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DGB will Riesterrente abschaffen !

von
Snowden

"Die Riester-Rente muss grundsätzlich auf den Prüfstand, denn sie hilft nicht gegen Altersarmut, verschleudert Milliarden an Steuergeldern an Versicherungskonzerne und ist überflüssig, weil die geplante Senkung des Rentenniveaus überhaupt nicht nötig ist", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der "Berliner Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe).

http://www.paderborner-blatt.de/aktuell/wirtschaft/11194436-dgb-will-riester-rente-abschaffen

von
....

und was wiollen Sie uns damit sagen?

Experten-Antwort

Zum Thema:“ Abkehr von der Riester-Rente?“ finden Sie Informationen im Magazin des Portals.
Hintergrund der Diskussion ist die zuletzt gesunkene Zahl an Riester-Verträgen.

von
Quetsch Kommode

Zitiert von: ....

und was wiollen Sie uns damit sagen?

Bei den Versicherungen wird Personal frei und muss bei der DR eingestellt werden ... Uff

von
oder so

Zitiert von: Snowden

... sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der "Berliner Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe).
...

Der DGB weiß aber schon, unter welcher Regierung (und mit Unterstützung welcher Gewerkschaft!) die Riester-Rente eingeführt wurde...! ;-)

Und: ist die Dame nicht sogar im Bundesvorstand bei der DRV???

von
Schießl Konrad

Zitiert von: ....

und was wiollen Sie uns damit sagen?

Inzwischen bin auch ich der Meinung, auch wenn drei meiner vier Kinder Riestern.

Gerade deswegen bin ich gleicher Meinung
wie Frau Buntenbach, auch wenn sie keine
Anhängerin Konservativer Politik ist.

Ich sehe doch welche Summen der Staat ausgibt für die Riester Rente

Auch der Hinweis von 300 Zulagen für Kinder sticht nicht, diese entfallen doch
bei Volljährigkeit der Kinder.
Für Kinderlose muss der Staat tief in die Tasche greifen und Steuer Freiheit der Eigen
Leistung gewähren.
Ganz zu schweigen, der Riesteraufwand sorgt auch dafür, dass die Renten geringer
ansteigen als nach der Lohnsteigerung vor-
gesehen ist, langt doch schon, wenn der Nachholfaktor die Rentenanhebung kürzt.

MfG.

von
Brauchitsch

Anzumerken muß man zweifellos, daß auch die Betriebsrente zur Zeit wenig lukrativ ist.

Der gesetzlich Krankenversicherte hat in der Rente bzw. im Auszahlungsfalle etwa 50 % Abzüge von seiner Betriebsrente.

Dieser Betrag geht für Kranken- und Pflegeversicherung und Steuern ab.

Da nützen auch Freibeträge für Steuern und Sozialversicherung in der Ansparphase nichts, die Betriebsrente ist für den Normalverdiener ein Verlustgeschäft.

Merkwürdig ist, daß diese Tatsache von der Politik und den Parteien einfach geleugnet wird, obwohl mittlerweile schon einige unabhängige Experten aus Wirtschaft und Universität dies bestätigt haben.

Also nicht nur Zeitungen, Fernsehen und Illustrierten.

Warum die Politiker sich dazu nicht klar äußern, kann das mir jemand sagen?

von
Brauchitsch

Zitiert von: Brauchitsch

Anzumerken muß man zweifellos, daß auch die Betriebsrente zur Zeit wenig lukrativ ist.

Der gesetzlich Krankenversicherte hat in der Rente bzw. im Auszahlungsfalle etwa 50 % Abzüge von seiner Betriebsrente.

Dieser Betrag geht für Kranken- und Pflegeversicherung und Steuern ab.

Da nützen auch Freibeträge für Steuern und Sozialversicherung in der Ansparphase nichts, die Betriebsrente ist für den Normalverdiener ein Verlustgeschäft.

Merkwürdig ist, daß diese Tatsache von der Politik und den Parteien einfach geleugnet wird, obwohl mittlerweile schon einige unabhängige Experten aus Wirtschaft und Universität dies bestätigt haben.

Also nicht nur Zeitungen, Fernsehen und Illustrierten.

Warum die Politiker sich dazu nicht klar äußern, kann das mir jemand sagen?

Achso eines hab ich vergessen, die Betriebsrente kann sich auch für gesetzlich Krankenversicherte lohnen unter der Voraussetzung, daß der Arbeitgeber die Finanzierung der Betriebsrente mit mindestens 20 % bezuschusst. Gibt der Arbeitgeber aber nichts dazu, kann der Normalverdiener die Betriebsrente vergessen.

von
Herr Zuban

Zitiert von: Brauchitsch

Zitiert von: Brauchitsch

Anzumerken muß man zweifellos, daß auch die Betriebsrente zur Zeit wenig lukrativ ist.

Der gesetzlich Krankenversicherte hat in der Rente bzw. im Auszahlungsfalle etwa 50 % Abzüge von seiner Betriebsrente.

