dauerhafte volle erwerbsminderung

von
RPB

Guten Tag!
Folgende Situation: Aufgrund einer schweren chronischen Grunderkrankung war ich von 2010 bis Ende 2013 befristet voll erwerbsgemindert. Wegen fehlenden versicherungsrechtlichen Vorraussetzungen wurde keine Rente gezahlt. Ich war SGB XII berechtigt,nach dem 3. Kapitel. Jetzt nach Ende der befristeten vollen Erwerbsminderung bin ich wieder im SGB II- Bezug,obschon meine behandelnde Ärzte mich für voll erwerbsgemindert halten. ( das jobcenter möchte den Rententräger nicht einschalten - auf meine Bitte hin, weil meine Unterhaltspflichtigen dann wieder zahlen müßten) .Mein "Ziel" ist natürlich die dauerhafte volle Erwerbsminderung beschieden zu bkommen. Der Renträger kann ja drei x 3Jahre befristen. Meine Frage ist, ob es "Rentenschädlich" ist, wenn ich mich für kurze Zeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stelle,oder sollte ich darauf drängen, daß der Rententräger eingeschaltet wird?

von
Lutz

" Wegen fehlenden versicherungsrechtlichen Vorraussetzungen wurde keine Rente gezahlt. "

Wie kommen Sie denn darauf das Sie heute oder wann auch immer in der Zukunft dann die Rente ausgezahlt bekämen ?

Es zählt der Zeitpunkt der Feststellung der EM und da dieser bei ihnen in der Vergangenheit liegt und bereits festgestellt wurde - wo aus versicherungsrechtlichen Gründen keine Rente gezahlt werden konnte - kann diese auch zukünftlich nicht z.b. durch Beiträge oder Zeiten von Arbeitslosigkeit erreicht werden.

von
Lutz

" Wegen fehlenden versicherungsrechtlichen Vorraussetzungen wurde keine Rente gezahlt. "

Wie kommen Sie denn darauf das Sie heute oder wann auch immer in der Zukunft dann die Rente ausgezahlt bekämen ?

Es zählt der Zeitpunkt der Feststellung der EM und da dieser bei ihnen in der Vergangenheit liegt und bereits festgestellt wurde - wo aus versicherungsrechtlichen Gründen keine Rente gezahlt werden konnte - kann diese auch zukünftlich nicht z.b. durch Beiträge oder Zeiten von Arbeitslosigkeit erreicht werden.

von
RPB

Es geht nicht darum eine Rente ausgezahlt zu bekommen. Es geht darum, die dauerhafte volle Erwerbsminderung beschieden zu bekommen.
Es ist ja so, daß der Rententräger grundsätzlich befristet. Wenn ich mich nun nach einer Befristung für kurze Zeit dem Arbeitsmarkt zur "Verfügung" stelle und der Rententräger dann wieder volle befristete Erwerbsminderung bescheidet, beginnt dann wieder die 3x3 Jahres Regelung von neuem oder werden die bereits 3Jahre beschiedene mtgezählt ?

von Experte/in Experten-Antwort

Ihre Frage lässt sich so pauschal leider nicht beantworten. Stellt der Rentenversicherungsträger aber einen nahtlosen „Anspruch“ auf volle Erwerbsminderung fest (auch während der Zeit, in dem Sie sich dem Arbeitsmarkt zur „Verfügung“ gestellt haben), werden die bisherigen „Anspruchszeiträume“ zusammengerechnet.

von
sandra

Wenn Sie eine Feststellung wollen, dass eine dauerhafte volle Erwerbsminderung vorliegt, werden Sie wohl die Rentenversicherung einschalten müssen, da nur der Rentenversicherungsträger die Entscheidung trift, ob eine Erwerbsmindeung im Sinne des § 43 SGB VI vorliegt.