DDR-Opferrente

von
Oswald31

Ich bin selbst anerkannter politischer Häftling und im Besitz des Vertriebenen und Flüchtlingsausweises C.
Bis vor kurzem war ich noch Hartz IV Empfänger und habe nun eine neue Festanstellung, komme mit meinem Verdienst nun über den Anspruchssatz von 1041,- €/mtl. Meine Frage nun:
Wie lange besteht die Möglichkeit einer Beantragung der DDR-Opferrente? Wenn ich z.B. erst in 10 oder 20 Jahren bedürftig werde? Oder kann ich trotzdem die Rente beantragen und dann bei Bedürftigkeit davon Gebrauch machen?
Mit freundlichen Grüßen Uwe Oswald

von
Viole

Hallo Oswald,

erst mal Glückwunsch zum Job! Leider ist die Opferrente - auch wenn es danach klingt - keine Leistung der Rentenversicherung. Vielmehr kümmern sich die Sozial- und Justizministerien der Länder darum. Deswegen können Sie keine Antworten eines Experten der gesetzl. Rentenversicherung erhalten.
Auf Bitten des Forums hat die Redaktion aber zwei lange Artikel zum Thema recherchiert, die Ihnen vielleicht weiterhelfen:

www.ihre-vorsorge.de/Opferrente.html

www.ihre-vorsorge.de/Opferrente-Adressen.html

Viel Glück!

Experten-Antwort

Der Vertriebenen- und Flüchtlingsausweis besagt nichts über die evtl. Haft aus.
Wie "Viole" bereits angedeutet hat ist die RV dafür nicht zuständig (außer wenn nach dem Berufl. Rehabilitierungsgesetz etwas geltend gemacht wird)
Wenden Sie sich bitte an die Landesjustizverwaltung, in deren Geschäftsbereich die Rehabilitierungsentscheidung ergangen ist.

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