Dieser Betrag geht für Kranken- und Pflegeversicherung und Steuern ab.

Da nützen auch Freibeträge für Steuern und Sozialversicherung in der Ansparphase nichts, die Betriebsrente ist für den Normalverdiener ein Verlustgeschäft.

Merkwürdig ist, daß diese Tatsache von der Politik und den Parteien einfach geleugnet wird, obwohl mittlerweile schon einige unabhängige Experten aus Wirtschaft und Universität dies bestätigt haben.

Also nicht nur Zeitungen, Fernsehen und Illustrierten.

Warum die Politiker sich dazu nicht klar äußern, kann das mir jemand sagen?

Achso eines hab ich vergessen, die Betriebsrente kann sich auch für gesetzlich Krankenversicherte lohnen unter der Voraussetzung, daß der Arbeitgeber die Finanzierung der Betriebsrente mit mindestens 20 % bezuschusst. Gibt der Arbeitgeber aber nichts dazu, kann der Normalverdiener die Betriebsrente vergessen.

Wenn dem so ist, bedeutet dies in wirtschaftlicher Betrachtungsweise praktisch, daß der Arbeitgeber dem Betriebsrentner die Krankenversicherung und Pflegeversicherung bei der Betriebsrente bezahlen muß, damit die ganze Sache sich für den Betriebsrentner rechnet.

Würde ich als Arbeitgeber nicht machen.

von
Frau Klose

Zitiert von: oder so

Zitiert von: Snowden

... sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der "Berliner Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe).
...

Auf das was Politiker sagen, kann man echt nichts geben. Nur unverbindliches Geschwätz und das ist noch gelinde gesagt.

Man müßte denen erst mal ein paar aufs Maul hauen, vielleicht wird es dann realistischer.

Der DGB weiß aber schon, unter welcher Regierung (und mit Unterstützung welcher Gewerkschaft!) die Riester-Rente eingeführt wurde...! ;-)

Und: ist die Dame nicht sogar im Bundesvorstand bei der DRV???

von
egal

Mehr muss man nicht wissen -> http://youtu.be/DmUMIIIqu78, im Kern richtig und der Beitrag ist von 2007 oder so.

von
Carola Nickel Paul

Zitiert von: egal

Mehr muss man nicht wissen -> http://youtu.be/DmUMIIIqu78, im Kern richtig und der Beitrag ist von 2007 oder so.

Ja, der Beitrag ist sehr gut und macht deutlich, warum die Riesterrente bei normaler Lebenserwartung ein Verlustgeschäft ist.

Bis zu 20 % der gezahlten Prämien des Riester-Sparers nehmen sich die Versicherer für Provisionen und Kosten weg. Dem steht ein Garantiezins von ca. 2 % und ein zur Zeit extrem niedrigerer Kapitalmarktzins (weshalb kaum noch zusätzliche, ausschüttbare Überschüsse erwirtschaftet werden können) entgegen.

Bei der Betriebsrente ist die Situation sogar noch schlechter.

Da belastet nämlich der der Staat die Betriebsrenten der gesetzlich Krankenversicherten im Rentenfalle noch mit vollen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen - das sind aktuell ca. 17,5 %.

Außerdem wird sich der Arbeitgeber, der bei der Betriebsrente ein Wörtchen mitzureden hat , auch irgendwie schadlos halten wollen.

Die Situation für die Altersvorsorge ist sehr prekär, da der Staat bzw. die politischen Parteien zur Zeit wohl auf diesem Gebiet unter starkem Realitätsverlust leiden.

von
Ernte 23

Zitiert von: egal

Zitiert von: ....

und was wiollen Sie uns damit sagen?

Inzwischen bin auch ich der Meinung, auch wenn drei meiner vier Kinder Riestern.

Gerade deswegen bin ich gleicher Meinung
wie Frau Buntenbach, auch wenn sie keine
Anhängerin Konservativer Politik ist.

Ich sehe doch welche Summen der Staat ausgibt für die Riester Rente

Auch der Hinweis von 300 Zulagen für Kinder sticht nicht, diese entfallen doch
bei Volljährigkeit der Kinder.
Für Kinderlose muss der Staat tief in die Tasche greifen und Steuer Freiheit der Eigen
Leistung gewähren.
Ganz zu schweigen, der Riesteraufwand sorgt auch dafür, dass die Renten geringer
ansteigen als nach der Lohnsteigerung vor-
gesehen ist, langt doch schon, wenn der Nachholfaktor die Rentenanhebung kürzt.

MfG.

Die Frau Mascher, die heute dem VDK vorsteht und gegen die Altersarmut wettert, war früher bei Riester Staatssekretärin und hat Riester mit eingeführt.

War würde wohl Frau Buntenbach machen, wenn sie heute Staatssekretärin würde.

Diese Leute sind alle nur Paladine ihres Herrn oder ihrer Herrin und würden blindlings deren Befehle ausführen.

Man kann auf deren Bekundungen absolut nichts geben.