteilt werden können, noch dazu ein spezieller/fiktiver Rat gegeben werden könnte.

Wenn Sie im Einzellfall Fragen haben/wie soll ich weiter vorgehen, wird das vor Ort _möglicherweise_ lösbar sein/(aktuell ganz schlecht) ...so handhabe ich es mit den bereits beratenden/betreuten 'Fällen' vor Ort, mit Betreuungsvereinen, Sozialarbeiten (Stadt-intern, wie bei externen Stellen). Konkret hänge ich da aber auch regelmäßig in der Luft, weil die Fragen/erwarteten Antworten, weit jenseits meines Wissens/Kompetenz liegen - und die treffende Antwort/Weiterbearbeitung bei anderen Stellen/Behörden liegt.

Gruß
w.

von
Melanie77

Zitiert von: Klartext
Zitiert von: Melanie1977
Zitiert von: Jacky
Hi Melanie,

oh je, du hast ja ganz schön was durchgemacht. Aber in deinem Fall ist die Sache doch klar: Du hast COPD. Dein Arzt wird Dich krankschreiben. Du bist bestimmt nicht rehafähig (auch aufgrund deiner psychischen Verfassung). Du brauchst einen Attest.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen.

Hallo Jacky,

Danke vorab für Deine lieben Worte. Leider muss ich sie antreten, trotz dass ich Risikopatient bin, da der Entscheid von dort wichtig für den Entscheid der DRV ist bzgl meiner Rentenverlängerung. Ich kann also nichts machen. Meine Gedanken kreisen 24 Std derzeit, an Schlaf kaum zu denken und diese Hilflosigkeit und innere Leere lassen mich auf Gedanken kommen, die ich nicht aussprechen mag... Gut dass ich noch meine Familie habe und meine beiden Hunde die mir Halt geben. Wenn die nicht wären,...
Die DRV macht nur noch telefonisch Beratung aus Angst vor Infektion, aber ich als Risikopatient soll ruhig erkranken in eine Reha (so nach dem Motto)... Die letzten Jahre wurde ich immer über Weihnachten in Kliniken geholt, was mich sehr psychisch belastete als starker familienmensch... Und jetzt werde ich zu Corona in eine Reha geschickt. Viele Kliniken haben bereits geschlossen, aber nrw bekommt es nicht hin in dieser Krise rehabilitationen aus Sicherheit einzustellen... Meine Familie ist schwer entsetzt und versteht die Regierung nicht mehr. Wenn ich mich dort infizierte und nach Hause soll, kann ich nicht mal nach Hause, da auch meine Mutter eine Risikopatientin ist und über 60.wohin soll ich dann? Absolutes Kopfkino und extrem contraproduktiv für meine Erkrankungen und Genesung...
Der kleine Mann kann ja ruhig verrecken, um es mal krass zu sagen...
Das Gesundheitssystem weiß auch nicht was es tut. Sehr schade und ändern können wir nichts.
Liebe Grüße Melanie

Nur jammern und kritisieren, dass ist ganz armseliges Niveau. Niemand zwingt Sie in die Reha und wenn die Klinik geöffnet hat, sind Sie dort vermutlich sicherer als in Ihrem privaten Umfeld.
Also bitte. Im Übrigen sind gesunde 60-jährige noch lange keine Risikopersonen. Man muss nicht überall Risiken und Probleme sehen, aber vermutlich gehört das zu Ihrer Erkrankung. Dann sind Sie aber in einem öffentlichen Forum nicht gut aufgehoben.

Hallo klartext...
Ich schildere mein Gefühl als psychisch Erkrankte mit Lungenerkrankung.

Daher finde ich ihre Kritik mir gegenüber unangebracht und zeugt von wenig einfühlvermögen psychisch erkrankten gegenüber. Sie sollten sich schämen.

Als Risikopatient mit Lungenvorerkrankung, was ihnen jeder Arzt bestätigt, ist es ein stark erhöhtes Risiko an Covid 19 zu sterben.
Zudem habe ich nicht groß kritisiert, sondern lediglich meine Meinung vertreten und wie bereits erwähnt verstehe dass es sein muss, aber dass ich aufgrund meiner chronischen Lungenerkrankung Angst habe.
Sehr schade, dass sie direkt so ausfallend werden und die Person ansich persönlich angreifen, als auch diskriminieren.
Dass in den Foren wenig psychisch Erkrankte Rat suchen kann ich dank Ihren Äußerungen gut verstehen, denn es gibt auch kranke in Notsituationen die hier Hilfe suchen und evtl mit suizidalen Gedanken spielen und nur ein Teil fehlt der das Fass zum Überlaufen bringt (Zb ihre Reaktion zu meiner Ausführung) und sich dann das Leben nehmen, weil genau sowas zu ihren Gedanken führte.
Für mich hat sich das hiermit hier erledigt. Denn persönlich angreifen lassen muss ich mich nicht wenn ich Hilfe suche. Ich werde ihre Diskriminierung weiterleiten.
Allen anderen wünsche ich alles Gute und Gesundheit in dieser Krise.

von
Melanie77

Zitiert von: Niemand wichtiges @melanie
Liebe Melanie,

ich glaube ohne deine konkrete Diagnose, Versicherungsverlauf etc kann dir niemand hier im Forum so richtig helfen - außer Zuversicht schenken. Melde dich doch mal bei der Redaktion, mir haben die auch mal "out of the box" geholfen.

So, Kopfkino aus, ins Impressum geschaut, Mail abschicken....

Durchhalten! Auch morgen scheint die Sonne wieder.

Vielen Dank für deine Worte. Zuversicht ist wichtig und daher Danke ich dir.

von
Melanie77

Zitiert von: an KSC, siehe hier und W*lfgang
Hallo Melanie,

ich glaube nicht, dass das Sozialsystem dich "verrecken" lassen will. Um es auf den Punkt zu bringen: Eigentlich müsstest Du in die Reha damit du dann eine Erwerbsminderungsrente erhälst (ohne Reha keine Rente). Aber wegen Corona/Covid-19 hast du verständlich Angst vor einen Klinikaufenthalt. Aber: Wenn du die Reha nicht anttrittst, läuft das Krankengeld aus und du rutschtst in ALGII. Das willst du nicht. Sehe ich das richtig?

Lösung1 wäre, dass man Dir das Krankengeld verlängert.

Lösung2 wäre, dass man dich vorübergehend in ALGII rutschen lässt, dir aber eine Reha in ein paar Monaten ermöglicht, die dann darüber entscheidet, ob du eine Erwerbsminderungsrente bekommst

Lösung3 wäre man strengt eine sozialmedizinische Beurteilung auf Aktenlage an, die dann darüber entscheidet, ob du eine Erwerbsminderungsrente bekommst.

Können da mal die Experten und die drei im Wunschnamen genannten User was zu schreiben?

Bin Sozialarbeiter, betreue Menschen bei Behördengängen und habe einen etwas ähnlichen Fall zu umsorgen.

Vielen lieben Dank KSC,

Diese Antwort war sehr nützlich für mich und ich habe bereits mit der DRV, der Klinik, meiner Psychologin, Psychiaterin und meinem Lungenarzt telefoniert und alles abgeklärt.
Psychiaterin, Psychologin und Lungenarzt bestätigten mir, dass ich aufgrund meiner Psyche und dadurch dass mir die Psyche wieder auf die Lunge schlägt ich derzeit nicht rehafähig bin.
Bekam am 26.03. Bescheid dass ich am 01.04. in die Reha soll und am 28.03. hätte ich dann bescheid, dass die Klinik die nächsten 10 Tage keinen aufnimmt...
Jetzt telefonieren wir Montag nochmal mit der Krankenvers., der DRV, dem Anwalt, etc. Und danach gehe ich dann in eine LWL-Akutklinik für 7-10tage bzgl suizidaler Gedanken durch das hin und her der letzten Jahre und besonders in den letzten Wochen. Der Bescheid von dort wird der DRV zugesandt und auch Psychiaterin und Psychologin setzen ein Schreiben auf. Der Lungenarzt bescheinigt alles zu meiner Lungenerkrankung und dem Risiko, welches auch alles nochmal zur DRV geht. Der Anwalt hofft auf Entscheidung nach Aktenlage,da bestätigt wurde, dass ich dem weiteren Druck nicht mehr stand halte.
Nach meiner Selbstständigkeit und dem letzten Arbeitgeber vor Erkrankung habe ich unter
rez. der. Episode schwerwiegend
Persönlichkeitsstörung
Anpassungsstörung aufgrund starker Belastung (Burnout)
Belastungsstörung
Angststörung
Panikattacken
Schlafstörungen
Konzentrationsstörung
Gedächtnisstörung mit Blackouts
Migräne

gelitten und leide noch darunter.
Als auch
Astmah bronchiale
COPD 1
Hausstaubmilbenallergie

Keine Berufe mehr mit Staubentwicklung(Friseur, Bäcker, Konditor, Bau, Chemikalien, etc.)
Steht fest.

Etc. Alles andere würde jetzt viele Zeilen in Anspruch nehmen und mich überfordern aufzuschreiben, daher sollte dies reichen.

Gut dass es Anwälte gibt und gute Ärzte die einem helfen Hilfe zu bekommen.

Danke KSC für alle Ausführungen von dir. Du hast mir sehr geholfen.
Liebe Grüße Melanie

Experten-Antwort

Wir haben in diesem Thread unangemessene Einträge gelöscht und bitten dafür um Verständnis.

Ihr Admin

von
Luna

Wurde der Zeitraum, für den die Deutsche Rentenversicherung allen Reha-Einrichtungen einen Aufnahmestopp empfiehlt mittlerweile verlängert?
(„In einem am 18. März veröffentlichten Rundschreiben, das der Redaktion von ihre-vorsorge.de vorliegt, empfiehlt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) allen Reha-Einrichtungen – zunächst für die nächsten zehn Tage – keine Neuaufnahmen zu veranlassen.“)

von
MK

Hallo Luna,

Also ich sollte am 01.04. Laut Schreiben vom 17.03.2020(welches erst am 26.03.2020 bei uns ankam) in eine med. Reha.
Am 28.03. bekam ich dann von der Rehaklinik einen Bescheid, dass die Reha doch nicht am 01.04. stattfindet und die nächsten 10 Tage keine Neuaufnahmen stattfinden, als auch bis auf weiteres erstmal abgesagt ist, die Klinik sich aber wieder meldet wenn es aufgehoben würde.

Momentan aufgrund des Corona Virus ist es so, so würde mir das gesagt, dass kurzfristig entschieden wird vor Ablauf der Frist (hier nun 10 Tage) wie es weitergehen wird, da viel von den Notfällen bzw Neuinfektionen in Krankenhäusern abhängt, weil die Rehakliniken unter Umständen mit aushelfen müssen bzgl Platzmangel in Krankenhäusern in manchen Regionen...
Genauer erklären kann dir das aber bestimmt dein Sachbearbeiter der Rentenversicherung etc.
Ich drücke dir die Daumen, dass du alle Auskünfte bekommst, die du brauchst.
Liebe Grüße